Kategorie: Sonstiges
3-in-1 Kombi-Wickeltasche "Jet Set" von Baggino
Markus Niesen | 4. Mär 2010 | Sonstiges | 1 Feedback »
Aus New York kommt eine innovative Kombi-Wickeltasche nun auch nach Deutschland: die "Jet Set" von Baggino ist zunächst einmal eine ganz normale Umhängetasche, die lässig über der Schulter getragen werden kann.
Im "Falle eines Falles" verwandelt sich diese Wickeltasche jedoch in Sekundenschnelle in einen praktischen Wickel-Hüftgurt. So kann man ohne die Tasche abzulegen auf sämtliche Wickelutensilien zugreifen. Da sich die Windeln, Feuchttücher, Cremes und Wechselsachen in unmittelbarer Reichweite befinden, kann zur Sicherheit immer eine Hand beim Baby bleiben.
Damit ist die "Jet Set"-Kombi-Wickeltasche besonders praktisch an allen öffentlichen Wickelplätzen, an denen man die Sauberkeit und Hygiene des Umfelds nicht selbst kontrollieren kann. Sie spielt ihre Stärken auch auf Flugzeug-Toiletten, Restaurant-Toiletten, Raststätten, und überall dort, wo es reichlich eng und unbequem ist, aus.
Die Aufteilung der einzelnen Fächer dieser Wickeltasche ist äußerst gut durchdacht. Sie sorgt dafür, dass man alles schnell zur Hand hat. Sämtliche Utensilien wandern in die dafür vorgesehenen Einzel-Fächer und ein speziell gestaltetes Fach für die Feuchttücher gestattet den direkten Zugang ohne Entnehmen der Packung.
Eine extra-groβe, gepolsterte und abwaschbare Wickelunterlage kann als Erstes der "Jet Set" entnommen werden. Damit hat man überall eine hygienisch einwandfreie Ablagemöglichkeit für das Baby zur Hand.
Ein praktischer Schlüsselfinder, eine entfernbare Reiβverschlusstasche, ein elastisches Band für Besteck oder andere Utensilien, leicht zugängliche Fächer für Flaschen und ein paar D-Ringe zum Befestigen anderer Gegenstände ergänzen die überaus sinnvolle Ausstattung.
Durch einen integrierten Befestigungsmechanismus lässt sich die Kombi-Wicheltasche auch in ihrer dritten Funktion einsetzen und schnell an jedem Kinderwagen befestigen. So hat man auch gleich eine bequeme Kinderwagentasche erworben.
Die Baggino 3-in-1 Kombi-Wickeltasche "Jet Set" ist in zwei Uni-Farben und in einer Farbkombination aus klassischem Schwarz mit einer hellgrünen Vorderklappe erhältlich. Sie kostet 119,00 Euro (Stand: März 2010) und kann entweder im stationären Handel oder online bei kinderzimmertraeume.de und kikala-shop.de erworben werden.
Auf baggino.de, der Website des Herstellers, kann man sich darüberhinaus ein kleines Video anschauen, welches sehr ausführlich die blitzschnelle Verwandlung von einer Umhängetasche in den praktischen Hüftgurt zeigt.

Ich halte die 3-in-1 Kombi-Wickeltasche "Jet Set" von Baggino für äußerst gelungen und bewundere Thorsten Kothe und sein Team für diese clevere Entwicklung. Ohne ein Testmuster kann ich aus der Ferne allerdings nicht einschätzen, ob der gehobene Preis für diese Wickeltasche auch wirklich gerechtfertigt ist.
Daher habe ich auch ein paar Fragen an die Baby-Blog Leser/-innen:
1. Wie gefällt dir das Design dieser Wickeltasche?
2. Löst der besondere Hüftgurt ein Problem, welches du beim Einsatz deiner eigenen Wickeltasche beim Wickeln auch schon hattest (Schmutz, Greifbarkeit, etc.) oder braucht man diese Funktion nicht?
3. Was hältst du vom Preis der Baggino-Wickeltasche? - Ist dieser angemessen oder eher zu hoch?
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Mein Leben als Mutti - Ein Papa in Elternzeit
Markus Niesen | 12. Feb 2010 | Sonstiges | 3 Feedbacks »
Was macht ein angehender Papa, wenn seine schwangere Partnerin plötzlich ganz selbstbewusst verkündet: "Ich möchte gerne weiterarbeiten, mach du das doch mit der Elternzeit!"?
Nun, der deutsche Durchschnitts-Mann würde irgendwas von einer "unglücklichen Hormonlaune" stammeln und sich dann mit einigem Widerwillen zu den heutzutage üblichen zwei Monaten Elternzeit durchringen.
Ganz anders Hermann Ehmann: der Gymnasiallehrer für Deutsch und Religion warf alle Zweifel, ob er dem Ganzen gewachsen sein würde, über den Haufen und entschied sich dafür, volle drei Jahre Elternzeit zu nehmen.
Dabei hatte er die Reaktionen von Kollegen und Nachbarn total unterschätzt: so wurde er entweder mitleidig belächelt oder er stieß auf blankes Entsetzen. Seine Chefin nahm ihm diese Entscheidung sogar persönlich übel und drohte damit, dass er als Lehrer an ihrer Schule nicht mehr zu unterrichten brauche. Dann wurde auch noch versucht, ihn bis zum Beginn der Elternzeit rauszumobben.
Drei Jahre später musste sich Hermann Ehmann tatsächlich einen neuen Job suchen, aber die aufregenden ersten Jahre mit seinem Sohn hat er in Buchform unter dem Titel "Mein Leben als Mutti - Ein Papa in Elternzeit" zusammengefasst.
Der Elternzeit-Exot (weniger als 1 % aller Väter nehmen die vollen drei Jahre Elternzeit) stürzte sich in das "größte Abenteuer seines Lebens" und tauchte hoch motiviert, aber völlig ahnungslos in die faszinierende Welt der Pasta-Bambini-Gläschen und Hightechwickelbomben ein. In 25 kurzen Geschichten schildert er, was er als Y-Chromosomenträger unter lauter Müttern tagtäglich erlebte.
Von Mutter-und-Kind-Gruppen, bei denen er von Geschlechts wegen keinen Zutritt hatte über Mutter- und Kind-Stellplätze im Einkaufszentrum, wo er fast mal abgeschleppt worden wäre: Als Vater in Elternzeit fällt Hermann Ehmann überall ungewohnt auf und kämpft an allen Fronten mit Ablehnung und Kopfschütteln.
