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Kommentar von: katja herbst [Besucher] E-Mail
katja herbstVielleicht könne sie ja auch mal solch eine Meinung verwenden

So fühlt wes sich also an, wenn man durch das politisch kalkulierte Raster fällt

Die von den regierenden Politikern öffentlich geführten Diskussionen um Kinder- und Familienunterstützung nerven. Man muss das Radio ausschalten, Artikel in Zeitungen überspringen – man kann diese unehrlichen Argumente nicht mehr hören. Alles für sich genommen, passt nicht wirklich zum Thema, weil ungeheuer kompliziert, mit tausend Haken und Ösen versehen. Wollen wir Krippenplätze? Dann los und machen! Wollen wir Familien einfach unterstützen? Dann los und alle den gleichen Steuerfreibetrag oder Kindergeld geben und fertig.
Bitte denken Sie doch an Eltern mit Kindern, die vor dem 1.1.2007 geboren wurden und die bis 2013 auch schon älter als 3 Jahre sein werden. An Eltern, die einfach verheiratet sind, also auch über die trickreiche Familiengestaltung der Alleinerziehenden kein Geld oder Krippenplätze bekommen, die stets harmlose Angestellte sind / waren, brav ihre Steuern zahlen, und und und. Ich bin fest davon überzeugt, dass z.B. ich selbst zu der hochgerechneten Masse gehöre, deren Politikverdrossenheit und Deutschlandmüdigkeit einkalkuliert wurde.
Achja, und dann wird so jemandem wie Eva Herrmann eine Plattform gegeben, wahrscheinlich auch politisch abgekatert, um unsere Regierenden fortschrittlich erscheinen zu lassen.

Katja Herbst., Oberursel
06.11.07 @ 11:50

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