TwiniBike
Markus Niesen | 31. Jan 2010 | Gesundheit | 5 Feedbacks »
In der stetig länger werdenden Reihe der BobbyCar-Alternativen kommt nach dem okiedog fropper, dem Wheely-Bug, dem Sirch Sibi Max und dem Puky Wutsch® nun also das TwiniBike.
Das TwiniBike ist eine clevere Mischung aus Rutschfahrzeug, Dreirad und Laufrad: es ist höher als ein gewöhnliches Rutschfahrzeug, hat im Gegensatz zum Dreirad keine Pedale und ist kippsicherer als ein Laufrad. Dank seiner kindgerechten Konstruktion und einer etwas kleineren "Einsteigergröße" ist das TwiniBike bereits für Kinder ab einem Jahr geeignet.
Das superleichte TwiniBike kann man immer und überall mitnehmen; auf Reisen im Auto, in der Bahn oder als Handgepäck im Flugzeug. Bei Ausflügen oder dem alltäglichen Gang zum Supermarkt wird es mit dem TwiniBike nicht nur dem Kind, sondern auch den Eltern leicht gemacht, denn das TwiniBike wiegt nur etwas mehr als ein Kilo.
Da die Kinder sich zur Fortbewegung mit den Füßen vom Boden abstoßen, trainieren sie dabei den Gleichgewichtssinn und erlernen einfache motorische Bewegungsabläufe. Gleichzeitig wird die Mobilität gefördert.
Das TwiniBike gibt es in zwei Größen passend zum Alter der Kinder: Das TwiniBike Mini mit einer Sitzhöhe von 25 Zentimetern wird für Kleinkinder im Alter zwischen einem Jahr und zwei Jahren empfohlen.
Das TwiniBike Maxi mit einer Sitzhöhe von 31 Zentimetern ist ideal für Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren.
Mit seinen sechs fröhlichen Lebensmittelfarben (PVC-frei), den bunten Aufklebern und dem persönlichen Nummernschild hat das TwiniBike einen hohen Aufforderungscharakter: ich bin mir sicher, dass die Kids sich sofort mit Begeisterung auf ein solches Fahrzeug stürzen werden.

Das TwiniBike kostet knapp 30,- Euro (Stand: Januar 2010) und wird versandkostenfrei innerhalb Deutschlands ausgeliefert. Man kann es online über twinibike.com bestellen.
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5 Kommentare
Gewicht und Preis sind zwar überzeugend, aber diese Vollplastik-Anmutung sieht einfach furchtbar aus, finde ich ...!
Schließlich spielt auch die Haptik (das sinnliche Tasterlebnis) eines Spielgerätes für Kleinkinder eine wichtige Rolle. Ich bezweifle, dass dieser Tastsinn bei dem Twinibike besonders angeregt wird.
Skeptisch wäre ich auch hinsichtlich der Stabilität und der eingesetzten Materialien. Mit den Schlagworten "PVC-frei" oder "Lebensmittelfarbe" sollten sich kritische Eltern längst nicht mehr zufrieden geben. Entsprechende Informationen sind auf der Seite des Importeurs(!) leider nicht zu finden!
Ich selbst bin auch kein Freund von Plastik-Spielzeug, aber viele Eltern haben damit überhaupt kein Problem bzw. nicht die Kohle, um sich etwas qualitativ Hochwertigeres zu kaufen. Daher stelle ich auch immer wieder einmal Produkte dieser Art hier auf dem Baby-Blog vor. Im einleitenden Satz befinden sich zudem ausreichend Alternativen, die aus anderen Materialien hergestellt wurden.
Der Kritikpunkt mit den "Lebensmittelfarben" ist sicherlich berechtigt. Damit diese schönen knalligen Farben auch dauerhaft so leuchtend erhalten bleiben, ist sicherlich auch wieder irgendwas Ungesundes unter die Farben gemischt worden.
Wie bei fast allen Spielzeugen werden wir die Wahrheit aber nie erfahren, sofern wir nicht selbst die Produktionsstätten vor Ort besuchen.
mein Kommentar war auch nicht als Kritik an Deinem Artikel gemeint!
Auch ich weiß um Eltern oder Alleinerziehende, die kaum Knete für eine vernünftige Ernährung ihrer Kleinen haben. Wie sollten sie dann das Geld übrig haben für teures und vermeintlich besseres Spielzeug?
Aber vielleicht ist es gerade deswegen wichtig, dass auch Eltern, die es sich leisten können, auf solche vermeintlichen Defizite kritisch hinweisen. Ich hoffe, dazu habe ich mit meinem Kommentar ein wenig beitragen können.
Liebe Grüße
Kristina
Leider gibt es auch diejenigen die trotz ausreichenden Möglichkeiten auf die Billigvariante zurückgreifen und dann sogar in Massen. Ich kenne Fälle in denen das so ist, das Kind jedoch lieber mit einem Stück holz aus dem Garten spielt.
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