Doch er nimmt alles mit Humor und zahlt zähneknirschend am Vatertag (!) als einziger Papa im Zirkus den vollen Eintritt, obwohl Muttis am 1. Spieltag kostenlos hereinkommen sollten. Am Münchner Flughafen durfte er als Vater mit seinem Sohn nicht nach Mallorca ausreisen, weil die Polizisten Angst hatten, er würde den kleinen Simon entführen. Das Finanzamt wollte ihm nicht glauben, dass er keine Einkünfte hatte und die Rentenversicherung konnte sich partout nicht vorstellen, dass die Erziehungszeiten ihm zugerechnet werden sollten.
Hermann Ehmann deckt schonungslos auf, wo unsere Gesellschaft noch immer Probleme mit einem Vater in Elternzeit hat. Er legt den Finger tief in die Wunde und dreht ihn so manches Mal auch noch genüsslich um. In "Mein Leben als Mutti" schildert er immer mit einem Augenzwinkern und ohne erhobenen Zeigefinger Dutzende Situationen, die andere Väter in Elternzeit so oder so ähnlich auch erfahren haben.
Daher wird sich auch jeder Papa, der auch nur kurze Zeit die Entwicklung der eigenen Kinder in Elternzeit begleitet hat, unmittelbar mit den Geschichten von Hermann Ehmann identifizieren können. Doch "Mein Leben als Mutti" scheint umgekehrt auch auch bei den Müttern zu funktionieren: denn über die Spezies der "Supermuttis", die in diesem Buch diverse Seitenhiebe über sich ergehen lassen muss, können wohl beide Geschlechter ganz herzhaft lachen.

Insofern ist "Mein Leben als Mutti" mal wieder ein Buch, mit dem man nur wenig falsch machen kann: Jeder (angehende) Papa wird sich königlich mit diesem Buch amüsieren, auch wenn er nicht selbst drei Jahre in Elternzeit gehen wird. Und für jede Mama, die nach der Geburt ihres Kindes weiterhin Karriere machen will, sind die knapp 10,- Euro (Stand: Februar 2010) für das Buch die vielleicht beste Motivationshilfe für den eigenen Partner in Elternzeit.
"Mein Leben als Mutti - Ein Papa in Elternzeit" gibt es versandkostenfrei bei amazon.de.
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Kuscheltiere einmal anders
Markus Niesen | 12. Dez 2009 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Bärchen, Häschen, Schäfchen, Hündchen … die Kuscheltier-Fraktion scheint sich nur auf ganz wenige Tiere zu konzentrieren. Verkauft wird halt das, was potentiell am meisten Umsatz macht. Ein wenig Kindchen-Schema beim Design und das Kuscheltier wird quasi zum Selbstläufer.
Um so mutiger finde ich die Idee von Simone Gier, die eine Kuscheltier-Kollektion der ausgestorbenen Arten entwickelt hat, die sie nun auf den Markt bringt. Ihre Kollektion umfasst insgesamt sieben Tiere, von denen fünf bereits ausgestorben sind und zwei stark vom Aussterben bedroht sind:
- Tobias Köcherfliege
- Felsengebirgsschrecke
- Goldkröte
- Stellersche Seekuh
- Antigua Racer
- St.Helena-Riesenohrwurm
- Europäische Flussperlmuschel
Der Kuschelfaktor hält sich bei einigen der Tiere doch sehr in Grenzen (wer will schon ernsthaft mit einem Ohrwurm oder einer Heuschrecke kuscheln?), dafür kann man bei Simone eben Kuscheltiere erwerben, die nicht jeder hat. Und einem Baby ist es wahrscheinlich sowieso egal, wie das Kuscheltier genau aussieht: Die Tiere sind spannend gestaltet und bieten reichlich Abwechslung für kleine Entdeckerhände.
Die ungewöhnlichen Kuscheltiere werden in Deutschland gefertigt. Sie entsprechen den Bestimmungen der europäischen Spielzeugrichtlinien und sind frei von gefährlichen Farbstoffen. Die Augen sind mit Sicherheitssteckern befestigt. Damit gelten diese Kuscheltiere als kindersicher und können ohne Bedenken auch von den Kleinsten in den Mund genommen werden.
Die Kuscheltiere sind 25 bis 47 Zentimeter groß und kosten zwischen 27,- und 35,- Euro (Stand: Dezember 2009). Lieferungen an deutsche Adressen werden versandkostenfrei ausgeführt. Für jedes verkaufte Tier spendet Simone 1,- Euro an PETA (People for the ethical Treamtment of animals).
Mein persönlicher Favorit ist die Goldkröte und diese scheint auch der Liebling der ersten Kunden zu sein. Ich bewundere Simone für diese außergewöhnliche Idee und wünsche ihr und den faszinierenden Kuscheltieren von kille-killi.de einen deutlichen Achtungs-Erfolg!

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Fotokalender zeigt Väter und ihre Kinder
Markus Niesen | 26. Nov 2009 | Sonstiges | 1 Feedback »
Es gibt Dinge, die fliegen jahrelang unter meinem Radar: Bereits zum fünften Mal erscheint in diesem Jahr der Fotokalender "ZUSAMMEN WACHSEN".
Der Kalender für das kommende Jahr zeigt auf 13 schwarz-weiß Fotos alltägliche Situationen von Vätern mit ihren Kindern.
Der "ZUSAMMEN WACHSEN - Väter und ihre Kinder"-Kalender versucht das Schöne, Wichtige und Bindende einer Vater-Kind-Beziehung bildhaft ausdrücken. Daher ist als Ergänzung jede Fotografie mit einem Kommentar beziehungsweise einem persönlichen Text des jeweiligen Vaters versehen.
Die einzelnen Bilder stammen nicht nur von Profi-Fotografen, sondern auch von den Müttern und Freunden der Abgebildeten. Sie haben alle versucht, die besonderen Bindungen zwischen Vätern und ihren Kindern sichtbar zu machen.
Der Fotokalender ist etwas größer als ein DIN A4-Blatt im Querformat. Er kostet 15,- Euro (Stand: November 2009) zzgl. 2,20 Euro Versand und Verpackung.
