Abstillen Teil 2: Zeitraum und Prozess
Sabine Niesen | 28. Feb 2007 | Baby Ernährung
Dies ist Teil 2 einer vierteiligen Artikelserie zum Thema Abstillen. Grundlegende Aussagen zu dieser Serie und eine Übersicht über die einzelnen Artikel befinden sich hier.
In Naturvölkern wird das Abstillen vorwiegend vom Kind bestimmt. Hier vergehen zwischen dem ersten Zufüttern und der vollendeten Entwöhnung der Mutterbrust mehrere Jahre.
Bei uns unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Prozessen des Abstillens:
- natürliches Abstillen - damit werden wir uns heute befassen,
- eingeleitetes Abstillen - darum wird es morgen auf dem Baby-Blog gehen.
Unter natürlichem Abstillen versteht man wie bereits einleitend erwähnt, dass das Kind selbst entscheiden darf, wie lange es noch an der Mutterbrust gefüttert werden möchte.
Je nach Entwicklungsstand wird das Kind immer weniger, seltener, kürzer und weniger intensiv gestillt. Dies hat zur Folge, dass sich die Milchdrüsen sehr langsam zurückbilden und sich das Speichervolumen der Brust verringert.
Das Verlangen des Kindes gestillt zu werden, beruht bald weniger auf Hunger oder Durst, sondern eher auf der Suche nach Geborgenheit oder Trost. Bei Krankheit oder seelischen Problemen kann es sein, dass das Kind wieder häufiger gestillt werden möchte.
Es wird empfohlen, die Brust nicht mehr aktiv anzubieten, sie aber auch nicht zu verweigern. Vor dem Schlafengehen und beim Aufwachen scheint das intensivste Verlangen des Babys zu sein, gestillt zu werden, denn das wird von Kleinkindern am längsten beibehalten.
Natürliches Abstillen dauert also mehrere Jahre und wird vorwiegend vom Kind geleitet.
Morgen werden wir dann zusammenfassen, was beim eingeleiteten Abstillen empfohlen wird.
Top-Tipp: Limango - Einkaufsgemeinschaft für junge Familien!
Trackback-Adresse für diesen Eintrag
Trackback-URL (Rechtsklick und Verknüpfungs-/Link-Adresse kopieren)
Noch kein Feedback
Einen Kommentar hinterlassen
| « Abstillen Teil 3: Eingeleitetes Abstillen | Abstillen Teil 1: Der richtige Zeitpunkt » |


