Kategorie: Geburt
Pretty Pushers - Wegwerfkleid für den Kreißsaal
Markus Niesen | 23. Nov 2009 | Geburt | 18 Feedbacks »
Hochschwangere müssen sich ab jetzt keine Gedanken mehr darum machen, was Sie zur Entbindung im Krankenhaus tragen werden. Denn mit dieser Erfindung aus Amerika kann die Gebärdende super gekleidet unmittelbar nach der Geburt die ersten Fotos über sich und das Neugeborene ergehen lassen:
Denn welche Schwangere will sich ernsthaft in diesen ekligen Krankenhauskittel wickeln, den schon Hunderte Frauen vor einem getragen haben, wenn man ein hübsches "Pretty Pushers"-Geburtskleid tragen kann?
Das "Pretty Pushers" ist ein Wegwerfkleid für den Kreißsaal. Es wird nur zur Geburt getragen und ist für alle Eventualitäten rund um dieses Ereignis vorbereitet: es hat zwei mit Bändchen verschließbare Bauchöffnungen für den Anschluß eines CTGs und einen tiefen Rückenausschnitt für die Rückenmarksanästhesie (PDA).
Das "Pretty Pushers"-Geburtskleid gibt es nur in einer einzigen Größe, die den meisten Schwangeren passen sollte. Von den vier amerikanischen Farb- und den drei Design-Varianten ist in Deutschland zumindest das "I dream of coffee"-Modell (Abbildung) in den Farben Lavendel und Schokobraun verfügbar, welches die Sehnsucht aller schwangeren Frauen nach einer Tasse Kaffee widerspiegeln soll.
Bei den großen Kosten, die rund um die Schwangerschaft und die Geburt anstehen, ist der Preis von 20,- Euro inkl. Versandkosten (Stand: November 2009) für ein solches Einmal-Kleid sicherlich angemessen.
Dennoch musste der Hersteller des "Pretty Pushers" viel Kritik einstecken, weil der ganze Schönheitswahn die Frauen nun sogar schon bis in den Kreißsaal verfolgt. Manche Schwangere argumentieren zudem, dass sie bei der Entbindung ganz andere Probleme haben werden als darüber nachzudenken, wie sie gerade aussehen. Andere Frauen sehen überhaupt nicht ein, warum sie für etwas bezahlen sollen, was sie im Krankenhaus kostenlos erhalten können und was zudem bei der Geburt so beschmutzt werden kann, dass es nur einmal getragen werden kann.
Ich selbst sehe das Ganze nicht so kritisch und halte das "Pretty Pushers"-Kleid für ein nettes Mitbringsel bei der Baby-Shower. Sollte es bei der Schwangeren nicht ganz so toll ankommen, kann man sich immerhin noch gemeinsam über die verrückten Ideen der Amerikaner lustig machen. ![]()
Das "Pretty Pushers"-Geburtskleid gibt es zurzeit exklusiv nur bei Anette Gawlik von antecedens.de, welche den neuen amerikanischen Trend zuerst für sich entdeckt hat. Weitere Importeure wird man dann mit der Zeit - wie gewohnt - in den Kommentaren des Baby-Blogs finden.
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Elton liest Wickelpedia
Markus Niesen | 14. Okt 2009 | Geburt | Sende Feedback »
Eines der lustigsten Bücher für (angehende) Väter ist nach wie vor Wickelpedia von Constantin Gillies. Ich habe "Deutschlands erstes Papa-Lexikon" bereits im Mai hier auf dem Baby-Blog vorgestellt.
Mittlerweile gibt es Wickelpedia auch als Hörbuch. Der äußerst kurzweilige Ratgeber für frischgebackene Väter wird von Elton, bekannt aus den PRO7-Sendungen "TV Total" oder "Elton vs. Simon", gesprochen.
Elton ist selbst Vater zweier Kinder und Wickelpedia ist sein erstes Hörbuch. Die Aufnahmen im Tonstudio haben ihm viel Spaß gemacht: An zahlreichen Stellen der Doppel-CD kann man heraushören, wie er versucht, nicht lauthals loszulachen. Auf YouTube kann man sich ein kurzes Video seiner Arbeit im Studio anschauen.
Die Doppel-CD "Elton liest Wickelpedia" hat eine Spieldauer von 154 Minuten. Für die Produktion wurde der Text des Buches leicht gekürzt; es fehlt aber nichts Wesentliches. Die beiden CDs kosten 14,90 Euro (Stand: Oktober 2009). Diese CD-Fassung eignet sich als ideales Geschenk für einen netten Papa.
"Elton liest Wickelpedia" gibt es aber auch ohne Datenträger als MP3-Download. Diese Variante eignet sich damit eher zum "sich selbst beschenken". Der DRM-freie MP3-Download kostet 11,90 Euro (Stand: Oktober 2009) und ist wie die CD-Fassung überall im Handel und auf den gängigen Download-Portalen erhältlich.

Extra-Tipp:
"Elton liest Wickelpedia" wurde von der audio media Verlag GmbH produziert. Diese betreibt mit hoerkiosk.de einen eigenen MP3- und CD-Shop. Über diesen Link kann man sich auch eine XXL-Version des Hörbuchs herunterladen, bei der es zusätzliche herausgeschnittene Kapitel und weitere Infos zum Vatersein gibt. Insgesamt erhält man so rund 20 Minuten Wickelpedia-Zusatzmaterial zum gleichen Preis wie die Originalversion!
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Geburtsanzeige mit Filmplakat
Markus Niesen | 24. Aug 2009 | Geburt | 3 Feedbacks »
Nach der klassischen Geburtsanzeige mit Babykarten nun also wesentlich stilvoller und deutlich ansprechender eine Geburtsanzeige mit Filmplakat.
Ein amerikanischer Graphik-Designer entwickelte bei der Geburt seines ersten Sohnes diese ungewöhnliche Idee. Er wollte eine Geburtsanzeige erstellen, die sowohl ausgefallen als auch optisch ansprechend ist. Beim Studium einer Fachzeitschrift entdeckte er schön gestaltete Filmplakate und dabei fiel ihm auf, dass auf diesen einiges an Text untergebracht werden kann, welcher die Geburt etwas genauer beschreibt:
So werden die glücklichen Eltern als "Produzenten" des Babys genannt und es gibt auch eine ganze Reihe an Sprüchen von vermeintlichen Kritikern. Das Datum der Premiere entspricht natürlich exakt dem Geburtsdatum des Babys und es bleibt auch noch Platz für Größe, Kopfumfang und Gewicht. Der behandelnde Arzt wird als "Regisseur" aufgeführt und bei "Filmed in" wird das Krankenhaus genannt, in dem das Baby zur Welt kam. Die Großeltern sowie sämtliche Onkel und Tanten tauchen in Nebenrollen auf und unter "Now showing" wird der Ort genannt, wo das neue Babys denn nun besichtigt werden kann.
Jedes Filmplakat wird individuell erstellt. Bei der Bestellung muss man nur ein Bild des Neugeborenen hochladen und einige Angaben zur Geburt und allen Beteiligten machen. Man kann auch den Filmtitel selbst wählen oder einen der zahlreichen witzigen Vorschläge benutzen. So wird die Geburtsanzeige mit Filmplakat zu einer lustigen Idee, die sicherlich viel Aufsehen in der Verwandschaft erregen wird.
Jeder Empfänger erhält ein aufwändig gestaltetes Filmplakat im Mini-Format, welches ganz normal per Post verschickt werden kann. Die glücklichen Eltern können darüberhinaus für sich selbst und für andere Verwandte auch Filmplakate in Postergröße bestellen, die man dann an der Wand aufhängen kann.
Eine Mindestabnahme von 40 Karten im Mini-Format zu je US$ 3,50 (Stand: August 2009) ist erforderlich. In diesem Preis ist jedoch die Designgebühr bereits enthalten. Bei kleineren Auflagen oder wenn man nur ein größeres Filmplakat bestellen will kommt diese Designgebühr in Höhe von US$ 95,- noch hinzu.
Die beste Nachricht ganz zum Schluss: man kann sich eine solche Geburtsanzeige mit Filmplakat auch nach Deutschland schicken lassen, denn der Anbieter versendet weltweit mit FedEx International Ground.

Ansehen und bestellen kann man diese ungewöhnlichen Filmplakate auf 5starbaby.com.
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Wickelpedia - Deutschlands erstes Papa-Lexikon
Markus Niesen | 30. Apr 2009 | Geburt | 4 Feedbacks »
Es ist mit Sicherheit eines der lustigsten Bücher, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe: es heißt "Wickelpedia", stammt von Constantin Gillies und soll Deutschlands erstes Papa-Lexikon sein.
Wickelpedia richtet sich an alle werdenden oder frischgebackenen Väter, die nicht nur das Wunder der Geburt interessiert, sondern auch, "wie man zwischen Bäuerchen und Windelwechsel in Ruhe Fußball gucken kann".
In diesem Sinne hat Constantin Gillies einen überaus witzigen, prägnanten und politisch unkorrekten Text geschrieben, der den "neuen" Vater stets überaus lässig und souverän zwischen den gewöhnlichen Spielplatzmüttern erscheinen lässt.
In kurzen, höchst interessanten Einträgen deckt der zweifache Vater die wahren, oft verschwiegenen Nebenwirkungen der Vaterschaft auf und überrascht den Leser immer wieder mit neuen, völlig ungewöhnlichen Tipps, die sich so ganz und gar von den üblichen Aussagen aus anderen Elternratgebern unterscheiden.
Das ganze Buch ist mit einem gewaltigen Augenzwinkern geschrieben: ich bin mir daher sicher, dass sich jeder (angehende) Vater an vielen Stellen des Textes wiederfinden wird.
Interessanterweise zünden die vielen Wickelpedia-Gags jedoch nicht nur bei Männern: auch Mütter, die durch mein lautes Lachen auf der Bank des Spielplatzes auf mich und das Buch aufmerksam wurden, konnten ganz spontan mit dem Humor von Constantin Gillies etwas anfangen und haben herzhaft mitgelacht.
So ist Wickelpedia ein ideales Geschenk für jeden angehenden Vater: es wird wohl kaum einen Mann geben, der sich den Lachattacken dieses Buches entziehen kann. Für 12,90 Euro (Stand: Mai 2009) habe ich jedenfalls selten so oft und so herzhaft meinen Spaß gehabt.
Wickelpedia gibt es versandkostenfrei bei amazon.de. Alle Frauen, die nun dieses Buch ihren Partnern schenken, sollten allerdings unbedingt darauf bestehen, dass ihnen die besten Passagen aus Wickelpedia abends vor dem Einschlafen im Bett vorgelesen werden!

Extra-Tipp:
Auf bild.de kann man sich einige Auszüge aus Wickelpedia vorab ansehen und schauen, ob man mit dem teilweise bissigen Humor des Buches auch tatsächlich etwas anfangen kann.
Auf vaeter-und-karriere.de findet man dann auch noch ein Interview mit dem Wickelpedia-Autor.
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Personalisierter Baby-Schnuller
Markus Niesen | 11. Feb 2009 | Geburt | 3 Feedbacks »
Eine nette Idee zur Geburt eines Babys: ein personalisierter Baby-Schnuller mit einer ganz individuellen Namensgravur ... so ganz anders als die üblichen Strampler, Kuschelbären oder Bilderbücher, die sich ansonsten bei den glücklichen Eltern so stapeln.
Der Name des Babys wird per Laser ohne jeden Farbrückstand individuell in den Schnuller eingebrannt. Bis zu 20 Buchstaben finden auf der weißen, runden Intarsienfläche Platz, verteilt auf zwei Zeilen in fröhlicher Schwungschrift.
