Babyschalenspiegel
Markus Niesen | 24. Mai 2007 | Sonstiges
Ein Babyschalenspiegel ist ebenso einfach wie genial. Durch einen kurzen Blick auf die Abbildung wird unmittelbar klar, was der Spiegel leisten soll:
Alle modernen Fahrzeuge haben auf der Beifahrerseite einen Airbag. Eine Babyschale kann man nur dann auf dem Beifahrersitz anbringen, wenn sich der Airbag deaktivieren lässt. Dies ist oft nicht gewollt bzw. auch nicht immer so einfach möglich.
Daher muss das Baby während der Fahrt auf den Rücksitz. Die Babyschale wird aber immer entgegen der Fahrtrichtung montiert. Damit ist das Baby vom Fahrersitz aus kaum mehr zu sehen.
Um das Baby dennoch während der Fahrt beobachten zu können, kann man an einer Strebe der hinteren Kopfstütze einen Babyschalenspiegel befestigen. Hierzu muss sich die Kopfstütze um mindestens 5 Zentimeter hinausziehen lassen und dann immer noch sicher einrasten.
Der Babyschalenspiegel wurde vor einigen Jahren von Dieter Hilbertz, einem rüstigen Rentner, entwickelt. Seine Tochter wollte ihn mit seinem Enkelkind besuchen und beklagte sich, dass sie während der Fahrt das Kind auf dem Rücksitz nicht sehen konnte. So entwarf der Opa einen großen ovalen Spiegel, der sich leicht vom Rückspiegel des Fahrersitzes einsehen lässt.
Seinen Babyschalenspiegel kann man nur in wenigen Fachgeschäften erwerben. Man kann ihn allerdings auch zum Preis von 29,90 Euro (Stand: Mai 2007) inklusive versichertem Versand online auf babyschalenspiegel.de bestellen.
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2 Kommentare
Da man die Babyschale ja entgegen der Fahrtrichtung nutzt, kann man auf dem Rücksitz sein Kind nicht sehen. Der Spiegel wird an der Kopfstütze des Rücksitzes montiert und mit Hilfe des biegsamen Schwannenhalses so eingestellt, dass man über den Rückspiegel sein Kind sehen kann.
Ich fand das super und nur sehr schade, dass ich diesen Spiegel nicht von Anfang an hatte, da ich nicht wußte das es soetwas gibt.
Absolut zu empfehlen!!!
Eine Variante wird bei www.GIB-Bee.de auf dem dt. Markt verkauft.
Da sitzt der Spiegel im Bauch eines Stofftieres. Damit ist das Kind gleich noch spielerisch beschäftigt. Das minimiert meiner Meinung nach auch das Schreien noch mehr, was ja oft für die Mutter den meisten Stress auslöst und dann mangels Ihrer Konzentration ein Sicherheitsaspekt ist.
Gut finde ich auch, daß durch die andere Lage der Anbringung, nämlich über der Kopfstüzte das Kind auch später, wenn es etwas älter ist, raussehen kann. Auch ist diese Anbringung leichter an und abzumontieren und man kann den Spiegel in Zeiten wo man nicht soviel Auto fährt auch im Laufstall oder Gitterbett nutzen.
Das Ding nennt sich Bearview und kommt wie gesagt aus den USA.
Ich gebe der Dame vor mir Recht - sowas sollte noch mehr kommuniziert werden, damit mehr Mütter wissen, daß es sowas gibt.
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