Charles Dickens - Ein Weihnachtslied
Markus Niesen | 21. Dez 2005 | Sonstiges
Bereits im Jahr 1843 schrieb Charles Dickens in der Absicht, die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Not der Armen in der Gesellschaft Englands zu lenken, eines der schönsten Weihnachtsmär-chen.
"A Christmas Carol", welches im deutschsprachigen Raum eher unter dem Titel "Ein Weihnachtslied" bekannt ist, erzählt die Geschichte des herzlosen, raffgierigen und geizigen Geschäftemachers Benezer Scrooge, der verschlossen und verbittert eher in seiner kalten Wohnung sein Geld zählt, als den Kontakt zu Menschen zu suchen.
Weihnachten ist für ihn Humbug, denn Feiern bedeutet Sentimentalität. Diese prallt an seinem eiskalten Herz ab ohne weiteren Eindruck zu machen. So lehnt er seinem Schreiber Bob Cratchit am heiligen Abend die Bitte um einen Tag Weihnachtsurlaub ab, ohne Mitgefühl für dessen krankes Kind zu haben, dass den Vater sehnsüchtig zu Hause erwartet.
Wie sich nun die wundersame Wandlung Scrooges vom schrulligen, kalten Blutsauger zum warmherzigen alten Herren gestaltet und was die drei Gespenster, die Scrooge in der Weihnachtsnacht besuchen, damit zu tun haben, kann man entweder im Projekt Gutenberg auf spiegel.de selbst nachlesen oder aber sich beim Hamburger Abendblatt - mit schöner klassischer Musik unterlegt - vorlesen lassen.
In der Audiothek auf abendblatt.de kann man sich zur Zeit ein kostenloses Hörbuch des Weihnachtsliedes von Charles Dickens herunterladen (Achtung: 116 MB!) und sich selbst und dem Rest der Familie eine kleine Freude machen.
(Gefunden in der gestrigen Ausgabe des hervorragenden "Gemeindebriefes" von geizkragen.de.)
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