Babykost für Erwachsene
Markus Niesen | 17. Okt 2005 | Baby Ernährung
Die Kinderzahlen in Deutschland sind seit Jahren leicht rückläufig.
Weniger Kinder bedeuten aber gleichzeitig auch weniger Umsatz für die Hersteller von Babyprodukten. Nur durch die Innovationskraft der Branche konnten die Hersteller in den letzten Jahren den Gesamtumsatz auf einem konstanten Niveau halten.
Neue Märkte müssen erschlossen werden. Heimlich, still und leise machen sich die traditionellen Hersteller von Babyprodukten in anderen Bereichen breit:
Die Firma Hipp stellte im Rahmen einer Studie beispielsweise fest, dass ihre Gläschen-Nahrung auch ganz gerne von Erwachsenen gekauft wird, die überhaupt keine eigenen Kinder haben.
Um diese neue Zielgruppe besser anzusprechen, erweitert Hipp die bestehende Produktpalette ständig um neue Innovationen, die ausschließlich für Erwachsene entwickelt wurden.
Doch die erwachsenen Verbraucher sehen im Supermarkt das Hipp-Logo und denken sofort "ich habe keine Kinder, das ist uninteressant für mich."
Ein sehr interessanter Artikel in der Financial Times Deutschland erläutert ausführlich die Strategie der Firma Hipp und die Schwierigkeiten, die man bei der Markteinführung der neuen Produkte für Erwachsene hat.
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