Finanzielle Vorsorge fürs Baby
Markus Niesen | 6. Sep 2006 | Finanzen
Die Geburt eines Babys stellt die angehenden Eltern vor viele neue Aufgaben. Plötzlich stehen unzählige neue Aktionen an, über die man sich vorher noch nie Gedanken gemacht hat.
Sobald die ersten Hürden gemeistert sind und sich der neue Tagesrhythmus halbwegs eingeschliffen hat, sollten Eltern in einer ruhigen Minute über die finanzielle Vorsorge des Babys nachdenken.
In der Anfangszeit hat das Baby noch recht wenige Bedürfnisse, die sich zu einem großen Teil noch aus dem Kindergeld bestreiten lassen. Doch mit zunehmendem Alter werden die Ansprüche und die finanziellen Bedürfnisse größer: ein teures Studium steht an, das erste eigene Auto muss her oder das Kind will sich etwa durch den Umzug in eine eigene Wohnung von den Eltern abnabeln.
Wenn Eltern die finanzielle Vorsorge für ihr Kind rechtzeitig, d.h. unmittelbar nach der Geburt oder zumindest in den ersten Lebensmonaten des Kindes, in die Wege geleitet haben, dann können sie diesen Wünschen gelassen entgegen sehen.
Doch für eine gute finanzielle Vorsorge muss man sich ein wenig Zeit nehmen. Es gilt, viele Angebote und Anlagestrategien zu vergleichen und dann die richtige Entscheidung zu treffen.
Leider haben die Berater bei den Banken und Versicherungen eine versteckte Agenda und können daher nicht ganz unabhängig Empfehlungen aussprechen. Und auch im Freundeskreis bewegt sich so mancher Finanzexperte, der im Nebenerwerb für einen "unabhängigen" Finanzdienstleister arbeitet und zunächst einmal nicht so sehr am Nachwuchs, sondern nur an seiner Abschlussprovision interessiert ist.
Selbst die eigene Informationsbeschaffung im Internet ist beim Thema finanzielle Vorsorge nicht ganz unkritisch. Denn hier tummeln sich natürlich die gleichen Banken und Versicherungen sowie unzählige Finanzberater, die sich um die Geldanlage fürs Baby kümmern wollen.
So bleibt fast nur noch eine Finanz-Beratung bei einer Verbraucherzentrale, auch wenn man hier gegebenenfalls ein paar Euro für diese Leistung bezahlen muss.
Zur Vorbereitung dieses Gesprächs kann man sich im Internet zumindest einen ersten Eindruck bei unabhängigen Institutionen verschaffen, die einem absolut nichts verkaufen wollen:
Sehr schön ist beispielsweise ein ausführlicher Artikel auf eltern.de, den man erst nach einigem Suchen findet. Der Artikel "Teure Ausbildung" liefert sachlich fundierte Informationen und glänzt am Ende mit guten Tipps zu einer soliden Anlagestrategie.
Auch auf familie.de liefert der Artikel "Clever sparen für die Kinder" ein paar Stichpunkte für das Gespräch mit einem unabhängigen Finanzberater.
Wie auch immer man sich letztendlich entscheiden wird: wichtig ist es, den ersten Schritt zu tun und das Thema finanzielle Vorsorge fürs Baby rechtzeitig anzugehen und nicht auf die lange Bank zu schieben!
Top-Tipp: Limango - Einkaufsgemeinschaft für junge Familien!
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1 Kommentar
Ich werde deshalb in kürze auf meiner Homepage http://www.wirtschaft-finanzen.com eine neue Rubrik zu diesem Thema eröfnnen. Bitte um eure Anregungen!
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