Baby-Roboter
Markus Niesen | 23. Jan 2006 | Entwicklung
"Die Welt" berichtet heute in zwei Artikeln über das von der EU geförderte Robotcup-Projekt. Unter Federführung der italienischen Lira Labs an der Universität Genua wollen zehn weitere europäische Forschungseinrichtungen meh-rere menschenähnliche Roboter für das Studium mentaler Prozesse bauen.
Jeder "Baby-Roboter" soll die gesamte Bewegungspalette eines Zweijährigen haben und wird krabbeln und Gegenstände greifen können. Darüberhinaus wird er mit der üblichen Neugier eines Zweijährigen für seine Umgebung ausgestattet sein.
So soll der Baby-Roboter anfangs die Möglichkeiten des eigenen Körpers ausgiebig erkunden, um daran anschließend Werkzeuge selbständig gebrauchen zu können. Der Maschinennachwuchs soll sich aber auch auf die Gesten und Bewegungen der insgesamt zehn anderen Roboter einstellen. Das große Ziel dabei ist, dass jedes der kleinen Kerlchen eine eigene Persönlichkeit entwickeln soll.
Wer mehr über dieses ehrgeizige Projekt erfahren will, dem sei die englischsprachige Website robotcub.org ans Herz gelegt. Dort kann man sich auch einen Artikel (396 KB; pdf-Dokument) über das Projekt herunterladen, der in der Ausgabe 52/2005 des Spiegel erschienen ist. In diesem Artikel ist der Baby-Roboter auch abgebildet.
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