Wenn der Schnuller irgendwann nicht mehr benötigt wird, dann soll er zu einem dekorativen Blickfang - beispielsweise für ein Baby- und Kleinkinderfoto-Arrangement auf dem Sideboard - werden.

Der personalisierte Baby-Schnuller wird im 2er-Pack ausgeliefert. Die beiden Schnuller kommen in zwei hübschen Aufbewahrungsdosen, damit sie immer sauber und hygienisch bleiben.
Die Lieferzeit beträgt 10 Tage. Die Schnuller kosten zusammen 9,95 Euro (Stand: Februar 2009) zzgl. Versandkosten. Bestellen kann man sie im TippToppShop.
Ist Markus zu leicht für ausgefallene Ideen zu begeistern oder könnten die personalisierten Baby-Schnuller tatsächlich ein Renner werden? Was sagst du dazu?
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Baby mit 16 Zehen geboren
Markus Niesen | 10. Nov 2008 | Geburt | 1 Feedback »
In China kam vor wenigen Tagen ein Baby auf die Welt, welches an jedem Fuß acht Zehen hat. Der Junge wurde kürzlich aus einem Krankenhaus in Leizhou (Provinz Guangdong) entlassen und wog dabei 3,4 Kilogramm.
Die Ärzte sprechen von einer "genetischen Variation" und vermuten einen Zusammenhang mit der starken Umweltverschmutzung, der sie ausgelöst haben soll.
Die angeborene Überzahl von Fingern oder Zehen wird als Polydaktylie bezeichnet. Übersetzt aus dem Griechischen bedeutet der Begriff "Vielfingerigkeit". Bei acht Finger- oder Zehengliedern pro Hand bzw. Fuß spricht man auch von einer Oktadaktylie.
Dass ein Kind mit 16 Zehen auf die Welt kommt wie das chinesische Baby in der Provinz Guangdong, sei, so die behandelnden Ärzte, äußerst selten. Polydaktylie kann isoliert oder im Rahmen mehrerer unterschiedlicher Syndrome auftreten. Oft werden die überzähligen Gliedmaße amputiert.
Die von den Ärzten genannte "starke Umweltverschmutzung" in China stellt aber nur eine - in diesem Fall aber wohl nicht entscheidende - Ursache dieser Fehlbildung dar. Denn neben der Oktadaktylie hat der Junge auch eine Fehlbildung der Hände erfahren: er hat zwar an jeder Hand fünf Finger, aber darunter befindet sich kein explizit ausgeprägter Daumen.
Story und Bild vom Baby mit den 16 Zehen auf oe24.at.
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Baby-Wunder in Deutschland?
Markus Niesen | 30. Jul 2008 | Geburt | 3 Feedbacks »
Cicero, das Magazin für politische Kultur, hat in der aktuellen Heftausgabe (August 2008) die Titelgeschichte "Das neue Baby-Wunder - Warum in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden".
Autorin Christine Eichel geht in ihrem Artikel den zahlreichen Ursachen für den neuen Baby-Boom in diesem Lande auf den Grund.
Dabei spielt interessanterweise das Anfang 2007 eingeführte Elterngeld nur eine untergeordnete Rolle. Die neue Lust am Kind hat ihrer Meinung nach ganz andere Ursachen, die sie akribisch zusammengetragen hat.
Glücklicherweise steht ihr wirklich lesenswerter Artikel auch online zur Verfügung. Leider hat die Redaktion sich dabei keine Mühe gegeben, ihren Text auch nur einigermaßen ansprechend zu formatieren. So entstand eine ziemliche Buchstabenwüste, die nur schwer zu verdauen ist.
Dennoch ist "Das Baby-Wunder" eine gelungene Abhandlung über den neuen Trend zur Familie in Deutschland.
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BestMoments® Sammelkassette
Markus Niesen | 30. Jun 2008 | Geburt | 1 Feedback »
Für die bezaubernden Momente im Leben als Eltern, die man nie vergessen möchte, stellt die BestMoments GmbH hochwertige Sammelkassetten her. Die in Handarbeit hergestellten Setzkästen beinhalten auch ein großes, passendes Fotoalbum im DIN A3-Format.
In den einzelnen Fächern der Sammelkassette lassen sich etwa die ersten Baby-Schühchen, die ersten Löckchen und die ersten ausgefallenen Milchzähne stilvoll aufbewahren. Die einzelnen Bögen des 40-seitigen Fotoalbums lassen sich individuell herauslösen und somit künstlerisch bedrucken und bekleben.
Die BestMoments® Sammelkassetten stellen somit ein ideales Geschenk zur Geburt dar.
Die herausragende Qualität hat allerdings auch ihren Preis: eine BestMoments® Sammelkassette inklusive Fotoalbum kostet stolze 89,- Euro (Stand: Juni 2008) zzgl. Versandkosten.
Anschauen und bestellen kann man die wertvollen Sammelkassetten unter bestmoments.de.
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Baby mit zwei Gesichtern geboren
Markus Niesen | 15. Mär 2008 | Geburt | Sende Feedback »
In Indien wurde am 10. März 2008 ein Baby mit zwei Gesichtern geboren. Die Tochter von Vinod Singh und seiner Frau Sushma aus Gautam Buddha Nagar in Utar Pradesh kam mit zwei teilweise aneinandergewachsenen Köpfen zur Welt.
Die Nachricht der ungewöhnlichen Geburt verbreitete sich in Indien wie ein Lauffeuer. Denn das Mädchen wird im hinduistischen Indien als Reinkarnation der Göttin Laxmi (Lakshmi, Abbildung) verehrt.
So wurde die Kleine nach der Rückkehr der Familie aus dem Krankenhaus herzlich von den Dorfbewohnern empfangen und mit Geschenken überhäuft. Zudem pilgern Menschen aus ganz Indien zum Haus der Familie, um Geldgeschenke zu überbringen und auf den Segen der Göttin zu hoffen.
Der Mutter und dem Kind geht es den Umständen entsprechend gut. Der Gesundheitszustand der Kleinen ist relativ stabil und sie entwickelt sich nach Aussagen der behandelnden Ärzte normal.
Dennoch erhofft sich die Famile die Unterstützung der indischen Regierung, um ihre Tochter medizinisch behandeln zu lassen.
Auf oe24.at kann man sich ein kurzes Video ansehen, welches die große Freude rund um das Baby mit den zwei Gesichtern eindrucksvoll zeigt.
Update (22.03.08):
Auf stern.de kann man sich ein Bild des Babys mit den zwei Gesichtern ansehen.
Update (06.04.08):
Mittlerweile hat auch spiegel.de die Story aufgegriffen und einige weitere Bilder veröffentlicht.
Update (10.06.08):
Das Baby mit den zwei Gesichtern ist mittlerweile verstorben. Es wurde keine drei Monate alt.
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Vertauschte Babys
Markus Niesen | 13. Dez 2007 | Geburt | 1 Feedback »
Ein Horrorszenario, welches wohl alle der beteiligten Eltern übel mitnimmt: in einer Klinik in Saarlouis (Saarland) sind bereits im Sommer diesen Jahres zwei Babys unmittelbar nach der Geburt vertauscht worden.
Weil sein Baby ihm nicht ähnelte, ließ ein misstrauischer Vater einen DNA-Test machen. Dabei stellte sich heraus, dass er nicht der leibliche Vater des Mädchens war, welches er monatelang für seine eigene Tochter gehalten hatte.
Bei einem weiteren Test wurde schnell erkannt, dass auch seine Frau nicht mit dem von ihnen betreuten Mädchen verwandt war. Damit war klar, dass in der Geburtsklink zwei Babys vertauscht wurden.
Daraufhin wurden insgesamt 14 Elternpaare, die ebenfalls zu der fraglichen Zeit ein Mädchen in der gleichen Geburtsklinik zur Welt gebracht hatten, zu einer Speichelprobe gebeten, um weitere DNA-Tests vornehmen zu können.
Seit gestern steht nun das zweite Elternpaar zweifelsfrei fest, welches auch mit einem der vertauschten Babys nach Hause gegangen war.
Beide Elternpaare stehen unter einem Schock und werden psychologisch betreut. Der Rücktausch der Babys wird unter professioneller Begleitung erfolgen.
Die ganze Geschichte kann man in zwei Teilen (Teil 1, Teil 2) auf spiegel.de nachlesen. Die Erklärung der betroffenen Geburtsklinik zu den Ursachen für das Vertauschen der Babys halte ich für extrem schwach!
Auf welt.de findet man zu dieser Story ein Interview mit einem Psychologen, der die Situation der beiden Familien näher analysiert und der auch ein paar Aussagen zu der nun bevorstehenden Rückführung der vertauschten Babys macht.
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Baby mit Doppelgänger
Markus Niesen | 2. Aug 2007 | Geburt | Sende Feedback »
Eine ziemlich abstruse Geschichte, die beim ersten Lesen gar nicht so richtig klar wird: in Peine (Niedersachsen) sind innerhalb weniger Tage anscheinend zwei Babys geboren wurden, die sich verblüffend ähnlich sehen. Haben beide Babys je einen Doppelgänger?
Der kleine Leo kam am 15. Juli 2007 auf die Welt, aber ein Bild von ihm war scheinbar bereits am 11. Juli 2007 in der Zeitung! Unter dem Foto stand allerdings der Name "Scheichmuss" und dieser kleine Junge gleicht Leo wie ein Ei dem anderen:
Beide Jungs haben nicht nur den gleichen Gesichtsausdruck, sondern sie liegen auch noch auf der gleichen Position in dem gleichen Strampelanzug des Krankenhauses auf dem gleichen Stillkissen in der gleichen typischen Pfötchenstellung eines Babys. Zudem haben die Hebammen beiden eine identische Igel-Frisur gekämmt, so dass die Verblüffung perfekt ist.
Die Eltern von Leo waren natürlich zunächst in heller Aufregung: War ihr Baby bei der Geburt vertauscht worden? - Hat die Zeitung ein falsches Bild abgedruckt? - Hat das Krankenhaus die Bilder in ihrem Geburtsheft verwechselt?
So langsam kommt Licht in das Mysterium und Leo und Scheichmuss scheinen anscheinend tatsächlich Doppelgänger zu sein, die sich aber wohl nie kennen lernen werden.
Mehr zu dieser faszinierenden Geschichte rund um das Baby mit Doppelgänger gibt es auf newsclick.de.
Extra-Tipp:
Die Story auf newsclick.de ist sehr verwirrend und sie enthält zudem einen logischen Fehler. Die Geschichte rund um die vielen Personen mit den ungewöhnlichen Namen wird erst dann so richtig klar, wenn man auf das erste der beiden Bilder klickt und sich dessen Erläuterung ansieht.
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Englisches Baby erhält 26 Vornamen
Markus Niesen | 26. Jun 2007 | Geburt | Sende Feedback »
Eine britische Mutter hat ihrem Baby 26 Vornamen gegeben und diese auch beim Standesamt eintragen lassen.
Das Mädchen heißt nun Autumn Sullivan Corbett Fitzsimmons Jeffries Hart Burns Johnson Willard Dempsey Tunney Schmeling Sharkey Carnera Baer Braddock Louis Charles Walcott Marciano Patterson Johansson Liston Clay Frazier Foreman Brown.
Dabei ist Autumn der Rufname und Brown der Nachname.
Doch schauen wir uns einmal die Namen dazwischen an: Schmeling? Clay? Frazier? Foreman? - Ja, richtig, bei 25 der insgesamt 26 Vornamen des Mädchens handelt es sich um berühmte Box-Champions! Damit hat das Mädchen eine ganz besondere Hypothek mit auf den Weg bekommen.
