Babysimulator für Notärzte
Markus Niesen | 13. Jan 2006 | Gesundheit
Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal den Babysimulator erwähnt, mit dem Jugendliche den Umgang mit einem Baby stunden- oder tageweise üben können. Mit dem hochentwickelten Gerät soll ihnen vermittelt werden, wie viel Aufmerksamkeit ein kleines Kind von ihnen verlangt. So benutzen Pädagogen den Babysimulator, um den Jugendlichen das Thema Verhütung näher zu bringen.
Die Ärzte Zeitung berichtete nun vom ersten Babysimulator für Notärzte am Göttinger Uni-Klinikum. Mit dieser Babypuppe können Notfallmediziner und Anästhesisten die Notfallbehandlung von Säuglingen üben.
Die Puppe atmet, weint, schreit oder schläft wie ein richtiges Baby. Jeder Behandlungsschritt hat Auswirkungen auf Herzschlag, Atmung, Pulse, Blutdruck und Sauerstoffsättigung. Die übenden Ärzte sollen alle diese Lebenszeichen stetig überwachen. Zur erfolgreichen Behandlung müssen sie die richtigen Entscheidungen treffen und zu einem geeigneten Zeitpunkt die notwendigen Schritte einleiten.
Der Babysimulator für Notärzte heißt SimBaby und stammt von Laerdal Medical. Auf der Website des Herstellers kann man sich u.a. auch ein interessantes interaktives Flash-Tutorial in englischer Sprache anschauen.
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