Auch wenn ich überhaupt kein Freund von irgendwelchen Fotokalendern bin, so halte ich dennoch den "Väter und ihre Kinder"-Kalender für eine gute Idee. Denn er ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Rolle des Vaters in der Familie mehr und mehr weg von der ursprünglichen Aufgabe des alleinigen Versorgers bewegt.
Der "ZUSAMMEN WACHSEN - Väter und ihre Kinder"-Kalender erscheint in Kooperation von _wortraum_ und väterzeit.de, unterstützt von dakato...design, Fata Morgana Verlag und Kinderbuchladen Buchsegler. Er kann hier bestellt werden.

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Steiff Selection - Neue Lifestyle-Kuscheltiere für Babys
Markus Niesen | 17. Sep 2009 | Sonstiges | 1 Feedback »
Die Firma Steiff genießt in Deutschland einen sehr hohen Bekanntheitsgrad von mehr als 90% und zählt mit ihrem Gütezeichen, dem "Knopf im Ohr", zu den ältesten und berühmtesten Marken in Deutschland. Das Traditionsunternehmen wurde bereits im Jahre 1880 von Margarete Steiff gegründet und zählt heute zu den internationalen Marktführern im Segment hochwertiger Plüschtiere.
Nachdem man sich zu lange auf den lukrativen Sammlermarkt ausgerichtet hatte, geriet die Firma jedoch vor ein paar Jahren in Schwierigkeiten: Der Umsatz stockte, Mitarbeiter wurden entlassen und ein Teil der Produktion wurde nach China ausgelagert.
Doch die schlechtere Qualität der chinesischen Fertigung machte dem Unternehmen weiterhin zu schaffen. Denn die Kunden des weltweit teuersten Plüschtier-Herstellers erwarteten natürlich nach wie vor nur die absolut beste Verarbeitungsqualität.
Nun rudert der schwäbische Plüschtierhersteller zurück: Steiff zieht seine Produktion aus China wieder ab und lässt die Kuscheltiere künftig wieder in Deutschland fertigen.
Gleichzeitig erfolgt eine komplette Neuausrichtung des Unternehmens: Steiff möchte sich durch einen umfassenden Relaunch neben dem Sammlermarkt wieder stärker auf die Kernzielgruppe Kinder und Familien konzentrieren.
So präsentiert das Traditionsunternehmen Steiff ab sofort unter dem neuen Label "Steiff Selection" Lifestyle-Produkte für Babys und Kleinkinder aus besonders edlen Materialien wie Kaschmir oder Merinowolle.
Die erste Kollektion – exklusive Babyartikel wie Stofftiere, Rasseln, Spieluhren und Schmusetücher – wurde von international erfahrenen Designern entworfen, die den klassischen Steiff-Charakter neu interpretiert haben.
Die Produkte der ersten "Steiff Selection"-Kollektion gibt es jeweils als Elefant, Bär, Lamm und Hase in den Farben Sand, Bleu und Rosé. Sie sind aus kuschelweichem Plüsch gefertigt und verfügen über Strickaccessoires aus feinstem Kaschmirgewebe. Alle Plüschtiere tragen eine weiß-silberne Ohrfahne sowie einen silbernen "Knopf im Ohr".
Alle Selection-Produkte werden in einer hochwertigen Geschenkverpackung mit Siegel und edler Satinschleife angeboten. Preislich liegen sie mit 50,- Euro für einen Greifring und 125,- Euro für eine Spieluhr (Stand: September 2009) am eher oberen Ende der Skala.

Die "Steiff Selection"-Kuscheltiere sind ab sofort in ausgesuchten internationalen Boutiquen sowie im Internet unter steiff.de (Achtung: Audio!) erhältlich. Weitere Informationen über die neuen Lifestyle-Kuscheltiere erhält man auf dieser Minisite.
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Fliegende Babys in Indien
Markus Niesen | 10. Aug 2009 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
In schöner Regelmäßigkeit gibt es einmal im Jahr neue Bilder aus dem indischen Solapur, wo es seit mehr als 700 Jahren ein seltsames Ritual gibt:
Babys und Kleinkinder werden dort vom Dach einer Moschee geworfen, bevor sie in einem aufgespannten Betttuch landen. Der 15 Meter tiefe Fall soll den Babys zu einer guten Gesundheit und ihren Familien zu einem angemessenen Wohlstand verhelfen.
So werden in jedem Jahre Hunderte Babys nach einem kurzen Schütteln vom Dach des Schreines Baba Umer Dargah geworfen, weil diese Erfahrung ihren Körper stärker und widerstandsfähiger machen soll.
Dieses ungewöhnliche Ritual wird nicht nur von den Moslems, sondern auch von den Hindus praktiziert. Speziell die Paare, die zuvor an dem gleichen Schrein für einen reichen Kindersegen gebetet haben, sehen sich dazu verpflichtet, ihre Babys vom Dach der Moschee schmeißen zu lassen.
Jahr für Jahr ruft diese Aktion weitere Kritiker auf den Plan, die vor der großen Verletzungsgefahr für die Babys warnen. Doch bislang gibt es weder Berichte über irgendwelche Unfälle mit den fliegenden Babys noch genauere Untersuchungen über die vermeintlichen positiven Auswirkungen der kurzen Flugphase.
Doch genug der Vorrede. Jetzt gibt es Links zu zwei Videos auf stern.de und youtube.com.

Wer mehr über die fliegenden Babys in Indien erfahren möchte, findet unter dem Begriff "baby dropping ritual" mit einer beliebigen Suchmaschine weitere Informationen.
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Neues Internetportal für Väter überzeugt von Anfang an
Markus Niesen | 6. Jul 2009 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
In den mehr als vier Jahren, die ich den Baby-Blog nun betreibe, habe ich nicht ein einziges Mal auf eine Website verwiesen, die sich ausschließlich an Väter richtet. Denn allzu oft werden diese von irgendwelchen Vereinen betrieben, die sich in der Satzung dann u.a. die "Stärkung der Erziehungskompetenz von Vätern" auf die Fahnen geschrieben haben. Die dazugehörige Website ist dann mindestens genauso langweilig wie die weiteren Aufgaben des Vereins, etwa die "unterstützung aktiver und engagierter vaterschaft durch individueller schaffung von möglichkeiten zum austausch und zur vernetzung von vätern".
