Baby als Waffe missbraucht
Markus Niesen | 13. Okt 2006 | Sonstiges
Die Baby-Woche in Kurznachrichten. In den vergangenen Tagen sind so viele spektakuläre Baby-Geschichten aufgelaufen, dass ich diese in einem Rundumschlag einfach einmal vorstellen möchte:
- Familiendrama I: Baby als Waffe benutzt
Im US-Bundesstaat Pennsylvania hat bei einem Streit eine 27-jährige Mutter ihr vier Wochen altes Baby gegen ihren Freund geschleudert. Das Baby erlitt einen Schädelbruch und Hirnblutungen. - Familiendrama II: Baby gegen Wiege geschleudert
Auch in Deutschland erlitt ein Junge einen Schädelbruch und Hirnblutungen, nachdem eine 24 Jahre alte Bus-Fahrerin in Würzburg ihr Baby zwei bis drei Mal mit dem Kopf gegen eine hölzerne Querstrebe der Wiege geschleudert hatte. - Familiendrama III: Ex-Freund sticht Schwangere nieder
In Hessen hat ein 22-jähriger Mann mehrmals auf seine schwangere Ex-Freundin eingestochen. Ärzte mussten eine Notgeburt einleiten - die Frau und ihr nur 800 Gramm schweres Baby schweben in Lebensgefahr. - Familiendrama IV: Baby in Gürteltier-Loch vergraben
In Brasilien hat eine 40-jährige Frau ihr Baby auf einem verlassenen Grundstück zur Welt gebracht und es dann in das Erdloch eines Gürteltiers gesteckt. Das Neugeborene wurde im Prinzip bei lebendigem Leib begraben. Erst 24 Stunden später wurde es lebend gerettet.
Nach all diesen Horror-Meldungen zum Abschluss noch etwas Positives:
In Istanbul hat eine 64-jährige Türkin nach einer künstlichen Befruchtung einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Sie ist damit die zweitälteste Mutter der Welt.
Als älteste Mutter der Welt gilt nach wie vor noch die Rumänin Adriana Iliescu, die im Alter von 66 Jahren ihre Tochter Eliza-Maria bekam.
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1 Kommentar
Mag sein, das ersteres mehr schockt, wegen Blut und Mitleid, aber zweiteres ist in der Welt in der wir leben und in seiner Widernatürlichkeit die reine Verhöhnung der Menschenwürde.
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