Little Stork Klinikkoffer
Markus Niesen | 3. Apr 2007 | Schwangerschaft
Wenn die Schwangerschaft sich so langsam dem Ende zuneigt, dann sollte man sich ein paar Gedanken über den Klinikkoffer machen.
Der Begriff Klinikkoffer ist jedoch etwas irreführend: in fast allen Fällen wird die Schwangere keinen Koffer, sondern eher eine Krankenhaustasche packen.
Es gibt unzählige Checklisten, die teilweise sehr detailliert aufführen, was denn unbedingt in einen Klinikkoffer gepackt werden sollte (etwa hier oder hier).
Die Überlösung kommt allerdings aus Amerika: eine clevere Mutter hat einen Klinikkoffer gepackt, bei dem an alle Eventualitäten rund um die Geburt und den Aufenthalt im Krankenhaus gedacht wurde:
Anstatt ellenlange Checklisten für den Klinikkoffer zu erstellen, deren einzelne Bestandteile die Schwangere sich mühsam in zig verschiedenen Geschäften zusammenkaufen müsste, packt diese Mutter sorgfältig ausgesuchte Produkte in eine schöne Krankenhaustasche, die man - so wie sie ist - einfach nur noch ins Auto schmeißen muss, wenn die Wehen in kürzeren, regelmäßigen Abständen kommen.
Dabei wurde wirklich an alles gedacht: neben Produkten, die während dem eigentlichen Geburtsprozess benötigt werden, befinden sich im Little Stork Klinikkoffer auch alle wesentlichen Dinge für den anschließenden Krankenhausaufenthalt der Mutter und des Vaters. Die Tasche enthält auch erste Babykleidung für den Weg nach Hause und alles, was man zum Stillen benötigt.
Den Little Stork Klinikkoffer gibt es in vier verschiedenen Ausbaustufen. Es würde allerdings viel zu weit führen, die genauen Unterschiede hier aufzuführen. Auf der Website littlestork.com erfährt man sehr detailiert, was in den einzelnen Ausführungen enthalten ist.
Die Preise für den Little Stork Klinikkoffer belaufen sich - je nach Ausstattung - auf 115,- bis 425,- US-Dollar (Stand: April 2007). Damit liegt er preislich sicher am oberen Ende der Skala, aber man bezahlt hier halt die Bequemlichkeit und erspart sich das lästige Einkaufen der einzelnen Bestandteile.
Der Little Stork Klinikkoffer ist hierzulande zwar nicht erhältlich, er zeigt aber wieder einmal eindrucksvoll die Innovationsfreude der Branche.
Ich halte die Idee für gut, auch wenn die potentiellen Kunden bei einem solchen "All Inclusive"-Modell sicherlich über jedes einzelne Teil diskutieren werden ("Warum ist dies denn enthalten?" - "So was braucht man doch nicht!"). Der Little Stork Klinikkoffer bietet aber sicherlich manch gute Ansatzpunkte für hiesige Produktentwickler, die über ähnliche Konzepte nachdenken.
Und die eine oder andere Schwangere wird in den langen Packlisten des Little Stork Klinikkoffers vielleicht auch einige nützliche Dinge fürs Krankenhaus entdecken, die in den ganzen Checklisten einfach nicht genannt wurden.
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