Letzte Woche machte mich dann Karsten Knigge auf sein neues Projekt aufmerksam. Karsten ist 42 Jahre alt, hat 3 Söhne und ist seit 5 Jahren Geschäftsführer im kidsgo-Verlag in Göttingen. Das kostenlose Veranstaltungsmagazin kidsgo und die dazugehörige Website kidsgo.de haben mich wegen der vielen guten lokalen Veranstaltungstipps schon immer überzeugt. So schrieb ich vor drei Jahren hier auf dem Baby-Blog bei der Vorstellung von kidsgo.de ganz zum Schluss: "Man darf gespannt sein, was das Göttinger Team als Nächstes auf die Beine stellt."
Nun, das neue "Baby" von Karsten und dem kidsgo-Verlag nennt sich väterzeit.de. Es ist ein bundesweites Internetportal, welches sich ausschließlich an Väter richtet.
Und väterzeit.de kann von Anfang an überzeugen: das achtköpfige, ausschließlich männliche Redaktionsteam schreibt kurz und äußerst informativ zu den vier großen Themenbereichen "Vater werden", "Vater sein", Partnerschaft und Familie" sowie "Job und Freizeit". Die erfrischenden Texte betrachten das Thema aus einer Väterperspektive und ich ertappe mich ein ums andere Mal dabei, dass ich beim Lesen immer wieder zustimmend nicke, weil ich mich in den Artikeln auch wirklich wiederfinde. So verbringe ich deutlich mehr Zeit beim Studieren der Website als ursprünglich geplant.
Der "Marktplatz" befindet sich noch im Aufbau und kann noch nicht viele Einträge vorweisen. Doch spätestens bei den "Regionalen Infos" kann väterzeit.de wieder glänzen: denn hier kann man auf die große kidsgo-Datenbank zugreifen und deshalb findet man auch vom Start weg zahlreiche Angebote für (alleinerziehende) Väter. In der "Community" können die Experten-Tipps des Tages und die beiden Väter-Tagebücher überzeugen. Hier findet man dann auch eine gut gepflegte Linkliste mit zahlreichen Verweisen auf andere Väter- und Männerseiten.
Alles in allem ist Karsten und seinem Team ein ganz großer Wurf gelungen. Denn väterzeit.de macht bereits von Anfang an alles richtig und es steckt zudem noch enorm viel Potential in dieser Website. Dies könnte durchaus DER neue Treffpunkt im Internet für alle deutschsprachigen Väter werden!
Extra-Tipp:
Wer gut Englisch spricht, sollte sich auch einmal dadlabs.com anschauen, wo vier sympathische Väter in kurzen, äußerst amüsanten Videos Tipps zu allen möglichen Väter-Themen geben.
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3 Baby-Produkte aus Amerika, die wir wirklich nicht brauchen
Markus Niesen | 18. Jun 2009 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Immer wieder stelle ich hier auf dem Baby-Blog sinnvolle amerikanische Entwicklungen im Eltern-Umfeld vor, die es noch nicht zu uns geschafft haben. Ab und zu springen anschließend findige Importeure auf den Zug auf und importieren die Produkte nach Europa.
Heute hingegen habe ich hier drei unglückliche amerikanische Produkt-Entwicklungen für Babys, die wir hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz nun wirklich nicht brauchen:
- DVD-Player am Kinderwagen
Damit sich das Baby im Kinderwagen ordentlich beim Einkaufsbummel, im Restaurant oder beim sonntäglichen Ausflug benimmt, wird es mit DVDs ruhig gestellt. Und weil man hierzu den DVD-Player auch irgendwie am Kinderwagen befestigen muss, gibt es eben entsprechende Beutel für den Griff des Kinderwagens, in die man den DVD-Player einstecken kann.
PS: Dass es die Amerikaner mit der künstlichen Beschallung ihrer Kinder durchaus Ernst meinen, sieht man auch an diesem DVD-Bären, den man an den Einkaufswagen anklemmen kann. - High Heels fürs Baby
Es war eigentlich nur als Spaß gedacht, hat sich aber sehr schnell zu einem absoluten Selbstläufer entwickelt: Stöckelschuhe für zarte Baby-Füßchen! Die Pumps für Babys von 0 bis 6 Monaten sind nicht zum Laufen gedacht: sie haben einen weichen Absatz, der bei Belastung einfach wegknickt.
Die beiden Entwicklerinnen wurden vor ungefähr einem Jahr von einer amerikanischen TV-Show zur nächsten weiter gereicht und konnten in der Folge mit der Produktion ihrer Idee kaum nachkommen. Kritiker werfen ihnen allerdings vor, dass sie Mädchen mit den Mini-High Heels bereits in sehr jungen Jahren in eine extrem unglückliche geschlechtsspezifische Rolle zwängen. - Überdimenstionierte Still-Hüte fürs Baby
Ich habe schon öfter über das Problem der etwas prüden Amerikaner mit dem Stillen in der Öffentlichkeit berichtet. Hierdurch sind wirklich skurile Produkte wie der Stillumhang entstanden. Eine neue Entwicklung in diesem Zusammenhang überträgt die Lächerlichkeit nun auf das Baby und setzt es einem überdimensionierten Still-Hut aus. Durch die breite Krempe des Hutes wird die Sicht auf das entscheidende Körperteil einer stillenden Mutter verdeckt.
Dass die etwas größeren Kinder, die später auch noch mit dem riesigen Hut herumlaufen, dabei durchaus albern aussehen, wird anscheinend bewusst vernachlässigt.

Was hältst du von diesen Produkten? - Kennst du andere Dinge, von denen du froh bist, dass sie noch nicht bei uns eingeführt wurden?
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Warum "Erwachsen auf Probe" grandios scheitern wird
Markus Niesen | 3. Jun 2009 | Sonstiges | 7 Feedbacks »
Heute um 20.15 Uhr startet bei RTL "Erwachsen auf Probe", die neue Reality-Show, in der Jugendliche am "lebenden Objekt" ausprobieren dürfen, ob Sie als Eltern etwas taugen.
Weil in der RTL-Sendung unmündige Babys von ihren leiblichen Eltern an die Jugendlichen "ausgeliehen" wurden, hat das neue Format bereits im Vorfeld einen Sturm der Entrüstung ausgelöst: der Kinderschutzbund zeigte sich entsetzt, Kirchen, Politiker, Pädagogen und Ärzte meldeten sich mit erhobenem Zeigefinger zu Wort und jede noch so kleine und unbekannte Organisation drohte RTL mit einer Klage.