Die Mutter verweist auf ihren ganz besonderen Humor bei der Namensgebung ihrer Tochter und hofft, dass die Kleine später auch einmal über ihre vielen Vornamen lachen kann. (Story)
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Babyhände in 3D
Markus Niesen | 30. Mai 2007 | Geburt | Sende Feedback »
Wenn man Babyhände oder Babyfüße dauerhaft für die Nachwelt erhalten will, dann kann man eines der vielen "Do-it-yourself"-Kits erwerben, mit denen man problemlos zu Hause einen Abdruck von Baby's Hand oder Fuß erstellen kann: 3D-Gipsabdruck.
Doch die Ergebnisse sind oft eher zweitklassig: entweder funktioniert die Abdruckmasse nicht so richtig oder es gibt Schwierigkeiten beim Ablösen der Form. Darüber hinaus trauen es sich viele Eltern auch nicht zu, den Abdruck professionell nachzubearbeiten.
Ulrich Kürten und Rene Philipps haben sich daher einen ganz anderen Weg ausgedacht, um Babyhände in ein dreidimensionales Kunstwerk zu verwandeln. Bei ihnen läuft der Prozess zweistufig ab:
- In einem ersten Schritt bestellt man für kleines Geld die Abdruckmasse nach Hause. Man hat dann ein paar Wochen Zeit, um in aller Ruhe auf einen günstigen Moment zu warten und den Handabdruck oder die Fußabdrücke anzufertigen.
- Anschließend lässt man die Masse 24 Stunden lang trocknen und schickt den Abdruck dann an die beiden zurück.
Vier bis sieben Wochen später erhält man ein von Künstlerhand bearbeitetes dreidimensionales Keramikmodell von Baby's Hand oder Fuß. Dieses ist farbig lackiert und in einen geschmackvollen Keramikträger eingesetzt.
In Zukunft wird man Babyhände oder Babyfüße sogar in Kristall pressen können. Die Kristallprodukte werden aus Kristallglas und gebürstetem Edelstahl bestehen.
Wie zu erwarten ist dieser aufwändige Prozess nicht ganz preiswert: durch die Handarbeit muss man - je nach dem gewünschten Modell - mit Preisen zwischen 100,- und 200,- Euro rechnen (Stand: Mai 2007). Dafür erhält man aber einen hochwertigen Abdruck von Baby's Hand oder Fuß, an dem nicht nur die Eltern, sondern auch später der Nachwuchs selbst, viel Freude haben werden.
Wem diese Preise zu teuer sind, der kann alternativ bei ever-lasting.de natürlich auch einen Selbstbausatz bestellen.
Die Website im ungewöhnlichen Retro-Look erklärt anhand einiger Bilder und eines Videos noch etwas genauer, wie die sehenswerten Babyhände in 3D erstellt werden.
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Eineiige Zwillinge als potenzielle Väter
Markus Niesen | 29. Mai 2007 | Geburt | Sende Feedback »
Eine wirklich bizarre Story:
Seit drei Jahren schon streiten sich zwei Brüder aus dem amerikanischen Bundesstaat Missouri darum, wer von ihnen der Vater eines kleines Mädchens ist, für das die Mutter Unterhaltszahlungen fordert.
Das pikante Detail an der Geschichte:
Die beiden potenziellen Väter sind eineiige Zwillinge, die an einem Tag binnen weniger Stunden mit derselben Frau Geschlechtsverkehr hatten!
So kann die vorgenommene DNA-Analyse nicht mit letzter Sicherheit sagen, wer denn nun tatsächlich der Vater des Babys ist! Bei beiden Brüdern besteht eine 99,9-prozentige Wahrscheinlichkeit für die Vaterschaft.
Wie es zu dieser unglücklichen Verquickung der Umstände kam, welche pragmatische, aber denkbar ungerechte Lösung die Mutter bei der Geburt getroffen hat und was ein Gerichtsmediziner salomonisch zur Lösung des Falls vorschlägt, erfährt man in dieser absolut verrückten Geschichte auf sueddeutsche.de.
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5 Generationen unter einem Dach
Markus Niesen | 10. Apr 2007 | Geburt | 2 Feedbacks »
Eine nette, kleine Geschichte, die über die Oster-Feiertage im Westfälischen Anzeiger veröffentlicht wurde:
Das nur wenige Wochen alte Mädchen Pia hat im Rahmen eines Familientreffens seine Ururgroßmutter kennengelernt. Damit befanden sich zur gleichen Zeit fünf Generationen unter einem einzigen Dach.
Während die meisten Babys in der Regel nur ihre Omas und ihre Opas kennenlernen, hat die kleine Pia darüberhinaus nicht nur ihre Uroma und ihren Uropa, sondern auch gleich noch ihre Ururoma getroffen.
Diese seltene Konstellation ist nur dann möglich, wenn alle Mütter der vorhergehenden Generationen bereits in jungen Jahren Nachwuchs bekommen haben.
Pias Mutter Jana ist erst 22 Jahre alt und ihre 92-jährige Ururoma Pauline bekam ihren Sohn Walter (Pias Uropa!) im Alter von 21 Jahren. Pauline als die Sippenälteste hat insgesamt drei Kinder, acht Enkel, zwölf Urenkel und eine Ururenkelin.
Mehr über dieses amüsante Familientreffen erfährt man auf come-on.de.
Update (28.06.07):
Ich habe den Link entfernt, da er mittlerweile ins Leere führt. Die Geschichte scheint leider nicht mehr online zu sein.
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Mütter jenseits der 60
Markus Niesen | 30. Mär 2007 | Geburt | Sende Feedback »
In Österreich hat vor zwei Wochen eine 66-jährige Frau aus Graz ihr drittes Kind auf die Welt gebracht. Die Geburt, die in der Presse viel diskutiert wurde, hat wieder die Frage nach den "späten Müttern" aufgeworfen.
Vor fünf Jahren hatte sich die Frau im Alter von 61 Jahren zum ersten Mal mit der Eizelle einer anderen Frau künstlich im Ausland befruchten lassen und ein Mädchen zur Welt gebracht. Ihre älteste Tochter ist bereits 30 Jahre alt.
Die Mehrheit der Österreicher ist anscheinend gegen die Spätgebärenden: sie nennen vor allen Dingen die schwierige Zeit der Pubertät des Kindes als kritisch, wenn die betreuende Mutter dann bereits knapp 80 Jahre alt ist. Die Frau aus Österreich hat jedoch einen um rund 20 Jahre jüngeren Lebensgefährten, der sich später um die Kinder kümmern will.
Damit liegt sie auf einer Linie mit der zurzeit ältesten Mutter der Welt, welches nicht mehr wie auf dem vorherigen Baby-Blog Artikel die Rumänin Adriana Iliescu ist, sondern die Spanierin Carmela Bousada, die im Alter von 67 Jahren am Ende des vergangenen Jahres Zwillinge zur Welt brachte. Diese wollte sich nach der Entbindung einen jüngeren Partner suchen, um mit diesem die Kinder aufzuziehen.
Sowohl die 66-jährige Ärztin aus Österreich als auch die 67-jährige Spanierin haben davon profitiert, dass sie trotz ihres hohen Alters deutlich jünger aussehen. Sie haben zudem bei der Angabe ihres Alters ein wenig geschwindelt und sich 20 Jahre jünger gemacht.
Jede Frau sollte das Recht haben, für sich selbst zu entscheiden, wann der beste Zeitpunkt für sie ist, Mutter zu werden.
Dies ist die Aussage von Carmela Bousada, die damit zur ältesten Mutter der Welt wurde. Die Kritiker gestehen den Spätgebärenden zwar zu, dass Mutterliebe keine Frage des Alters ist, halten diese Einstellung aber für zu egoistisch.
Auch wenn die extrem späten Mütter jenseits der sechzig derzeit noch Ausnahmefälle sind, so läuten sie mit Sicherheit einen neuen Trend ein: denn mit zunehmender Lebenserwartung können Frauen heutzutage auch im hohen Alter noch Kinder bekommen. So denken erste Frauen bereits heute darüber nach, ihre Eizellen "für später" einfrieren zu lassen.
Zahlreiche Artikel und Meinungen zu den späten Müttern findet man auf oe24.at und diestandard.at. Einen Artikel mit vielen Links zu Müttern jenseits der 40 gibt es hier auf dem Baby-Blog.
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Der nächste Baby-Boom?
Markus Niesen | 12. Feb 2007 | Geburt | 1 Feedback »
Nach den Erfolgsmeldungen aus Thüringen, wo man die Einführung des Elterngeldes als Grund für den Anstieg der Geburtenzahlen im Januar 2007 nannte, stehen wir nun unmittelbar vor dem nächsten Baby-Boom.
Ende Februar und vor allen Dingen im März diesen Jahres soll es hierzulande richtig losgehen: Deutschland erwartet bundesweit einen Anstieg der Geburtenzahlen in Höhe von 10 bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Hebammen und Krankenhäuser berichten von überfüllten Geburtsvorbereitungskuren und der Baby-Fachhandel meldet trotz Mehrwertsteuererhöhung gute Geschäfte.
So weit die guten Nachrichten.
Nun zu den weniger guten Nachrichten: der prognostizierte Baby-Boom wird nur von kurzer Dauer sein und bereits im April wieder deutlich abreißen.
Für die Politiker in der großen Koalition gibt es damit also keinen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen und sich gegenseitig zu dem genialen Schachzug mit der Baby-Prämie ("Elterngeld") zu beglückwünschen.
Doch der wahre Grund für den erwarteten Baby-Boom in Deutschland, der uns in den nächsten zwei bis sechs Wochen treffen wird, ist mindestens genauso profan wie lustig:
Die Euphoriewelle während der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hat anscheinend viele Fußballanhänger zu ganz neuen Höchstleistungen angespornt, deren Ergebnisse wir in den kommenden Wochen in unserem Land begrüßen dürfen. ![]()
Das "Sommer-Märchen" geht also in die Verlängerung: "Baby-Boom dank WM - Mit Fußball gegen Bevölkerungsschwund"!
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Babyboom in Thüringen?
Markus Niesen | 6. Feb 2007 | Geburt | Sende Feedback »
Jeder Statistiker würde aufgrund der geringen Datenlage sicherlich die Hände über dem Kopf zusammen-schlagen, aber nach einer Erhebung der "Thüringer Allgemeinen" kamen im Januar diesen Jahres etwa 10 Prozent mehr Babys auf die Welt als im Januar des Vorjahres. Einige Städte und Gemeinden in Thüringen verzeichneten sogar bis zu 30 Prozent mehr Geburten als im Vorjahresmonat.
Spitzenreiter war das Katholische Krankenhaus in Erfurt, welches sogar einen Anstieg um fast 90 Prozent vermelden konnte. Die Krankenhäuser in Ilmenau und Altenburg konnten hingegen jeweils nur ein Drittel weniger Geburten verkünden. Der größte Zuwachs wurde auf der Städtelinie Eisenach-Erfurt-Weimar-Jena-Gera gemessen, während in den eher ländlichen Gebieten der Babyboom vorerst noch ausbleibt.
Als Grund für den Geburtenanstieg wird - man höre und staune - die Einführung des neuen Elterngeldes zum 01. Januar 2007 genannt.
Zumindest glauben dies ein Oberarzt am Waldklinikum Gera sowie einige Hebammen, die diesen Babyboom bereits lange angekündigt hatten.
Der Leiter des Referats für Bevölkerungsstatistik am Statistischen Landesamt Baden-Württemberg vermutet allerdings eher "Zufall oder eine normale Schwankung" als Ursache des Thüringer Baby-Booms. Auch die Aussage eines Sprechers des Thüringer Landesamts für Statistik geht in diese Richtung, denn er hält es für "abwegig, dass das Elterngeld im Januar schon wirken soll".
Babyboom hin oder her, die Thüringer haben es mit dieser Meldung auf jeden Fall geschafft, das Thema Elterngeld mal wieder in das Interesse der Öffentlichkeit zu zerren.
