Helen Doron Early English
Markus Niesen | 27. Jan 2006 | Entwicklung
Zur Kategorie "Frühförderung" gehört neben Baby Einstein™ auch Helen Doron mit ihrem "Early English"-Programm.
Die englische Linguistin Helen Doron entwickelte mit dem "Early English"-Programm eine Muttersprachenmethode, um Kindern im Alter von 1 bis 14 Jahren Englisch als Fremdsprache zu unterrichten. Beim muttersprachlichen Lernen werden Wörter und Begriffe nicht übersetzt, sondern auf allen Ebenen erlebt. Durch wiederholtes Hören und positive Bestärkung erfahren die Kinder die Fremdsprache Englisch auf dem gleichen natürlichen Lernweg, mit dem sie auch ihre Muttersprache erlernen.
Der Unterricht findet einmal wöchentlich in kleinen Gruppen mit nur 4 bis 8 Kindern statt und wird komplett in Englisch gehalten. Daneben erhalten die Kinder die Helen Doron "Early English"-Kassetten und CDs, die zweimal täglich zu Hause im Hintergrund laufen sollen. Mit der Zeit soll das Kind so mit dem Klang, den Worten und den Satzstrukturen der englischen Sprache vertraut werden.
Helen Doron-Kurse werden flächendeckend in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten. Alle Kursleiter sind speziell auf die Helen Doron-Methodik geschult worden.
In bereits bestehende Kurse können neue Kinder jedoch nur schlecht einsteigen. Weitere Kurse sind allerdings möglich, wenn sich genügend Interessenten finden. Das Kursangebot zur Helen Doron-Methodik kämpft daher ein wenig damit, dass in einigen Schulen neue Kinder aufgrund Überfüllung gar nicht aufgenommen werden können, während in anderen Regionen Kurse mangels Masse erst gar nicht zustande kommen.
Die Helen Doron-Kurse und das entsprechende Lehrmaterial sind nicht billig. Die monatlichen Gebühren liegen zwischen 30,- und 48,- Euro (Stand: Januar 2006) für eine wöchentliche Unterrichtseinheit mit 45 bis 90 Minuten. Hinzu kommt noch eine Aufnahmegebühr und die Kosten für die Lernmittelkoffer. Während der Schulferien und an Feiertagen findet kein Unterricht statt, die monatlichen Kosten laufen aber weiter.
Einen Kurs in der Nähe finden interessierte Eltern über die etwas verspielte Website helendoron.com. Weitaus schlimmer und noch viel nerviger ist aber die deutschsprachige Website zu Helen Doron's "Early English"-Programm unter hdee.de. Diese richtet sich vorwiegend an Existenzgründer und Trainer, die nach der Helen Doron-Methode unterrichten wollen.
In den meisten Fällen werden die Preise für einen Helen Doron-Kurs nicht veröffentlicht. Man erhält sie nur auf Anfrage. Eine Probestunde, um festzustellen, ob das eigene Kind Spaß am Englisch-Lernen nach Helen Doron hat, ist immer möglich und sehr zu empfehlen.
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2 Kommentare
hdee.de wurde mittlerweile überarbeitet und ist nun deutlich besser.
Eine interessante Alternative zu den Helen Doron-Kursen stellt der Mortimer - English Club dar.
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