Zum guten Schluss hatte das deutsche Familiennetzwerk, ein bundesweiter Verbund aus knapp 100 Organisationen, vor dem Kölner Verwaltungsgericht eine einstweilige Anordnung beantragt, dass die Sendung nicht ausgestrahlt werden dürfe. Die Klage wurde jedoch im Laufe des heutigen Vormittages abgewiesen.
So hat RTL in nahzu allen Medien ohne großes eigenes Zutun massiv Aufmerksamkeit für "Erwachsen auf Probe" erzielt. Doch das ganze Medieninteresse wird dem Sender absolut nichts bringen, weil das ganze Konzept von "Erwachsen auf Probe" einfach nur fragwürdig ist.
Daher hier bereits der erste Verriss der neuen Sendung, ohne das "Erwachsen auf Probe" überhaupt auch nur einmal über den Sender gegangen ist.
Warum "Erwachsen auf Probe" grandios scheitern wird
Die wichtigsten Gründe, warum "Erwachsen auf Probe" nach der ersten Staffel sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwinden wird:
- "Erwachsen auf Probe" ist nicht krawallig genug!
Was soll schon ernsthaft in der Sendung passieren, über das wir uns später am Abend alle aufregen können? - Es wird kein Baby vom Wickeltisch fallen und es wird auch kein Kleinkind vor laufender Kamera geschlagen werden.
Zwar folgt auch "Erwachsen auf Probe" einem gewissen Drehbuch und die Macher werden uns genau die Story erzählen, die sie schon vor dem Dreh im Kopf hatten: doch verzweifelte Jugendliche, die vor den gestellten Aufgaben massiv kapitulieren, sind einfach nicht ungewöhnlich genug, um uns länger an den Fernseher zu fesseln. Das haben wir alle schon viel schriller und viel spannender gesehen! - "Erwachsen auf Probe" geht völlig am Thema vorbei!
Um die Existenzberechtigung von "Erwachsen auf Probe" zu begründen, schreibt RTL in einer Pressemeldung, dass die Sendung gesellschaftlich "besonders relevant" sei, weil immer mehr Teenager sich Kinder wünschten. Die Zahl der Teenager-Schwangerschaften ist aber laut statistischem Bundesamt seit 2001 rückläufig.
Der Erziehungsauftrag der acht-teiligen Show ist aber unter dieser Voraussetzung absolut unbrauchbar. Es gibt aber auch keine anders geartete Aussage zu dieser Thematik, die am Ende der Staffel stehen könnte und auf die wir so sehnsüchtig gewartet hätten! - "Erwachsen auf Probe" fehlt die Unterstützung des wichtigsten Meinungsmachers!
In "Erwachsen auf Probe" wird Katja Kessler als Expertin in Erscheinung treten. Sie ist mit dem "Bild"- Chefredakteur Kai Dieckmann verheiratet. Aus diesem Grund verhält sich sowohl die "Bild"-Zeitung als auch bild.de seltsam bedeckt, was das Thema "Erwachsen auf Probe" angeht.
Nun kann man ja über die "Bild"-Zeitung denken, was man will, aber sie ist nicht unerheblich für das Stimmungsbild in diesem Lande verantwortlich. Bei "Erwachsen auf Probe" hält man sich jedoch vornehm zurück und beteiligt sich ganz bewusst nicht an der Diskussion um die Sendung. Damit fehlt "Erwachsen auf Probe" aber ein wichtiger Schub, der die Sendung noch in eine positive Richtung drücken könnte.
Doch bei "Bild" wird man sich hüten, die Doku-Soap zu sehr anzuschieben, um nicht eine wie auch immer geartete Bevorzugung der Frau des Chefredakteurs zum Ausdruck zu bringen.

Letztendlich wurde also in den letzten Wochen nur viel heiße Luft um eine absolut belanglose Sendung produziert. Nach einem ersten Aufschrei über "Erwachsen auf Probe", der bereits morgen oder aber erst nach der dritten Folge, in der es so richtig los geht, zu erwarten ist, wird die Sendung für immer in der Versenkung verschwinden. Es wird garantiert keine zweite Staffel geben.
Wir werden uns hinterher aber alle fragen müssen, worüber wir uns im Vorfeld überhaupt so künstlich aufgeregt haben.
Was sagst Du zu "Erwachsen auf Probe"? - Denkst du, dass du dir die Sendung öfter anschauen wirst?
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Mommyness - Wellness-Angebote für Mütter
Markus Niesen | 12. Mai 2009 | Sonstiges | 1 Feedback »
Am vergangenen Wochenende erhielt ich den neuen "Mommyness"-Katalog von Babyreise, dem Spezialveranstalter von Reisen mit Babys und Kleinkindern.
Hinter dem schicken, neuen Begriff Mommyness verbergen sich sorgfältig ausgearbeitete Angebote für Mütter und Familien, bei denen die Frau im Mittelpunkt steht und sich bei entspannenden Wellness-Anwendungen verwöhnen lassen darf, während ihr Mann, ihr Baby und ihre größeren Kinder sich anderweitig vergnügen.
Ilka Lemkemeyer, die Inhaberin von Babyreise, hat diese speziellen Wellness-Angebote entwickelt, weil viele ihrer Kundinnen stets nur das Wohlergehen ihrer Familie in den Vordergrund stellten und erst ganz zuletzt an sich selbst gedacht haben. Bei Mommyness hingegen soll sich die Frau einer völligen Entspannung hingeben können, ohne dass der Rest der Familie während dieser Zeit unter dem Mami-Entzug leiden müsste.
Ich halte die Mommyness-Idee für äußerst bemerkenswert und absolut tragfähig: anstatt immer nur den gleichen - vermeintlich entspannenden - Familienurlaub zu machen, bei dem Mami durch die viele Arbeit im Vorfeld (Packen!) und im Nachhinein (Berge von Wäsche waschen!) gar nicht richtig zur Ruhe kommt, zielen die Mommyness-Angebote exakt darauf ab, dass auch die Mutter wirklich etwas vom Urlaub hat.