Die genauen Zahlen des Geburtsjahrganges 2007 werden aber erst Mitte 2008 vorliegen. Erst dann wird man sagen können, ob das neue Elterngeld tatsächlich die gewünschten Effekte gezeigt und einen lang anhaltenden und nachhaltigen Babyboom in Deutschland ausgelöst hat.
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Krankenhaus behält Baby als Pfand
Markus Niesen | 29. Jan 2007 | Geburt | Sende Feedback »
Weil die Eltern eines Neugeborenen die Rechnung des indonesischen Kranken-hauses nicht bezahlen konnten, hat die Klinikleitung das Baby als Pfand behalten.
Die Mutter konnte das Krankenhaus knapp zwei Wochen nach der Geburt verlassen. Die Verwaltung behielt allerdings das Baby, weil die Familie nur einen Teil der Rechnung in Höhe von umgerechnet rund 300,- Euro bezahlen konnte.
Der Vater benötigte weitere drei Wochen, um mit den Bewohnern seines Heimatdorfes das Geld aufzutreiben. Als er das Geld beim Krankenhaus dann abliefern wollte, war die Rechnung in der Zwischenzeit um weitere 50,- Euro angewachsen.
Ob er dennoch die kleine Alfiah mit nach Hause zu seiner Frau nehmen konnte, verrät die Geschichte auf rp-online.de.
Für meine Frau und mich, die jahrelang in Indonesien gelebt haben, verbirgt sich in dieser exotischen Story nichts Ungewöhnliches:
Wir haben selbst erlebt, wie schwer verletzte Patienten in indonesischen Krankenhäusern nicht behandelt wurden, weil sie kein Geld bei sich hatten. Wenn dann auch noch keine Familienangehörigen anwesend waren, die die notwendigen Medikamente aus der angeschlossenen Apotheke holen konnten und die Bezahlung der Behandlung sowie der Unterbringung im Krankenhaus garantieren konnten, dann wurde der Patient einfach in eine ruhige Ecke geschoben und sich selbst überlassen.
Umgekehrt haben wir aber auch erfahren dürfen, wie die freundlichen Indonesier immer irgendwie Hilfe geleistet haben: wildfremde Menschen im Krankenhaus haben plötzlich ein paar Rupiah gespendet, damit dem verletzten Patienten wenigstens ein Schmerzmittel verabreicht werden konnte.
Auch die Spendensammlung im Heimatdorf des Vaters ist in Indonesien durchaus üblich: die Dorfgemeinschaft fühlt sich für alle ihrer Mitglieder verantwortlich, denn schließlich könnte es jeden von ihnen einmal treffen.
Ich habe dieses soziale Netz in Indonesien als sehr positiv empfunden. Jeder ist Teil eines großen Ganzen und kann sich im Falle eines Falles auf seine Umgebung verlassen:
So haben die Einheimischen selbstverständlich auch mir geholfen, als ich mitten in der Nacht nach einem Motorradunfall mit zertrümmerter Kniescheibe in einem balinesischen Dorf auf der Straße lag. Sie haben nicht nur den Privat-Transport ins nächste Krankenhaus organisiert (, weil nachts sowieso kein Krankenwagen mehr kommen würde!), sondern sie haben mich anschließend auch täglich im Krankenhaus besucht und mir reichlich Obst und Blumen mitgebracht.
So ungewöhnlich die obige Geschichte mit dem Baby als Pfand für unser Empfinden daher auch sein mag ... aus dem Kontext herausgerissen ist es zu leicht, bei einer solchen Story nur den Kopf zu schütteln und über das Leben in unterentwickelten Ländern zu lästern.
Denn nicht nur die Uhren, sondern auch der Zeitgeist ticken eben anders in Indonesien.
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Drillinge aus Doppel-Gebärmutter
Markus Niesen | 22. Dez 2006 | Geburt | 1 Feedback »
"Eine Frau, zwei Gebärmütter, drei Babys" ... auf diese einfache Formel lässt sich eine Nachricht aus England reduzieren, die eine Weltpremiere darstellt:
Eine 23-jährige Engländerin mit zwei Gebärmüttern hat dort bereits im September 2006 Drillinge ausgetragen.
Die eineiigen Zwillinge Ruby und Tilly wuchsen in der größeren der beiden Gebärmütter heran. Das Einzelkind Gracie hatte sich in der kleineren Gebärmutter eingenistet.
Die drei Mädchen wogen bei der Geburt zusammen nur etwas mehr als 3 Kilogramm. Sie kamen sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin per Kaiserschnitt zur Welt und blieben die ersten drei Monate ihres Lebens im Krankenhaus. Erst nach ihrer Entlassung gelang dieser ungewöhnliche Fall in das Interesse der Öffentlichkeit.
Denn eine doppelte Gebärmutter, auch "Uterus Duplex" genannt, ist wohl gar nicht einmal so selten. In deutschsprachigen Foren findet man viele Mütter, die mit einer doppelten Gebärmutter ein gesundes Kind ausgetragen haben.
Weltweit ist jedoch nur ein knappes Dutzend an Frauen mit doppelter Gebärmutter und doppelter Schwangerschaft bekannt, bei denen die beiden Kinder gesund auf die Welt gekommen sind.
Bei der Frau aus England handet es sich nun um den weltweit ersten Fall, in dem eine Frau mit doppelter Gebärmutter gleichzeitig Zwillinge und ein Einzelkind ausgetragen hat.
Über die Frau mit der seltenen Schwangerschaft und die schwierige Entscheidung der Eltern, welches der drei Babys ausgetragen werden sollte, berichtet ein Artikel auf spiegel.de.
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Plazentanosoden - Globuli aus der Plazenta
Markus Niesen | 11. Dez 2006 | Geburt | 8 Feedbacks »
Ausgerechnet bei mir, der so gar nicht an die Heilkräfte der Homöopathie zu glauben mag, wirken die kleinen Globuli ausgesprochen gut. Dennoch war ich skeptisch, als ich über eine Anzeige stolperte, in der eine Firma aus Schleswig Globuli aus der Plazenta erzeugen wollte:
Bei der Geburt wird aus der Plazenta ein kleines Stück entnommen, aus dem dann ein homöopathisches Mittel, eine "Plazenta-Auto-Nosode" in Form von Streukügelchen hergestellt wird.
Die Globuli sollen dann später etwa bei Stillproblemen, bei Erkältungskrankheiten des Babys und auch bei Zahnungsbeschwerden helfen.
Nach einiger Recherche im Internet findet man Websites wie plazantanosoden.de, welche wirklich herausragend ist. Dieses Webangebot der Titisee-Apotheke und der Stadt-Apotheke in Titisee-Neustadt (Hochschwarzwald) lässt wirklich keine Fragen offen.
Man beschäftigt sich hier mit der Herstellung und dem Versand von Auto-Nosoden wie etwa Plazentanosoden, Nabelschnurnosoden oder Muttermilchnosoden.
Diese Website ist didaktisch ausgesprochen gut aufgebaut, denn sie startet zunächst mit den grundlegenden Fragestellungen:
- Was sind Nosoden?
- Wie gewinne ich das Ursprungsmaterial?
- Wie werden Nosoden hergestellt?
- Nosoden aus der Plazenta?
In den Unterseiten findet man dann auch Aussagen über mögliche Anwendungsgebiete der Plazenta-Nosoden und ganz konkrete Angaben zu den Preisen für die Globuli aus der Plazenta.
Extrem hilfreich sind auch die sehr vorausschauend formulierten Fragen und Antworten sowie die Buch- und Linkempfehlungen.
Alles in allem ist plazentanosoden.de damit eine der besten Websites im Eltern-Umfeld, die ich in den vergangenen 18 Monaten gesehen habe.
Hier stimmt einfach alles:
- Umfassende und leicht verständliche Informationen zu Plazentanosoden, die wirklich keine Fragen offen lassen.
- Verlässliche Aussagen über Preise und zum Herstellungsprozess, die ein enormes Vertrauensverhältnis erzeugen.
- Solide Kontaktdaten und viele ergänzende Tipps und Tricks, die auch den größten Skeptiker überzeugen können.
Das Ganze wird in einem nüchternen, sachlichen Ton vorgetragen und kommt ohne großes Marketinggeblubber aus.
Fazit:
Man kann von Globuli aus der Plazenta ja halten, was man will, aber die Website plazentanosoden.de gehört mit Sicherheit in die absolute Referenzklasse.
Denn sie bietet wertvolles Anschauungsmaterial, nicht nur für all diejenigen, die sich über die Plazentanosoden informieren wollen, sondern auch für alle Webmaster und Shopbetreiber, die selbst eine herausragende Website erstellen wollen.
Extra-Tipp:
Die Anzeige, die mich erst auf dieses Thema aufmerksam machte, stammte von Mentop Pharma, einer Firma, die unter mentop.de eine weitere Informationsseite zu Plazentanosoden betreibt.
Disclaimer:
Ich bin medizinischer Laie und kann daher die Wirksamkeit der Plazentanosoden nicht richtig beurteilen. Die obigen Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die Qualität der verlinkten Website und nicht auf die Qualität der dort angebotenen Produkte.
Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Einnahme der Plazentanosoden mit einem Arzt, einem Heilpraktiker oder einer darauf spezialisierten Hebamme abzustimmen.
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Extrem seltene Geburtsfehler
Markus Niesen | 27. Nov 2006 | Geburt | 1 Feedback »
Die beiden folgenden Geschichten mit extrem seltenen Geburtsfehlern sind so spektakulär, dass sie in der vergangenen Woche Schlag-zeilen gemacht haben:
Ectopia Cordis
In Amerika haben Ärzte ein Baby operiert, das mit einem Herzen außerhalb des Brustkorbs zur Welt gekommen war. Das Herz des kleinen Jungen wurde zunächst mit Gore-Tex und Eigenhaut umschlossen, bevor die Chirurgen es in den Brustkorb des Säuglings eingesetzt haben.
Dieser als Ectopia Cordis bekannte Geburtsfehler ist extrem selten und kommt bei 10 Millionen Lebendgeburten nur 55 bis 79 Mal vor.
Die Ärzte beziffern die Überlebenschance des kleinen Jungen mit weniger als 50 Prozent. Zur Story auf welt.de.
Foetus in Foeto
In Chile haben Mediziner im Magen eines neugeborenen Jungen einen Fötus entdeckt. Beim nicht lebensfähigen Zwilling des Neugeborenen waren zwar die Beine und die Arme entwickelt, die Wirbelsäule war jedoch unvollständig. Dem Säugling im Magen fehlte zudem der Kopf. Die Ärzte haben den nicht lebensfähigen Fötus mittlerweile entfernt.
Weltweit sind bisher nur 90 Fälle dieses als Foetus in Foeto bezeichneten Geburtsfehlers dokumentiert worden. Bei 10 Millionen Lebendgeburten kommt diese Situation nur rund 20 Mal vor.
Einige ergänzende Aussagen zu diesem Geburtsfehler findet man in deutschsprachigen Wikipedia. Die Geschichte und ein Video des chilenischen Jungen befinden sich auf spiegel.de.
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Geburtsanzeige
Markus Niesen | 31. Okt 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Der Begriff "Geburtsanzeige" wird im deutschen Sprachraum unterschiedlich interpretiert:
Speziell die Behörden (vor allen Dingen die Standesämter) verstehen unter einer Geburtsanzeige die offizielle Anmeldung eines Babys nach der Geburt.
Damit ein Baby "amtlich" wird, muss die Geburtsanzeige innerhalb einer Woche beim zuständigen Standesamt erfolgen. Anzeigepflichtig ist zunächst der Vater, aber auch jede andere Person, die von der Geburt unterrichtet ist (Hebamme, Ärzte, Mutter, etc.).
Das zuständige Standesamt befindet sich am Geburtsort des Kindes. Nur bei Hausgeburten ist das Standesamt am Wohnort der Eltern für die Geburtsanzeige zuständig.
