Taufkleider
Markus Niesen | 12. Okt 2005 | Baby Kleidung
Als Händler würde ich mich entschieden dagegen wehren, wenn der Hersteller meiner Waren diese selbst im Internet anbietet und damit meinen eigenen Online-Shop torpediert, weil er mit mir im direkten Wettbewerb steht.
Wenn man im Internet beispielsweise nach Taufkleidern sucht, dann kann man sehr schnell erkennen, wohin dies führen kann:
Der betroffene Händler ist in diesem Fall das Team des sehr schön gemachten Online-Shops elfen-und-zwerge.de.
Elfen & Zwerge vertreibt u.a. auch Taufkleider und Taufanzüge der Baby-Held Taufkleidmanufaktur.
Baby-Held bietet die gleiche Ware allerdings auch direkt im eigenen Online-Shop im Werksverkauf an.
Es passiert natürlich genau das, was passieren muss: der Händler steht mit dem Hersteller seiner Waren im Preiskampf. So ist ein- und dasselbe Taufkleid mal beim Händler und mal beim Hersteller ein paar Euro preiswerter.
Dies ist nicht nur ärgerlich für den Händler, der um die Früchte seiner Arbeit betrogen wird, sondern auch für den Kunden, der im Zweifelsfall zu viel Geld bezahlt, weil er den falschen Vertriebsweg gewählt hat.
Ich kann jeden Hersteller verstehen, der sich nicht allein auf das Geschäft seiner Händler verlassen will und daher auch versucht, die Ware im Direktverkauf abzusetzen.
Wenn dabei aber bestehende Distributionsabkommen derart ausgehebelt werden, dass sowohl der eigene Händler als auch der Kunde zum Verlierer werden, dann ist meine Toleranz schnell am Ende.
Solange diese Situation im Innenverhältnis zwischen Händler und Hersteller nicht geklärt ist, sollte man genau überlegen, bei wem man seine Taufkleider schließlich erwirbt.
Daher gibt es heute ausdrücklich einmal keine Kaufempfehlung!
Top-Tipp: Limango - Einkaufsgemeinschaft für junge Familien!
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