Der sehr schön gestaltete Katalog überzeugt mit ansprechenden Texten und erklärt das dahinter stehende Mommyness-Konzept noch einmal ausführlich:
Es gibt Angebote für Mütter und ihre Babys, für Paare ohne Kinder (etwa während der ersten Schwangerschaft) und für ganze Familien. Gelungen ist auch die Idee ein feucht-fröhliches Spaß-Programm für zwei Freundinnen anzubieten, wenn etwa die Männer die Kinder zu Hause hüten.
Bei der Auswahl der einzelnen Unterkünfte hat das Babyreise-Team penibel darauf geachtet, dass bei einem solchen Mommyness-Kurzurlaub die Anreise nicht zu lang wird. Daher hat man in den einzelnen Unterbereichen jeweils Familienhotels in Nord-, Mittel- und Süddeutschland unter Vertrag genommen.
Das absolute Highlight des Kataloges ist für mich aber die Stornierungsgarantie:
"Sollten Sie oder Ihr Kind vor Anreise in den Urlaub krank werden, dürfen Sie bis zum Tag der Anreise gegen Vorlage eines ärztlichen Attestes kostenlos stornieren!"
Allein dieser Satz hat Vorbildcharakter für eine ganze Branche und man darf Frau Lemkemeyer und allen beteiligten Hotels zu diesem mutigen Schritt nur gratulieren! Denn damit haben (ernsthafte!) Interessenten eigentlich keinen Grund mehr, ein solches Mommyness-Angebot nicht einmal unverbindlich auszuprobieren.
Den gelungenen Mommyness-Katalog mit den vielen schönen Wellness-Angeboten in tollen Familienhotels kann man sich ohne Registrierung auf babyreise.de kostenlos herunterladen. In der rechten Spalte gibt es zwei Links zum Download des Kataloges und der dazugehörigen Preisliste.
Wer PDF-Dokumente nicht so toll findet oder mit dem Download nicht klar kommt, der kann auch ein gedrucktes Exemplar über ein Bestellformular anfordern und es sich nach Hause schicken lassen.

Fazit: Ilka Lemkemeyer ist mit Mommyness ein ganz großer Wurf gelungen. Die Idee ist wirklich bestechend und trifft voll und ganz den Bedarf vieler Mütter. Der Katalog ist somit fast schon ein Pflicht-Download für alle angehenden und jungen Familien!
Update (27.11.2009):
Mittlerweile ist auch die entsprechende Website online: Wellness für Familien findet man nun unter mommyness.de.
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Foto-Babyaufkleber
Markus Niesen | 31. Mär 2009 | Sonstiges | 12 Feedbacks »
Vor fast vier Jahren, also ganz in den Anfängen des Baby-Blogs, habe ich hier schon einmal etwas über die Baby Autoaufkleber geschrieben. Doch schon damals konnten mich diese Autoaufkleber nicht so richtig begeistern, weil sich mir - bei aller Freude über ein neugeborenes Baby - nie so richtig erschließen wollte, warum man einen solchen Aufkleber ausgerechnet am eigenen Auto anbringen sollte.
Da mein damaliger Beitrag jedoch zu den beliebtesten Artikeln auf dem Baby-Blog gehört, will ich die Babyaufkleber noch einmal aufgreifen. Denn in der Zwischenzeit gibt es eine Neuentwicklung, die zwar nicht die Frage nach dem "Wozu?" beantwort, die aber immerhin etwas mehr Schwung in die ganzen Aufkleber bringt:
So waren die Babyaufkleber bislang nur ein- oder zweifarbig und damit eher langweilig. Seit kurzem kann sich nun allerdings auch einen Aufkleber mit einem Foto des Babys anfertigen lassen.
Hierzu sollte man ein Bild des Babys wählen, auf dem es sich leicht freistellen lässt. Nachdem man das Bild an den Anbieter der Foto-Babyaufkleber geschickt hat, wird dieser eine Hochleistungsfolie mit einem speziellen Großformatdrucker bedrucken und anschließend mit einem Plotter die Konturen schneiden. So erhält man innerhalb weniger Tage einen individuellen Aufkleber des Babys für das eigene Fahrzeug.
Der Preis für einen solchen Foto-Babyaufkleber hält sich dabei im Rahmen und bewegt sich je nach Größe zwischen 10,- und 26,- Euro (Stand: März 2009) zzgl. Versandkosten.

Die Foto-Babyaufkleber sind eine Idee von Conrad Hellmann und man erhält Sie unter mybabysticker.net.
Würdest du dir einen solchen Foto-Babyaufkleber ans Auto heften?
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Absurde Baby-Geschichten
Markus Niesen | 12. Mär 2009 | Sonstiges | 7 Feedbacks »
Drei absurde Baby-Geschichten, die ich hier auf dem Baby-Blog bewusst nicht vorgestellt habe, obwohl sie im vergangenen Monat einen riesigen Hype ausgelöst haben.
Sie sind alle innerhalb weniger Tage enorm hochgekocht und dann genauso schnell wieder abgerauscht. Schon heute spielen sie in der Berichterstattung absolut keine Rolle mehr:
- Mutter bringt Achtlinge zur Welt
Nadya Suleman hatte Ende Januar in Kalifornien Achtlinge per Kaiserschnitt entbunden. Die Geburt der Achtlinge wurde international zunächst sehr wohlwollend aufgenommen. Doch die 33-jährige alleinerziehende arbeitslose Mutter hatte zuvor bereits sechs Kinder ebenfalls nach künstlicher Befruchtung zur Welt gebracht. Nachdem mehr und mehr Details rund um diese Geburt bekannt wurden, musste sich Nadya Suleman starker Kritik aussetzen. - 13-jähriger wird Vater in England
Für den 13-jährigen Vater Alfie Patten hätten sich in England nur wenige interessiert, wenn er es nicht mit seinem Milchbubi-Gesicht auf die Titelseiten einiger Boulevard-Blätter geschafft hätte. So ging das Bild, auf dem er neben seiner "vermeintlichen" Tochter Maisie Roxanne eher wie der große Bruder denn der Vater aussieht, um die ganze Welt. Denn nur wenige Tage später tauchten zwei etwas ältere Jungs aus der Nachbarschaft auf, die ebenfalls der Vater des Kindes sein wollten. Schnell gab es weitere Gerüchte, dass bis zu zehn mögliche Väter seine Freundin Chantalle (15) geschwängert haben könnten. Nun soll ein DNA-Test die ganze Wahrheit ans Licht bringen. Da aber dessen Ergebnis nicht veröffentlicht werden soll und über den ganzen Fall seit nunmehr zwei Wochen eine Nachrichtensperre verhängt wurde, wird die Öffentlichkeit wohl nie erfahren, ob Alfie Patten tatsächlich einer der jüngsten Väter Englands ist. - Mutter küsst eigenes Baby zu Tode
Ruth Schofield hatte sich wenige Tage vor der Geburt ihrer Tochter Jennifer zum ersten Mal mit Lippenherpes infiziert. Die kleine Jennifer starb im Alter von elf Tagen, weil ihre Mutter sie unwissentlich mit dem Herpes-Virus angesteckt hat - vermutlich durch einen Kuss. Da die Infektion bei der Mutter neu war, konnten weder die Mutter noch das Baby körpereigene Abwehrstoffe gegen das Virus entwickeln. Ruth hatte zuvor über grippeähnliche Symptome geklagt und Antibiotika bekommen, das Herpes-Virus wurde jedoch nicht erkannt. Die kleine Jennifer starb, weil das Virus innere Organe angriff.