Welche Unterlagen man zur Geburtsanzeige beim Standesamt mitbringen muss, hängt vom Familienstand und der Staatsangehörigkeit der Eltern ab. Einen guten ersten Überblick liefert das Standesamt Münster. In komplizierten Fällen (Hausgeburt, Spätaussiedler, Eheschließung im Ausland, etc.) empfiehlt sich ein kurzer vorheriger Anruf beim zuständigen Standesamt.
Der amtliche Prozess der Geburtsanzeige ist für die frischgebackenen Eltern aber eher nur nebensächlich. Sie wollen mit einer Geburtsanzeige ihr ganzes Glück allen Freunden, Verwandten und Bekannten mitteilen.
Dies macht man entweder ganz klassisch durch eine Anzeige in der lokalen Tageszeitung oder sehr modern, aber nicht unbedingt stilvoll, im Internet.
Schöner ist jedoch eine individuelle und geschmackvolle Geburtsanzeige, die per Post verschickt wird.
Diese kann man entweder im Do-it-yourself-Verfahren herstellen (Sprüche für die Geburtsanzeige gibt es etwa hier und hier) oder aber professionell anfertigen lassen.
Wer die eher in blau und rosa gehaltenen Geburtsanzeigen von babykarte.com nicht mag oder auf babykarten-online.de nicht fündig wird, der findet schöne Produkte von Anne Geddes bei amazon.de oder kann sich mit wenig Aufwand bei vistaprint.de eine eigene Geburtsanzeige erstellen.
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Oma bringt eigenen Enkel zur Welt
Markus Niesen | 16. Okt 2006 | Geburt
In Japan hat eine ältere Frau das Kind ihrer eigenen Tochter zur Welt gebracht. Sie stellte sich als Leihmutter für ihr eigenes Enkelkind zur Verfügung.
Ihrer Tochter war nach einer Krebserkrankung die Gebär-mutter entfernt worden. Das Baby, welches bereits im letzten Jahr zur Welt kam, war aus einer Eizelle der Tochter und einer Samenzelle ihres Schwiegersohns entstanden.
Der Fall wurde erst jetzt weltweit publik, weil dieses Konstrukt natürlich rechtliche Schwierigkeiten aufwirft:
Denn das japanische Justizministerium vertritt die Auffassung, dass die Frau, die das Kind zur Welt bringt, die Mutter ist.
Damit mussten die biologische Mutter, deren Eizelle befruchtet wurde, und ihr Ehemann das Baby erst einmal adoptieren.
Die ganze Geschichte gibt es auch 20min.ch.
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Hirntote Frau bringt Baby zur Welt
Markus Niesen | 29. Sep 2006 | Geburt | Sende Feedback »
In Amerika ist eine hirntote Mutter zwei Monate nach ihrem Tod von einem Baby entbunden worden. Die schwangere Frau war von den Ärzten an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen wurden, um das Leben des Mädchens in ihrem Bauch zu erhalten. Einen Tag nach der Geburt liess ihr Ehemann die Maschinen abstellen.
Es gab weltweit bisher wohl nicht viel mehr als ein Dutzend Fälle, in denen eine hirntote, schwangere Frau künstlich am Leben erhalten wurde. Im Juni 2006 wurde ein Fall aus Mailand bekannt, der genauso viele kontroverse Diskussionen auslöste wie die Entbindung einer hirntoten Frau aus Washington im August 2005.
Während in Amerika eher die exorbitanten Behandlungskosten in Höhe von mehr als einer Million US-Dollar für Gesprächsstoff sorgten, hatte man in Italien eher ethische Bedenken.
In Deutschland wurde bereits im Jahre 1992 ein ähnlich gelagerter Fall kontrovers diskutiert. Auch hier wurde eine hirntote Schwangere künstlich am Leben erhalten, um ihr Kind auszutragen. Das Kind, welches als Erlanger Baby in die Geschichte eingehen sollte, starb jedoch im Rahmen einer Fehlgeburt.
Ein guter Wikipedia-Artikel zum Thema Hirntod versucht neben den medizinischen Grundlagen auch die ethischen Bedenken gegen die künstliche Verlängerung der Schwangerschaft zu erklären.
Persönlich kann ich sowohl die Gedankengänge der Befürworter als auch die der Kritiker einer solchen lebenserhaltenden Maßnahme sehr gut nachvollziehen. Ich würde mich allerdings - wie auch in allen obigen Fällen von der Mutter so gewünscht - immer für das Baby entscheiden.
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Baby mit zwei Köpfen in Indonesien geboren
Markus Niesen | 22. Aug 2006 | Geburt
Die heutige Geschichte ist bereits ein paar Tage alt. Ich habe sie bisher noch nicht veröffentlicht, da ich nicht nur den knappen, sensations-lüsternen Text der Agenturen übernehmen wollte:
In Indonesien ist ein Mädchen mit zwei Köpfen zur Welt gekommen.
Ein Bild des Mädchens und die wenigen ergänzenden Aussagen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits bekannt waren, findet man u.a. auf focus.de und auf rp-online.de.
Zwei Wochen später ist diese Geschichte bei uns schon wieder in Vergessenheit geraten. Da ich aber selbst mehrere Jahre in Indonesien gelebt habe und weiß, wie sensibel die Indonesier mit dem Thema Fehlbildungen und Behinderungen umgehen, habe ich einmal ein paar indonesische Online-Magazine studiert, um noch etwas mehr zu diesem Thema herauszufinden:
- Die siamesischen Zwillinge vom Typ "Dicephalus" sind weltweit wohl das erste Zwillingspaar, welches sich bei zwei Köpfen alle lebenswichtigen inneren Organe teilt.
- Insgesamt gibt es weltweit zurzeit nur wenige bekannte siamesische Zwillingspaare mit zwei Köpfen. Bei all diesen Paaren sind aber ein oder mehrere der lebenswichtigen Organe doppelt vorhanden, so dass in einem Fall sogar eine Trennung versucht wurde. Bei den Zwillingen aus Indonesien ist diese undenkbar.
- Die muslimischen Eltern der Mädchen haben sich entschlossen, ihren Babys nur den gemeinsamen Namen Safitri zu geben, da sie nur ein Herz haben. Der Name wurde von dem arabischen Wort "fitrah" abgeleitet, was so viel wie "pur, rein" bedeutet.
- Die beiden Mädchen befinden sich zurzeit in einem halbwegs stabilen Zustand. Das private Krankenhaus in der indonesichen Hauptstadt Jakarta berichtet von Herz-, Darm- und Atemproblemen, behauptet aber, die Lage im Griff zu haben.
- Es wurden mehrere Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft durchgeführt, aber bei allen Aufnahmen hatten die Ärzte den Eindruck, dass die Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, sauber getrennt gewesen waren.
- Die Eltern und die Ärzte beobachten fasziniert die unterschiedlichen Charaktere der beiden Mädchen: während die eine friedlich schläft, schreit die andere zur gleichen Zeit.
- Die Babys werden zurzeit aufgrund ihrer Darmprobleme intravenös ernährt. Die Ärzte halten trotz ihrer optimistischen Aussagen zum aktuellen Zustand der Zwillinge die Lebenserwartung der beiden Mädchen für gering.
In der englischen Wikipedia findet man einen Beitrag über Abigail and Brittany Hensel. Der Fall dieser beiden siamesichen Zwillinge, die bereits 1990 geboren wurden, ist mit dem der beiden indonesischen Mädchen durchaus vergleichbar. Auch sie teilen sich mit ihren zwei Köpfen einen gemeinsamen Körper. Bei ihnen sind allerdings mehrere lebenswichtige innere Organe doppelt vorhanden.
Der zuvor genannte Wikipedia-Artikel verlinkt auch auf die Homepage von Bernhard Kletzenbauer, der neben einigen weiteren Bildern von Abby und Britty auch ein paar medizinische Details zusammengetragen hat.
Die Geschichte der beiden indonesischen Mädchen werde ich weiter verfolgen und von Zeit zu Zeit hier auf dem Baby-Blog noch einmal über sie berichten.
Update (23.08.06):
Die kleine Syafitri starb wenige Stunden nach der Veröffentlichung meines Beitrages.
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Attraktive Paare bekommen häufiger eine Tochter
Markus Niesen | 31. Jul 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Die heutige Nachricht des Tages wird allen Eltern schmeicheln, die als Erstgeborene eine Tochter haben:
Laut einer neuen britischen Studie bekommen attraktive Paare häufiger weiblichen Nachwuchs.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das erste Kind eines körperlich attraktiven Paares ein Mädchen wird, ist um 26 Prozent höher als die Geburt eines Jungen. Körperlich unattraktive Eltern hingegen zeugen eher ein männliches Erstgeborenes.
Dr. Satoshi Kanazawa, der Leiter der von der "London School of Economics" durchgeführten Studie, begründet diesen Effekt mit den verschiedenen "Evolutionsstrategien", welche die beiden Geschlechter im Verlauf der menschlichen Geschichte im Überlebenskampf für sich entwickelt hätten: "Schöne Eltern bekommen mehr Töchter als hässliche Eltern, weil physische Attraktivität vererbbar ist, und weil Töchter davon mehr profitieren als Söhne".
Welche Kriterien in der Wissenschaft als "Maßstab" für Schönheit gelten und warum die Tochter von Brad Pitt und Angelina Jolie (Shiloh-Nouvel-Jolie-Pitt) das beste Beispiel für diese These ist, erläutert der Beitrag auf n-tv.de.
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Babywiege
Markus Niesen | 19. Jul 2006 | Geburt | 1 Feedback »
Das sanfte Schwingen einer Babywiege soll überreizte Kinderseelen beruhigen. Die Wiege simuliert die Bewegungen, die das Baby während der Schwangerschaft im Bauch der Mutter erfahren hat.
Eine Babywiege gehört zwar nicht unbedingt zur Erstausstattung für ein neu ankommendes Baby, da aber viele Eltern eine Wiege einfach nur schön und enorm praktisch finden, steht sie heutzutage in vielen Kinderzimmern.
Das Angebot an Babywiegen ist nur schwer zu überschauen: es gibt Wiegen aus Holz, aus Bambus, aus Messing und aus Leinen; eine Babywiege hat entweder die klassischen Kufen oder sie hängt an einem Haken von der Decke herab.
Wer trotz der großen Angebotsvielfalt nicht fündig wird, der findet im Internet auch zahlreiche Baupläne, um die Babywiege einfach selbst zu bauen. Oft wird dies eine Aufgabe für den angehenden Großvater, der seine Freizeit und seine wiederentdeckten handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um dem Nachwuchs ein schönes Exemplar einer Babywiege zu zimmern.
Einen guten Überblick über die auf dem Markt angebotenen Babywiegen erhält man bei ebay.
Eltern, die das klassische Design einer Babywiege bevorzugen, werden eher bei babywiegen.net oder einem anderen Tischler fündig.
Eine Auswahl an Babywiegen findet man auch bei Pinolino und Leipold.
Wer Baupläne sucht, der sollte einmal auf tools-portal.com oder bei holzland.de nachschauen. Hier gibt es ausreichend bebilderte Anleitungen mit genauen Materiallisten.
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Welchen Vornamen gebe ich meinem Baby?
Markus Niesen | 12. Jul 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Es ist eine der schwierigsten Entscheidungen, die angehende Eltern treffen müssen. Während sich viele Mütter und Väter relativ schnell über die Ausstattung des Kinderzimmers oder die Farbe der Wickelkommode einigen können, steht die Frage nach dem Vornamen des Babys oft lange Zeit im Raum.
Das Internet ist leider keine große Hilfe und nicht jeder kann auf der Suche nach einem geeigneten Baby-Vornamen gleich ein Gewinnspiel veranstalten.
