Die Kumon Selbstlernmethode
Markus Niesen | 30. Mär 2006 | Entwicklung
Im Rahmen der Früherziehung der Kleinen können Eltern neben Englisch ("Early-English"-Sprachkurse bei Helen Doron) oder Musik (Musikalische Früherziehung im Musikgarten) auch mit Mathematik nach der Kunon-Methode starten.
Bereits im Jahre 1954 entwickelte der japanische Mathematiklehrer Toru Kumon für seine beiden Söhne eigene Arbeitsblätter, die einerseits deren Rechenfertigkeiten verbessern, aber gleichzeitig auch die Selbstlernfähigkeit der Kinder fördern sollten.
Jeden Abend lernten die Kinder eine halbe Stunde lang. Fehler wurden nicht korrigiert, sondern lediglich markiert, damit die Kinder selbst auf die Lösung kommen sollten.
Die Aufgaben waren zunächst sehr leicht und konnten von seinen Kinder mühelos gelöst werden. Sie waren stolz auf sich und wollten herausfinden, was sie noch alles konnten. Ihre Neugier war geweckt.
So wurden die Aufgaben, die individuell abgestimmt waren auf den Entwicklungsstand jedes Kindes, zunehmend schwieriger. Die Kinder bauten auf diesem Wege nicht nur ihre Rechenfertigkeiten zunehmend aus, sondern sie lernten gleichzeitig, sich insgesamt besser zu konzentrieren. Nach und nach wollten sie auch neue, unbekannte Inhalte in anderen Fächern selbstständig erschließen. Sie hatten für sich die Freude am Selbstlernen entdeckt.
Im Laufe der Zeit wollten mehr und mehr Eltern die Arbeitsblätter von Toru Kumon für ihre eigenen Kinder einsetzen. Es entstanden die ersten Lerncenter, in denen nach der Kumon-Methode ausgebildete Instruktoren die Kinder bei ihren mathematischen Fortschritt begleiten.
Mittlerweile freuen sich mehr als 3,7 Millionen Kinder in 44 Ländern darüber, dass sie durch die Kunon-Methode ihren eigenen Lernweg gehen können.
In Deutschland wurden die ersten Kumon-Lerncenter bereits 1980 eröffnet. Die Kumon Deutschland GmbH hat allerdings bis heute nur ein paar Tausend Schüler ausgebildet und kann noch nicht an den weltweiten Erfolg anknüpfen.
Die Schüler besuchen die Kunon-Lerncenter zweimal wöchentlich, um mit ihrem Instruktor den Lernfortschritt zu überprüfen. Für die restlichen Tage in der Woche nehmen Sie ein paar der mehr als 4.850 Arbeitsblätter mit, die sie zu Hause selbständig bearbeiten. Mithilfe eines Lösungsbuches überprüfen ihre Eltern, ob die Aufgaben richtig gelöst wurden.
Das nächstgelegene Lerncenter findet man über die Kumon-Website, die die Kumon-Lernmethode noch etwas ausführlicher erklärt. Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt 23,00 Euro, der Monatsbeitrag liegt bei 66,50 Euro (Stand: März 2006). Dieser umfasst alle Arbeitsmaterialien sowie die individuelle Förderung durch den Instruktor im Lerncenter.
Die Kumon-Methode beginnt mit dem Erlernen der Zahlen von 1 bis 10 und den ersten Grundrechenarten. Sie setzt sich fort bis hin zu komplizierten Integral- und Differentialgleichungen.
Die Kinder werden nach einem Eingangsgespräch mit dem Instruktor und ihren Eltern in eine Leistungsstufe aufgenommen, die ihren aktuellen Fähigkeiten entspricht. Die meisten Schüler bleiben anschließend jahrelang bei ihrem Kumon-Lerncenter.
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7 Kommentare
Maja
Ich bin sehr froh, dass es ein KUMON Lerncenter in unserer Nähe gibt.
Die Kinder ( auch lernbehinderte Kinder) lernen ohne Druck und erzielen tolle Erfolge.
KUMON bedeutet nicht nur lernen sondern auch eine extra Portion Lob und das Täglich.
Und sind wir nicht auch Glücklich, wenn unsere Kinder Stolz mit einer guten Note nach Hause kommen!
Übrigens lernen meine Kinder (6 Stück ) alle auch schon seit 3 Jahren Englisch mit Helen Doron Early English und das mit viel Erfolg und Spass.
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