Drei völlig unterschiedliche Geschichten, die sicherlich jeweils einen eigenen Beitrag auf dem Baby-Blog gerechtfertigt hätten, wenn sie nicht innerhalb weniger Tage ins Absurde gezerrt worden wären:
- Achtlinge? - Immer interessant!
Aber warum muss die Presse in der Folge sogar von einem "Spermatrick" oder von einem "Samenraub" sprechen und die Mutter der Achtlinge 1 Millionen US-Dollar geboten bekommen, damit sie in einem Sex-Film mitspielt? - Vater mit 13? - Ein Thema, aus dem man viel machen kann!
Durch die 10 möglichen anderen Väter wird die Geschichte aber schnell zur Farce. Wenn dann noch vermutet wird, dass Alfie aufgrund seines Alters als möglicher Vater nur vorgeschoben wurde, um mehr Geld aus dieser Geschichte zu machen, dann wirkt die Story langsam wie eine billige TV-Soap. - Lippenherpes kann Baby infizieren? - Aufpassen!
Im Rahmen dieser Geschichte hätte man besorgte Mütter und Väter vernünftig aufklären können, dass hier eine Gefahr existiert, die vielen vielleicht noch nicht bewusst ist. Durch Formulierungen wie "Todeskuss" und der zusätzlichen Behauptung, dass die Mutter nur mit einem einzigen Kuss ihr Kind getötet hätte, wird diese Geschichte aber nur unnötig aufgebläht und der gewünschte Effekt verpufft völlig.

In allen drei Fällen wurde eine an und für sich spannende Story durch die Sensationsgier der Medien kaputt geschrieben. Daher:
Soll der Baby-Blog dennoch weiterhin über sensations-triefende Geschichten rund ums Baby berichten oder sind dies Storys, die aufgrund ihrer Absurdität keiner weiteren Erwähnung bedürfen?
Update (20.05.2009):
Mittlerweile sind die DNA-Ergebnisse zur Schwangerschaft von Chantelle veröffentlich worden. Der 13-jährige Alfie Patten ist nicht der Vater der kleinen Maisie Roxanne. Ein Nebenbuhler hat seine Freundin geschwängert.
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Autokennzeichen fürs Baby
Markus Niesen | 4. Feb 2009 | Sonstiges | 6 Feedbacks »
Vor fast vier Jahren habe ich hier auf dem Baby-Blog zum ersten Mal über die Autoaufkleber mit lustigen Baby-Motiven berichtet. Doch während es damals nur relativ wenige Anbieter gab, ist der Markt mittlerweile vollkommen unübersichtlich geworden: die Baby Autoaufkleber erhält man heutzutage wirklich an jeder Ecke.
Nun gibt es etwas Neues aus dem Auto-Umfeld: ein Autokennzeichen in Originalgröße, welches exklusiv fürs Baby angefertigt wird! Dieses sieht nach einem ganz gewöhnlichen Autokennzeichen aus, trägt aber den Namen und das Geburtsdatum des Babys.
Die Idee stammt von Helge Drescher aus Berlin, der die Autokennzeichen zu einem Preis von 19,99 Euro (Stand: Februar 2009) zzgl. Versandkosten individuell anfertigt.

Helge selbst bezeichnet das Autokennzeichen fürs Baby als ideales Geschenk für frisch gebackene Eltern, Omas oder Opas, Brüder, Schwestern oder Paten, die ihrem kleinen Liebling etwas schenken wollen, was nur er hat: "So einmalig wie ein Muttermal".
Doch was sagst du dazu? - Ist das Autokennzeichen fürs Baby eine nette Idee oder vollkommener Blödsinn?
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Das Baby von Dieter Bohlen und Verona Feldbusch
Markus Niesen | 16. Jan 2009 | Sonstiges | 4 Feedbacks »
Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie das eigene Baby wohl aussehen würde? - Eine neue Internetseite gibt genau darauf nun eine Antwort.
Hierzu muss man lediglich das eigene Foto sowie das Foto des gewünschten Partners hochladen. Die Software hinter der Website ermittelt anschliessend die charakteristischen Merkmale der beiden Gesichter und verknüpft diese miteinander. Das Ergebnis ist ein Baby, das unverkennbar die Gesichtsmerkmale der Eltern enthält.
Durch einen großen Pool an hinterlegten Prominenten kann man auch herausfinden, wie das eigene Baby mit Brad Pitt oder Bill von Tokio Hotel aussehen würde.
Wenn etwa Dieter Bohlen und Verona Feldbusch Pooth damals ein Baby gezeugt hätten, dann würde die kleine "VerDie" vielleicht heute so aussehen:
Betreiber Markus Harton finanziert den kostenlosen Dienst über Werbung, die sowohl als Banner als auch über Layer-Ads ins Sichtfeld gerückt wird. Eine Registrierung auf der Website ist nicht unbedingt notwendig.
Seine Website hat den etwas kurios klingenden, jedoch enorm einprägsamen Namen "StorchDich". Die Erstellung eines neuen Baby-Bildes ist eine lustige Spielerei und man benötigt nur wenige Minuten dafür.
Wie wird Dein Baby aussehen? - Probiere es gleich einmal aus und kopiere den Link in die Kommentare!
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Baby über Internet verkauft
Markus Niesen | 25. Nov 2008 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Ein junges Paar aus Belgien hat sein neugeborenes Baby übers Internet verkauft.
