Kritik am Elterngeld
Markus Niesen | 12. Jun 2008 | Finanzen
Auf SPIEGEL ONLINE findet man einen ausführlichen Artikel über enttäuschte Eltern, die feststellen mussten, dass das versprochene Elterngeld lange nicht so hoch ausfällt wie ursprünglich von ihnen kalkuliert. Unter dem Titel "Die Wahrheit über das Elterngeld" hat man die größten Irrtümer von Eltern zusammengefasst, die immer wieder zu Ernüchterung führen.
Der Artikel ist interessant für alle angehenden Eltern und kann durchaus helfen spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Er vermittelt in wenigen Abschnitten die vielen Fallstricke, in denen man sich bei der Berechung des eigenen Elterngeldes verfangen kann.
Viele der Kritikpunkte des Spiegel-Artikels kann man sich jedoch auch gut selbst erschließen, wenn man die umfangreichen Unterlagen des Familienministeriums zum Elterngeld aufmerksam studiert. Dies scheint aber oft nicht zu geschehen und führt in der Folge zu frustrierten Schilderungen enttäuschter Eltern in Webforen und in den Kommentaren des Spiegel-Beitrags.
Man kann sich leicht von der Polemik in den endlosen Diskussionen im Internet anstecken lassen und dabei völlig den Überblick verlieren. Die Elterngeld-Höhe richtet sich jedoch immer nach den individuellen Lebensumständen.
Der beste Tipp, den ich daher in diesem Zusammenhang habe:
Gehe davon aus, dass du weit weniger Elterngeld bekommst, als du irgendwo mit einem Elterngeldrechner kalkulierst hast. Lass dich lieber hinterher positiv überraschen!
Es gibt mittlerweile unzählige Websites zum Thema Elterngeld. Ich halte sie alle für nicht empfehlenswert. Letztendlich können nur die offiziellen Stellen das Elterngeld ausrechnen und verlässliche Aussagen über dessen Höhe treffen.
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