Wie gut ist es da, wenn es noch Vornamen-Websites gibt, die eine echte Hilfe darstellen:
Ein solches Juwel stellt vornamen.ch dar. Diese Website finanziert sich nur durch ein paar nicht aufdringliche Werbeeinblendungen. Dafür kann man aber in Ruhe in den ellenlangen Listen mit Namensvorschlägen blättern.
Zu jedem Vornamen kann man die Herkunft und die Bedeutung nachschlagen. Die große Datenbank kennt in vielen Fällen dazu dann auch gleich noch die jeweiligen Namenstage.
Zwar sind die beliebtesten Vornamen der letzten Jahre nicht mehr so ganz aktuell und hören im Jahre 2003 auf, dafür glänzt vornamen.ch aber mit wichtigen Informationen zum Namensrecht in Deutschland und in der Schweiz.
Sehr gut sind auch die Grundsätze der Vornamenwahl: hier gibt es einen Fragenkatalog, grundsätzliche Aussagen zur Vornahmenwahl und eine Reihe von Motiven für die Wahl.
Im Forum kann man darüberhinaus die Bedeutung weiterer Vornamen erfragen, die nicht in der großen Datenbank gespeichert sind. Die Benutzer holen sich hier auch ein erstes Feedback bei anderen zu ihrer eigenen Namenswahl für das noch ungeborene Kind.
So glänzt vornamen.ch mit vielen guten Funktionen. Daher sind die auch eher etwas unmotivierten Kontaktanzeigen (???) und der Chat zu verzeihen.
Denn Betreiber René Petersen hat hier ein brauchbares, kostenloses Medium geschaffen, welches sich positiv vom Einheitsbrei der Wettbewerber abhebt.
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Musik für Frühchen
Markus Niesen | 3. Jul 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Während ich diese Zeilen schreibe läuft ganz dezent im Hintergrund eine Hörprobe von "Der Atem des neuen Lebens". Es handelt sich dabei um therapeutische Musik für frühgeborene Kinder.
Wenn man zum ersten Mal über diese Idee stolpert, dann wird man doch etwas stutzig: Eine spezielle Musik für Frühchen? - Wie kommt man denn auf so etwas? - Und macht dies auch wirklich Sinn?
Doch zum Glück gibt es eine ganze Website zu diesem Thema und die erzählt dann auch zunächst einmal etwas über das Problem (hoher und stressverursachender Geräuschpegel im Inkubator) und dessen Lösung (spezielle, auf die Situation des Frühchens im Inkubator abgestimmte musikalische Klangwelt, die auf ganz natürliche und sanfte Weise das Baby zum Leben einlädt).
Durch diese Musik soll die Atmung und der Herzschlag des Babys stabilisiert werden, um damit den Sauerstoffgehalt im Blut und im Gehirn zu optimieren. Das ultimative Ziel dieser Musik ist die sich daraus ergebende Reduzierung des Einsatzes von Medikamenten.
Komponist und Produzent Tibor Lévay, der zuvor bereits Entspannungsmusik für Babys entwickelt hatte, wurde nach der Geburt seines zweiten Sohnes Rafael unfreiwillig mit den Umständen einer Frühgeborenenstation konfrontiert. Er entschloss sich daraufhin, die stressverursachenden Geräusche des Inkubators in musikalische Elemente einzubetten, so dass eine geräuschabsorbierende Wirkung entstand.
So entstand eine 41-minütige Musik-CD für Frühchen, die man auf seiner Website fruehchenmusik.de nicht nur probehören, sondern auch gleich bestellen kann.
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NameVoyager - Popularität amerikanischer Vornamen
Markus Niesen | 16. Jun 2006 | Geburt
Der NameVoyager ist ein richtig nettes Spielzeug für Eltern, die einen Vornamen für ihr Baby suchen.
Die kleine Java-Anwendung zeigt die Entwicklung der beliebtesten Vornamen in Amerika von 1880 bis ins Jahr 2005.
Das Bild zeigt exemplarisch die Entwicklung des Vornamens "Markus", welcher erst Mitte der 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts aufkam. Unter 1 Millionen amerikanischen Kindern erhielten im Jahre 2005 nur 70 den Vornamen Markus, was ihm aber dennoch den Platz 703 auf der Liste der beliebtesten amerikanischen Vornamen einbrachte.
Die Bedienung des NameVoyagers ist einfach, wenn auch zunächst etwas verwirrend: Nach dem Start sieht man zunächst nur ein unübersichtliches Feld in blau/rosa. Sobald man einen ersten Buchstaben für den gesuchten Vornamen eingibt werden die historischen Daten aller Kinder mit diesem Anfangsbuchstaben angezeigt. Durch die Eingabe weiterer Buchstaben findet man dann neue Variationen für den gewünschten Namen.
So kann man beispielsweise sehr schön erkennen, dass mit der Beliebtheit von Whitney Houston in den vergangenen Jahrzehnten die Popularität des Vornamens "Whitney" drastisch zunahm. Ähnliches gilt für Mariah und andere Persönlichkeiten aus Musik, Film und Fernsehen.
Mit dem NameVoyager findet man schnell viele Anregungen für die Benennung des eigenen Kindes und kann sich auch die Popularität der unterschiedlichen Schreibweisen anzeigen lassen.
Leider enthält die Datenbasis nur die beliebtesten amerikanischen Vornamen und ist daher in vielen Fällen für den hiesigen Sprachraum nicht geeignet. Wer aber mit einem international gängigen Vornamen liebäugelt, der wird mit dem NameVoyager mit Sicherheit etwas Passendes finden.
Extra Tipp:
Auf dem begleitenden Baby Name Wizard Blog kann man weitere interessante Details über die Entwicklung der beliebtesten Vornamen erfahren.
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Baby nach Bauchhöhlenschwangerschaft
Markus Niesen | 5. Jun 2006 | Geburt | 2 Feedbacks »
Es passiert so selten, dass man im Falle eines Falles einfach daraufhin weisen muss:
In Österreich hat eine 26-jährige nach einer Bauch-höhlenschwangerschaft ein gesundes Baby zur Welt gebracht.
Mit starken Schmerzen im Unterleib wurde die Frau in der vergangenen Woche in eine Kinderklinik eingeliefert, wo die Ärzte im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung ein Baby "zwischen Darm und Wirbelsäule" entdeckten.
Die Frau befand sich in der 34. bis 35. Schwangerschaftswoche. Ihr per Kaiserschnitt zur Welt gekommenes Baby wog 2.420 Gramm.
Nach der Befruchtung hatte sich das Ei außerhalb der Gebärmutter eingenistet. Dies sorgte für Komplikationen bei der Entfernung der Nachgeburt, da diese mit dem Darm und dem umliegenden Gewebe verwachsen war.
Dennoch geht es sowohl dem Kind als auch der Mutter den Umständen entsprechend gut.
Die ganze Story findet man auf orf.at. Ein paar interessante Links zu Websites mit dem Thema Bauchhöhlenschangerschaft finden sich im Archiv des Baby-Blogs.
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Kinder ohne Mutter
Markus Niesen | 2. Jun 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Wie man mit einer Stange Geld auch ohne die dazu passende Frau als Mann zu drei eigenen Kindern kommen kann, hat der Brite Ian Mucklejohn vorgemacht:
Er nutzte die moderne Reproduktionsmedizin, um in Kalifornien mithilfe einer Eizellenspenderin und einer Leihmutter seine drei mittlerweile 5 Jahre alten Söhne Piers, Lars und Ian zur Welt zu bringen zu lassen.
Mit markanten Sprüchen und seinem Buch "And Then There Where Three" ist er so unter seinen Geschlechtsgenossen zum "neuen Helden der Männerbewegung" in Großbritannien avanciert.
Hier einige Kostproben aus seiner ungewöhnlichen Denkweise:
Wenn ich bei der Wahl der Mutter Kompromisse mache und wir uns später scheiden lassen, bekommt sie die Kinder, und Unterhalt muss ich auch zahlen.
Es braucht auch keine Sexualpartnerin, um ein Kind zu machen, das übrigens bestens ohne Mutter zurechtkommt.
Die ganze Geschichte und auch einige eher kritische Anmerkungen von Frauen findet man unter dem schönen Titel "Der Eizellgänger" auf weltwoche.ch.
(gefunden bei wunschkinder.net)
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Ungewöhnliche Babynamen
Markus Niesen | 1. Jun 2006 | Geburt | 1 Feedback »
Nachdem in der vergangenen Woche nicht nur Angelina Jolie und Brad Pitt ihr erstes gemeinsames Kind auf die Welt gebracht haben, sondern auch Gwen Stefani und Fußballer Rafael van der Vaart Nachwuchs bekamen, analy-siert die Presse nun den Trend zu seltsamen Babynamen bei Promikindern.
Denn die Starbabys haben in der Regel eher ungewöhnliche Vornamen, weil ihre prominenten Eltern mit der Auswahl des Namens vor allem ihre Kreativität beweisen wollen. Mit der Devise "Auffallen, um jeden Preis" soll vor allen Dingen vermieden werden, als langweilig oder einfallslos zu gelten.
So erhalten die Kinder schnell einmal ein paar Städtenamen oder sie werden nach irgendwelchen Blumen oder Früchten benannt.
Über das spätere Leid der Kinder mit den ungewöhnlichen Babynamen, die später in der Schule hilflos dem Gespött der Klassenkameraden ausgesetzt sein werden, berichten u.a. diese beiden Artikel.
Extra Tipp:
Über die Probleme und Fallstricke, im Internet einen geeigneten Vornamen für das eigene Baby zu finden, habe ich schon mehrfach berichtet: Baby Namen, Baby Vornamen, Die neuen Tricks der Dialer-Mafia.
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Zwölfjährige bringt Baby zur Welt
Markus Niesen | 2. Mär 2006 | Geburt | 1 Feedback »
Diese Nachricht wurde innerhalb weniger Minuten über nahezu alle Nachrichtenportale verbreitet:
In Hamburg hat ein zwölf Jahre altes Mädchen ein Baby zur Welt gebracht. Die Zwölfjährige beklagte sich in der Nacht über starke Bauchschmerzen und wurde zunächst in ein Kinderkrankenhaus gebracht.
Dort wurde festgestellt, dass das Mädchen in der 40. Woche schwanger ist. Sie wurde sofort in eine benachbarte Geburtsklinik verlegt. Hier brachte sie einen 2.830 Gramm schweren Jungen zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf.
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des sexuellen Kindesmissbrauchs gegen den 17-jährigen Freund des Mädchens ein.
Die ganze Geschichte gibt es u.a. auf welt.de, rp-online.de und spiegel.de.
Update (07:05 Uhr):
Das Hamburger Abendblatt hat neben der Geschichte auch Hintergrundinformationen und einen Kommentar.
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Geburtsanzeige mit Babykarten
Markus Niesen | 27. Feb 2006 | Geburt | 9 Feedbacks »
Das Baby ist endlich auf der Welt und die stolzen Eltern wollen ihr Glück mit dem Rest der Welt teilen: eine Geburtsanzeige muss her!
Doch die Geburtsanzeige im lokalen Anzeigenblättchen erreicht nur einen regional beschränkten Leserkreis. Daher entwickeln viele Eltern selbst gestaltete Babykarten, die sie als individuelle Geburtsanzeige an ihre Familie und ihre Freunde schicken.
Wenn im Trubel nach der Geburt jedoch die eigene Kreativität beim Text für eine Geburtsanzeige unter der neuen und ungewohnten Aufgabenlast leidet, dann kann man sich seit August 2005 mit einem neuen Service im Internet helfen lassen.
Unter babykarte.com bietet Nina Pompetzki eine große Auswahl an schönen Babykarten an, die sich während des Bestellvorgangs mit Bildern und Angaben wie Geburtsdatum, Geburtsgewicht, Geburtszeit und Geburtsgröße individuell personalieren lassen.
