Ultraschall (Sonographie)
Markus Niesen | 27. Okt 2006 | Schwangerschaft | Sende Feedback »
Die Sonographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem angehende Mütter in der Schwangerschaft im Rahmen der Pränataldiagnostik öfter konfrontiert werden.
Umgangssprachlich verwendet der Laie jedoch eher den Begriff Ultraschall.
Grundlegende Informationen zu einer Ultraschall-Untersuchung bei Schwangeren findet man auf netdoktor.de. Der Text erläutert die Funktionsweise einer Ultraschall-Untersuchung und erläutert auch, was der Arzt mit Hilfe der Sonographie in welcher Schwangerschaftswoche genau diagnostizieren kann.
Wer etwas genauer wissen will, was es mit dem Ultraschall auf sich hat, dem sei der hervorragende Artikel zur Sonographie in der deutschsprachigen Wikipedia empfohlen.
Der medizinische Laie wird sich jedoch auf die Aussagen des behandelnden Arztes zur Interpretation der (zweidimensionalen) Ultraschallbilder verlassen müssen. Während der Mediziner während der Ultraschalluntersuchung in wenigen Minuten viele wertvolle Fakten gewinnt, können die stolzen Eltern in der Regel nur wenig erkennen.
Erst mit einem 3D-Ultraschall, auch 3D-Sonografie genannt, wird eine räumliche Darstellung des ungeborenen Kindes ermöglicht, die es nicht nur dem Arzt, sondern auch den angehenden Eltern erlaubt, eine genauere Vorstellung einzelner Organe und Körperpartien zu entwickeln. Zum Thema 3D-Ultraschall bietet wiederum die Wikipedia einen guten Grundlagen-Artikel.
Wenn das dreiminensionale Ultraschallbild zudem noch in Echtzeit erzeugt werden kann, dann spricht man von einem 4D-Ultraschall oder auch Live-3D-Ultraschall. Hierbei werden die Kindsbewegungen im Bauch der Mutter nahezu ohne zeitliche Verzögerung wiedergegeben.
Obwohl es bei einer solchen pränataldiagnostischen Ultraschall-Untersuchung immer noch um die Betrachtung von Besonderheiten beim Ungeborenen geht, werden die Eltern sehr viel Spaß an diesem Vorgang haben. Sie können ihr Baby zum ersten Mal so richtig beobachten und vielleicht auch schon einen ersten Blick auf das Gesicht werfen.
Wer nun gerne einmal ein paar schöne 3D-Ultraschallbilder sehen will, die zudem auch noch von einem Arzt fachmännisch erläutert werden, dem sei diese Seite auf webfamilie.at ans Herz gelegt.
Noch viel spektakulärer sind allerdings die Ultraschallbilder der Frauenklinik des Universitätsklinikums Würzburg: hier kann man den Verlauf einer Schwangerschaft über insgesamt vierzehn 3D-Ultraschall-Sitzungen verfolgen:
Absolut verblüffend sind die Bilder aus der 34. Schwangerschaftswoche, bei der das Gesicht des Babys aufgenommen wurde. Diese wurde nämlich mit Bildern des Jungens nach der Geburt überlagert, so dass man leicht die faszinierenden Möglichkeiten eines 3D-Ultraschallbildes erkennen kann.
Wer nach einem Arztbesuch während der Schwangerschaft nun selbst tolle Ultraschallbilder von der durchgeführten Sonographie mit nach Hause gebracht hat, dem sei zum Abschluss noch dieser Artikel auf dem Baby-Blog empfohlen, der sich mit einer kunstvollen Umsetzung der Ultraschallbilder beschäftigt.
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