Baby im Schulunterricht
Markus Niesen | 9. Mai 2006 | Baby Erziehung
Eine 17-jährige Schweizer Realschülerin darf ihren zwei Monate alten Sohn Janosch mit in den Schulunterricht nehmen. Die Schulleitung und die Lehrer haben zugestimmt, dass Cassandra ihr Kind in die Schule mitnehmen kann.
Während der Schwangerschaft durfte die Schülerin ihren eigenen Stundenplan machen und entscheiden, wann sie am Unterricht teilnehmen wollte. Seit der Geburt nimmt Cassandra ihren Sohn mit in die Schule und versorgt ihn während der Unterrichtsstunden und in den Pausen.
In einem lesenswerten Artikel im St.Galler Tagblatt wird geschildert, wie die Lehrer, die Mitschüler und die Eltern der anderen Schüler mit dieser Situation umgehen.
Hinweis:
Der Text verwendet mehrfach den Begriff "schöppelen", welcher in Deutschland nicht geläufig ist. Wenn ich das richtig sehe, dann meint man damit "füttern" bzw. "ein Fläschchen geben".
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