Die Mindestbestellmenge liegt bei 25 Karten und damit eignet sich ihr Service auch für Eltern mit kleinerem Bekanntenkreis.
Die hochwertigen Babykarten werden auf einem schweren Karton gedruckt (300 g/qm) und sind in dem meisten Fällen beidseitig farbig, genutet und gefalzt sowie matt kaschiert. Sie machen sich besonders gut in den transparenten Umschlägen, die man gleich dazu bestellen kann.
Natürlich lässt sich auch ein "Geburtsspruch" oder ein eigener Text aufdrucken, um sich bei Freunden und Bekannten zu bedanken. Gute Anregungen hierzu liefern die bereits ausformulierten Sprüche, die ebenso auf die Babykarten gedruckt werden können.
Passend zum Thema ist babykarte.com ganz in den Farben rosa und hellblau gehalten. Die Website überzeugt durch eine gelungene Navigation und einen durchdachten Bestellvorgang.
Babykarten als Geburtsanzeige sind eine gute Idee und Nina Pompetzki hat hier eine interessante Marktlücke konsequent besetzt. Die vielen positiven Rückmeldungen auf ihrer Website zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg ist.
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Früherkennung von Sehfehlern
Markus Niesen | 23. Feb 2006 | Geburt | 2 Feedbacks »
Beim Kinderarzt habe ich eine Broschüre des Augenstern e.V. mitgenommen. Es handelt sich dabei um einen Leitfaden für Eltern zur Früherkennung von Sehfehlern.
Augenstern e.V. wurde im Jahre 1999 von Augenärzten und Wissenschaftlern der Augenheilkunde gegründet. Ziel des Vereins ist es, über die Chancen der Früherkennung von Sehfehlern zu informieren und Kinder- wie Augenärzte in ihrer Beratung zu unterstützen. Außerdem sammelt man Spenden, um die Forschung auf dem Gebiet der Kinderaugenheilkunde voranzubringen und moderne Therapien durchzusetzen.
Die Broschüre ist wirklich gut gemacht: das kleine Baby auf dem Titelbild erregt sofort Aufmerksamkeit und die Texte sind sehr ansprechend. Es geht um die Früherkennung der folgenden Krankheiten:
- Grauer Star (Katarakt)
- Grüner Star (Glaukom)
- Kurz- und Weitsichtigkeit (Myopie und Hypermetropie)
- Schielen (Strabismus)
- Mikrostrabismus (äußerlich kaum wahrnehmbares Schielen)
Zu jeder Krankheit nennt die Broschüre das Risiko und die Chancen, die sich durch eine frühzeitige Behandlung ergeben. Sie gibt Tipps, wie der Laie (Eltern!) das Problem erkennen kann und sie nennt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung des Kindes.
Die gleichen Informationen findet man auch auf der Website des Vereins. Doch hier hört der Spaß auf. Denn augenstern-ev.de kämpft noch mit den Fehlern des Webdesigns des letzten Jahrtausends:
- Nach dem Laden der Website erschallt eine grauenvolle Melodie in einer Endlosschleife aus den Lautsprechern.
- Links am Bildschirmrand lungern sechs kleine gelbe Sternchen, die zu allem Überfluss dem Mauszeiger bei jeder Bewegung folgen.
- Die Augenbinde des Babys wird bei jedem Überfahren eines Menüpunktes abgenommen und anschließend wieder aufgesetzt.
- Bei jedem Klick auf einen der Hauptmenüpunkte ertönt ein nerviges kurzes Kinderlachen.
- Bei der Vorstellung des Vereins rasen kleine Sterne über den Hintergrund und erschweren das Lesen.
- Die Navigation ist nicht einheitlich: manchmal muss man wegen dem kleinen Bildschirmfenster durch längere Texte scrollen, ein anderes Mal sind sie über mehrere Seiten verteilt.
Ich könnte noch ewig in dieser Richtung weitermachen, aber nur der Verein würde von meinen Ausführungen profitieren. Die Website dient jedoch als gutes Beispiel dafür, wie man es eben nicht machen sollte.
Doch der Verein spricht mit seiner Broschüre sicherlich ein ernstes Thema an. Die Früherkennung von Augenkrankheiten ist wichig, um den Kindern lebenslange Nachteile zu ersparen.
Daher sollten Eltern, die selbst Probleme mit den Augen haben, im Interesse ihrer Kinder die kleine Broschüre (312 KB; pdf-Dokument) einmal herunterladen und einen Termin mit dem Augenarzt machen. Mit der Broschüre in der Hand kann man bestens vorbereitet dem Arzt die richtigen Fragen stellen.
Außerdem erspart man sich durch den Download der Broschüre das nervtötende Surfen auf der Website des Vereins. ![]()
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Baby mit 7 Kilo Geburtsgewicht
Markus Niesen | 22. Feb 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Bei der folgenden Meldung werden Mütter, die selbst große und schwere Babys zur Welt gebracht haben, sicherlich gequält aufstöhnen:
In Madrid wurde ein Mädchen mit einem Geburtsgewicht von sieben Kilo geboren. Es wiegt damit doppelt so viel wie ein normales Neugeborenes.
Die komlubianische Mutter hatte vor neun Jahren bereits ein anderes Kind mit mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilogramm bekommen.
Die kleine Arancha ist das dickste Baby in der 40-jährigen Geschichte des Madrider Krankenhauses. Sie kam per Kaiserschnitt zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf.
Der folgende Artikel schildert weitere Einzelheiten und weist u.a. auch auf das dickste Baby aller Zeiten im Guiness-Buch der Rekorde hin: Kolumbianerin bringt Sieben-Kilo-Wonneproppen zur Welt.
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62-jährige Amerikanerin bringt Baby zur Welt
Markus Niesen | 21. Feb 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Als "Älteste Mutter der Welt" machte die Rumänin Adriana Iliescu Schlagzeilen: sie gebar am 12. Januar 2005 im Alter von 66 Jahren ihre Tochter Eliza-Maria.
Nun geht mit Janise Wulf eine 62-jährige Amerikanerin durch die Presse, die gerade ihr zwölftes Kind bekam. Die Frau hat bereits 20 Enkel und drei Urenkel und brachte in der vergangenen Woche einen 2300 Gramm schweren Junge zur Welt.
Janise Wulf ist von Geburt an blind und erkrankte zudem noch an Diabetes. Da sie während der Schwangerschaft hohen Blutdruck und Schwellungen bekommen hatte, haben die Ärzte das Kind frühzeitig auf die Welt geholt.
Die 62-jährige Amerikanerin, die das Kind per künstlicher Befruchtung empfangen hatte, ist in dritter Ehe mit einem 48-jährigen Mann verheiratet.
Auf ihre späte Schwangerschaft angesprochen sagte Janise Wulf "Alter ist doch bloß eine Zahl. Man ist so alt wie man sich fühlt". Sie bezeichnete ihre Schwangerschaft als einen "wegweisenden und bahnbrechenden Schritt für ältere Frauen".
Und um ihren Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen erklärte sie gleichzeitig "Immer, wenn man etwas revolutioniert oder anders macht, wird es Leute geben, die dagegen sind".
Mehr dazu auf spiegel.de, netzzeitung.de und welt.de.
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Baby-Boom in Dresden?
Markus Niesen | 12. Jan 2006 | Geburt | 1 Feedback »
Das Standesamt Dresden hat im Rahmen einer Presse-meldung die Anzahl der Geburten und der Ehe-schließungen im Jahre 2005 veröffentlicht. Hier einige interessante Aussagen:
- Die Anzahl der Geburten hat sich im Jahre 2005 (6.046 Babys) gegen-über dem Jahr 1994 (nur 3017 Babys) mehr als verdoppelt.
- Unter den 6.046 Geburten waren 120 Zwillinge und zweimal Drillinge.
- 55 Prozent der Eltern waren nicht verheiratet. Seit 2001 hat sich die Anzahl der Eltern ohne Trauschein verdoppelt.
- Je ein homosexuelles und ein lesbisches Paar besiegelten im Jahre 2005 im Standesamt Dresden Lebenspartnerschaften. Für das Jahr 2006 gibt es bereits über zehn Anmeldungen von gleichgeschlechtlichen Paaren.
- Es ist ein eindeutiger Trend zu zwei oder mehr Vornamen erkennbar. Von den 6.046 Babys erhielten 2.439 Kindern mehr als einen Vornamen.
- Bei den Mädchen sind seit sechs Jahren Sophie und Marie die beliebtesten Vornamen, bei den Jungen stehen nach wie vor Paul und Leon hoch im Kurs.
Der vollständige Text der Pressemitteilung enthält noch einige weitere interessante Aussagen: es geht u.a. um die zu erwartende hohe Anzahl an Eheschließungen am 06.06.06 und die anschließende Ruhephase, wenn der größte Teil der Bevölkerung die Fußballweltmeisterschaft am Fernsehen oder in den Stadien verfolgen wird.
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Ein Straußenei als Windlicht
Markus Niesen | 2. Jan 2006 | Geburt | Sende Feedback »
Ich habe auf dem Baby-Blog ja schon öfter auf mehr oder weniger originelle Geschenke zur Geburt hingewiesen, etwa auf die Baby-Torte oder das Wickelset für Papas. Bei Ebay bin ich nun auf etwas völlig Verrücktes gestoßen:
Horst Koch aus Hürth, der bei Ebay unter dem Bewertungs-profil "trueffler" handelt, entdeckte bei einem Urlaubsaufenthalt Anfang letzten Jahres in Südafrika die aufwändig geschnitzten Straußeneier.
Diese haben ihn so fasziniert, dass er nach seinem Urlaub begann, die gereinigten und desinfizierten Straußeneier aus Südafrika zu importieren. Die Eier werden anschließend von ihm selbst nach eigenen Vorlagen und Ideen bearbeitet.
Da die Schale der Eier aufgrund ihrer Dicke sehr stabil ist, können sie durch fräsen, schleifen, bohren und schneiden aufwändig verschönert werden. So dauert es zwischen zwei und drei Stunden bis ein solches Unikat nach seinen und den Vorstellungen seiner Kunden komplett fertig ist.
Durch den Verkauf bei Ebay versilbert der gelernte Bankkaufmann, der sich im vorzeitigen Ruhestand befindet, sein Hobby ein wenig.
Nachdem sein Sohn im November Nachwuchs bekommen hatte, kam Horst Koch der Gedanke mit dem Straußenei zur Geburt. In das Ei wird nun nicht nur das jeweilige Tierkreiszeichen eingraviert, sondern auch die entsprechenden Daten wie Geburtstag, Uhrzeit, Gewicht bei der Geburt, Grösse und Name des Sprösslings mit Reibebuchstaben und -zahlen auf dem Ei angebracht und mit farblosen Lack fixiert.
So entstand ein sehr individuelles Geschenk für Eltern, welches man nur bei Ebay bestellen kann.
Der Preis für eine solche Spezialanfertigung beträgt Euro 29,90 (Stand: Januar 2006) zzgl. Versandkosten.
Alle weiteren Details verrät Horst Koch auf seiner Produktseite bei Ebay. Wer mag, kann sich auch seine anderen Kreationen in seinem Afrika-Kunstshop bei Ebay ansehen.
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Kindersegen, Teil II
Markus Niesen | 17. Dez 2005 | Geburt | Sende Feedback »
Vor einiger Zeit ging eine amerikanische Großfamilie durch die Presse, die gerade ihr 16. Kind bekommen hatte.
Nun gibt es einen neuen Rekord bei der Anzahl der Kinder:
Ein aus der Ukraine stammendes Paar, welches vor sieben Jahren in die USA auswanderte, hat nun ihr 17. Kind bekommen. Damit wurde ihnen und ihren Kindern wiederum der Titel der kinderreichsten Familie zuerkannt.
