Neue Trends beim Kinderspielzeug
Markus Niesen | 12. Sep 2005 | Entwicklung
Der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels e.V. (BVS) ist die berufspolitische und fachliche Interessenver-tretung des Spielwaren-Facheinzelhandels in Deutsch-land. Er betreut über 4.000 Spielwaren-Fachbetriebe.
Kürzlich veröffentlichte der Verband eine umfassende Pressemeldung.
Hier sind die wichtigsten Aussagen daraus:
- Im Jahre 2004 wurde Baby- und Kleinkindspielzeug für etwa 200 Mio. Euro (zu Endverbraucherpreisen) verkauft - das sind 8 % des Gesamtmarktes für klassisches Spielzeug.
- Beim Baby- und Kleinkindspielzeug erreicht die Pisa- und Wellness-Welle unsere Babys. "Lernen, Spaß und Wellness" prägen derzeit den Spielzeugmarkt für Kinder bis 3 Jahre.
- Die Innovationskraft der Spielzeugbranche erbrachte ihr im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 14% bei Baby- und Kleinkindspielzeug.
- Bei den Kinderwagen geht der Trend zum Zweitkinderwagen. Da Frauen zunehmend erwerbstätig sind, ist verstärkt eine leichte und kompakte Zweitausstattung zum Beispiel bei den Großeltern gefragt.
- Schwenkräder, Spezialräder mit Hohlkammern und extraleichte, gut klappbare Kinderwagen mit optimiertem Packmaß bestimmen die Trends.
- Junge Familien kaufen entweder billige Chinaware oder Marken-Kinderwagen. Das Kinderwagen-Mittel-preissegment bricht zunehmend weg.
- Bei den Autokindersitzen setzt sich die Isofix-Technik mehr und mehr durch.
- Der Endverbraucherumsatz bei Autokindersitzen liegt bei geschätzten 110 Mio. Euro jährlich.
Aufgrund der vielen Themen hätte man alternativ mit Sicherheit auch drei bis vier Pressemeldungen herausgeben können.
Die vollständige Mitteilung befindet sich hier.
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