Der kleine David kam am 7. Dezember auf die Welt. Weitere Kinder wollen die glücklichen Eltern vorerst nicht ausschließen.
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Homosexuelle adoptieren Baby
Markus Niesen | 10. Dez 2005 | Geburt | Sende Feedback »
Die Meldung der Woche kommt diese Woche aus Österreich:
Zwei homosexuelle Männer aus Linz haben ein in Chicago geborenes Baby adoptiert.
Der Artikel auf nachrichten.at erläutert nicht nur die rechtliche Situation in Österreich, sondern erzählt auch wie die beiden Väter mit ihrem Baby Ella-Pearl Weihnachten feiern wollen.
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Kaiserschnitt
Markus Niesen | 8. Dez 2005 | Geburt
Sollte man überhaupt auf eine Website verlinken, die seit fast einem Jahr nicht mehr verändert wurde und die wahrscheinlich auch in Zukunft nicht mehr gepflegt werden wird?
Die heute von mir vorgestellte Website hat das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Sie behandelt allerdings mit dem Thema Kaiserschnitt einen sehr wichtigen Aspekt für viele angehende Eltern.
Im Zentrum der Website steht eine privat (!) durchgeführte Studie, an der sich 117 Kaiserschnittmütter eines Internetforums beteiligt haben. In der mit viel Akribie durchgeführten Studie gibt es unzählige Antworten auf alle nur denkbaren Fragen rund um einen Kaiserschnitt.
Die umfangreiche Auswertung gibt Müttern, die einen Kaiserschnitt planen oder bei denen ein Kaiserschnitt aufgrund einer medizinischen Indikation unausweichlich ist, einen guten Überblick auf das, was auf sie zukommt.
Dutzende Erfahrungsberichte zu einem geplanten Kaiserschnitt, zu einem Notkaiserschnitt und zu einem Kaiserschnitt bei Mehrlingen runden die Studie ab. Leider erfährt man dabei auch von erschütternden Einzelschicksalen, die einen sehr nachdenklich machen.
Sehr einfühlsam ist dann wiederum der Bereich, wo es um das seelische Empfinden der Frauen nach dem Kaiserschnitt geht. Dabei wird dann auch die Frage beantwortet, wodurch und wann die Frauen über den Kaiserschnitt hinweggekommen sind.
Ein kleines Forum sowie ein Video und Fotos von einer Kaiserschnittgeburt von Zwillingsmädchen ergänzen das Angebot.
Alles in allem eine überzeugende Website zu einem wichtigen Thema. Es ist wirklich gut, dass die Betreiberin Laura Lefebvre der-kaiserschnitt.de trotz Zeitmangels nicht einfach vom Netz genommen hat!
Update (14.06.06):
Mittlerweile ist diese Website größtenteils offline. Lediglich das Forum existiert noch.
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Wickelset für Papas
Markus Niesen | 29. Nov 2005 | Geburt | Sende Feedback »
Was braucht ein werdender oder frisch gebackener Papa? - Richtig, ein Überlebenspaket für die erste Wickelrunde mit dem Nachwuchs!
Wer als "Chefwickler", "Wickelkönig", "Superdad" oder "Daddy Cool" erfolgreich am Wickeltisch bestehen will, der findet alles, was er zum Wickeln benötigt, in einer praktischen Dose: eine Windel, Gummihandschuhe, eine Nasenklammer, eine Schürze und einen Luftballon zur Ablenkung des Kindes.
Ein originelles Geschenk für (angehende) Väter, die schon alles haben.
Zu bestellen bei babytshirts.de, einem weiteren Anbieter, der lustige Babybodys und T-Shirts offeriert.
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Horror-Szenario aus Ecuador
Markus Niesen | 26. Nov 2005 | Geburt
Die erschütterndste Nachricht der Woche schaffte es nicht bis in die deutsche Presse. Lediglich einige Boulevard-Magazine in Österreich und in der Schweiz haben über dieses Horror-Szenario berichtet.
Ohne größere Einleitung von mir folgt gleich ein Link, der nicht ganz unkritisch ist. Es handelt sich um eine Geschichte, die man sich so in den schlimmsten Träumen nicht hätte vorstellen können.
Daher mein dringender Appell:
Schwangere Frauen und diejenigen, die heute morgen schlecht gefrühstückt haben, sollten unbedingt vom Besuch der folgenden Website Abstand nehmen!
Die Story ist wirklich ätzend und ziemlich erschreckend.
Doch genug der einleitenden Worte. Der nächste Klick erfolgt auf eigene Gefahr!
Ich habe diese Warnung verstanden, will aber trotzdem gerne wissen, was in Ecuador passiert ist.
Die Kommentare für diesen Beitrag sind bewusst abgeschaltet.
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Baby Vornamen
Markus Niesen | 9. Nov 2005 | Geburt
Seit letzter Nacht habe ich den ultimativen Tipp für all diejenigen, die noch händeringend nach einem Vornamen für Ihr Baby suchen. Ganz am Anfang meiner Blogging-Karriere habe ich ja schon einmal darüber berichtet, wie und wo man im Internet einen geeigneten Baby Namen finden kann.
Doch es geht noch viel einfacher! Man kann sich hunderte, nein tausende Namensvorschläge frei Haus liefern lassen! Kein langes Surfen im Internet mehr, keine Kosten für ein Buch mit Vornamen oder eine Vornamen-CD.
Ich frage mich ernsthaft, warum nicht schon längst früher jemand auf diese Idee gekommen ist. Es ist so genial!
- Eine eigene Website.
- Ein kleines Gewinnspiel.
- Ein paar Tage Zeit.
Ja, das ist wirklich schon alles!
Wie in jedem guten Kochbuch nach der Zutatenliste nun die Anleitung:
- Finde etwas, dass du verlosen kannst.
- Erstelle ein kleines Formular auf deiner Website, in dem du Vor- und Nachname sowie eine E-Mail Adresse erfragen kannst.
- Kündige das Gewinnspiel auf deiner eigenen Website an.
- Melde dein Gewinnspiel bei den "üblichen Verdächtigen" an.
- Warte.
Nun zu dem, was unweigerlich passiert:
- Die Ankündigung auf deiner eigenen Website bringt dir ein paar Anmeldungen von Leuten, deren Vorname du sowieso schon kennst.
- Die Ankündigung auf den Gewinnspiel-Websites bringt dir ein paar Dutzend Anmeldungen von Leuten mit ganz interessanten Vornamen für dein Baby.
- Irgendwann kommen dann die Jungs von diesen blöden Gewinnspiel-Dienstleistern, die alle Leute, die zu faul sind, ein paar Formulare selbst auszufüllen, gegen Entgelt bei Hunderten von Gewinnspielen automatisch anmelden. Über Nacht erhälst du so tausende Anmeldungen von Leuten, die zwar nie auf deiner Website waren, die aber alle tolle Vornamen haben!

Meine persönlichen Favoriten bei den Jungen sind nun Sorin, Chico, Pavic und Nunis. Bei den Mädchen gefällt mir seit letzter Nacht Zivana, Ajrie, Vesna und Aloisia ganz gut. ![]()
Extra-Tipp:
(nur für Sorin, Chico, Pavic, Nunis, Zivana, Ajrie, Vesna, Aloisia und alle anderen Kunden von megawin.at)
Der Anmeldeprozess zum Baby-Blog November-Gewinnspiel ist zweistufig:
- Anmelden.
- E-Mail Adresse bestätigen.
Wenn die Jungs und Mädels von megawin.at nicht irgendwann herausfinden, wie sie den 2. Schritt auch noch automatisieren können, dann fliegt Ihr spätestens übermorgen aus der Teilnehmerliste des Baby-Blog Gewinnspiels wieder heraus!
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Erstes Big-Brother-Baby geboren
Markus Niesen | 22. Okt 2005 | Geburt | Sende Feedback »
In der niederländischen Big-Brother Sendung ist in dieser Woche das erste Baby geboren worden.
Während die Nachrichtensender betont neutral berichten, gibt es zumindest auf freenet.de einen eher kritischen Artikel, der diskutiert, wie weit man noch gehen darf, um eine höhere Quote zu erzielen.
Dass kleine Babys allgemein viel Interesse wecken, ist seit Jahren bekannt. Die Frage, wo die Grenze zu ziehen ist, erscheint daher zunächst als durchaus berechtigt.
Das niederländische Arbeitsministerium hat klare Regelungen getroffen, konnte aber die Geburt in einem abgeschirmten Bereich des Containers nicht verhindern.
Big-Brother erreicht jedoch einen immer kleiner werdenden Teil der Bevölkerung, weil die voyeuristische Grundidee nach nunmehr sechs Jahren nicht mehr ganz so attraktiv ist. Man braucht spektakuläre Aktionen wie diese Geburt, um zumindest für ein paar Tage noch einmal eine höhere Quote zu erzielen.
Im Prinzip versuchen die Produzenten aber nur einen sterbenden Schwan künstlich etwas länger am Leben zu erhalten, um weiterhin damit Kasse zu machen.
Die Big-Brother Idee hat sich aber im Prinzip schon längst selbst überlebt. In gar nicht allzu ferner Zukunft wird sich dieses Format für alle Zeiten erledigt haben.
Es spielt daher keine große Rolle mehr, was auch immer den Jungs und Mädels von Endemol noch einfallen mag: mehr als ein gelangweiltes Schulterzucken werden sie beim größten Teil ihres vermeintlichen Publikums nicht auslösen können.
Insofern ist auch die Frage, ob die Grenze bereits überschritten wurde, nicht mehr so ganz relevant.
Wen interessiert eigentlich ernsthaft deren Beantwortung?
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Kindersegen
Markus Niesen | 15. Okt 2005 | Geburt | Sende Feedback »
Frage:
Wer benötigt 650 Quadratmeter Wohnfläche und hat neun Bäder, eine Großküche, vier Waschmaschi-nen und vier Wäschetrockner?
- Ein prominenter Schauspieler in Hollywood?
- Ein bekannter deutscher Politiker am Starnberger See?
- Ein beliebter Sänger aus London?
Nein, eine amerikanische Großfamilie, die gerade ihr 16. Kind bekommen hat!
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Baby-Torte
Markus Niesen | 11. Okt 2005 | Geburt | 4 Feedbacks »
Was sieht aus wie eine mehrstöckige Torte, hat aber keine Kalorien? - Richtig, eine Baby-Torte!
Bei dieser Torte lohnt es sich einmal genauer hinzusehen: die hier abgebildete Baby-Torte besteht nämlich aus 33 Marken-Windeln (Pampers), 10 Accessoires und einer dekorativen Folie mit Schleife.
Sie ist ca. 50 cm hoch, kostet 39,- Euro (Stand: September 2009) plus Versand, kann online bestellt werden und ist "die perfekte Lösung, um eine stilvolle Überraschung mit dem anschliessenden Nutzen (und der längeren Freude am Geschenk) zu verbinden."
Ein außergewöhnliches Geschenk zur Geburt, welches so gar nicht mit den üblichen Blumen oder Pralinen für die Mutter bzw. dem immergleichen Teddy für das Baby zu vergleichen ist.
Cornelia Stenzel aus Zimmern verkauft unter dem Markennamen "joolijoo" (sprich: dschulieh-dschuh), dem Spitznamen ihrer Tochter Julia, diese hübschen Baby-Torten. Andere Varianten der Torte lassen sich zur Taufe oder zur Hochzeit verschenken.
Es gibt ebenso ein Wellness-Paket als tolle Aufmerksamkeit für die allerbeste Freundin.
Alle Varianten der Torte und deren Preise kann man sich in Ruhe in der "Backstube" unter babytorte.de bzw. joolijoo.de ansehen.
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