Das Paar hatte Geldsorgen und hat die ungewollte Schwangerschaft daher dazu genutzt, um im Internet nach zahlungskräftigen Pärchen zu suchen. Schließlich fand sich ein Paar aus den Niederlanden, welches das Baby am Tag nach seiner Geburt im Haus der Belgier übernommen haben.
Die gesamte Kommunikation im Vorfeld und auch die finanzielle Transaktion fand im Internet statt. Über die Höhe des ausgehandelten Preises für das Baby ist nichts bekannt.
Die Übergabe fand bereits im Juli diesen Jahres statt und das mittlerweile vier Monate alte Kind lebt immer noch bei seinen holländischen "Pflegeeltern".
Dort wird es voraussichtlich auch bleiben können, denn …
- In Belgien ist bislang der Verkauf von Neugeborenen nicht strafbar.
- In Holland wurde die Schwangerschaft nicht in Auftrag gegeben (dies wäre strafbar!). Der Vorgang kann daher von den Behörden nicht verfolgt werden.
Dennoch wird dieser gemeine Fall von Kinderhandel Konsequenzen für das belgische Paar haben:
Weil die leiblichen Eltern aus Belgien die Namen des anderen Paares aus Holland am Tag nach der Geburt im Geburtsregister als Eltern angegeben hatten, drohen ihnen nun eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren wegen Urkundenfälschung!
Mehr zu diesem absurden Fall des Baby-Handels über das Internet gibt es auf sueddeutsche.de.
Update (26.11.2008):
Auf faz.net gibt es weitere Informationen zum Baby-Handel im Internet.
Update (01.12.2008):
Das Baby ist mittlerweile bei Pflegeeltern. Ein Gericht in Zwolle hatte zuvor entschieden, dass der inzwischen fast fünf Monate alte Jayden vorläufig nicht bei seinen neuen "Eltern" bleiben darf! (Link)
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HABA Mobile Zwitscherlinge
Markus Niesen | 30. Sep 2008 | Sonstiges | 4 Feedbacks »
Das HABA Mobile Zwitscherlinge tummelt sich bereits seit Monaten bei mir in den Lesezeichen, weil ich es schon immer einmal auf dem Baby-Blog vorstellen wollte.
Die "Zwitscherlinge" sind fünf abnehmbare Vögel, die mit einem Magneten befestigt werden. Zwei der Vögel haben eine Quietsche. Die Paradiesvögel sind handwaschbar und aus weichem Stoff gefertigt.
Viel mehr gibt es zu diesem HABA Mobile eigentlich auch nicht zu erzählen, außer dass …
- … ich dieses Mobile für sehr schön halte,
- … es scheinbar ein ideales Geschenk zur Geburt ist,
- … die HABA Zwitscherlinge im gesamten Internet nur überaus positive Rezensionen erhalten haben.
Das HABA Mobile Zwitscherlinge kostet rund 30,- Euro.
Es kann versandkostenfrei (oft sogar mit einer Tiefpreisgarantie!) über amazon.de erworben werden.
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Vivienne-Marcheline und Knox-Léon Jolie-Pitt Bilder
Markus Niesen | 3. Aug 2008 | Sonstiges | Sende Feedback »
Vivienne-Marcheline und Knox-Léon heißen die berühmtesten Zwillinge der Welt. Sie kamen bereits am 12. Juli 2008 in Nizza zur Welt und sind die Kinder von Angelina Jolie und Brad Pitt.
Das berühmte Paar hat mit Shiloh Nouvel Jolie-Pitt bereits eine weitere leibliche Tochter. Zum Familienkreis gehören mit Maddox Chivan Jolie-Pitt, Pax Thien Jolie-Pitt und Zahara Marley Jolie-Pitt auch drei aus Kambodscha, Vietnam und Äthopien stammende Adoptivkinder.
Die ganze Geschichte um die Geburt der Zwillinge wäre nur eine kleine Randnotiz, wenn nicht wieder einmal - wie schon bei der Geburt von Shiloh-Nouvel ein solcher Wirbel um die ersten Bilder von Vivienne-Marcheline und Knox-Léon gemacht würde: damals zahlten das amerikanische People-Magazin und das englische Hello!-Magazin vier Millionen US-Dollar, um sich die weltweit die exklusiven Abdruckrechte zu sichern. Durch ein Leck bei der amerikanischen Foto-Agentur Getty Images waren die Bilder jedoch schon vorab im Internet auf anderen Websites veröffentlicht worden.
Bei Vivienne-Marcheline und Knox-Léon sollen es nun rund 11 bis 15 Millionen US-Dollar für die ersten Bilder gewesen sein. Das Konsortium aus People- und Hello!-Magazin setzte sich mit diesem Preis gegen den britischen Milliardär Richard Desmond durch, der die Fotos für sein OK!-Magazin bekommen wollte.
Und dieses Mal scheint es kein Leck zu geben: beide Magazine erscheinen am morgigen Montag und werden die Bilder von Vivienne-Marcheline und Knox-Léon Jolie-Pitt erstmalig welt-exklusiv veröffentlichen.
Im Internet ist zurzeit weit und breit noch nichts von den Bildern zu sehen, aber auf der Website des amerikanischen People-Magazins steht bereits seit Tagen ein Hinweis, dass Vivienne-Marcheline und Knox-Léon um 01.00 Uhr MESZ am Montag, den 04.08.2008 im Internet zu sehen sein werden.
Die Kollegen vom englischen Hello!-Magazin wollen zur gleichen Zeit an den Start gehen und versprechen die Bilder von Vivienne-Marcheline und Knox-Léon für 0.01 Uhr BST.
Beide Websites werden allerdings unter der Flut der vielen Anfragen sicherlich erst einmal in die Knie gehen. Es wird spannend sein, zu beobachten, wer tatsächlich als Erster in größerem Stil Bilder von Vivienne-Marcheline und Knox-Léon Jolie-Pitt ausliefern kann. Die beiden Magazine versprechen sich durch die Zwillinge eine Verdreifachung der gedruckten Auflage und langfristig deutlich höhere Abonnentenzahlen.
Angelina Jolie und Brad Pitt wollen wie bereits bei Shiloh-Nouvelle das Geld, welches sie für die ersten Bilder ihrer Zwillinge Vivienne-Marcheline und Knox-Léon erhalten haben, einem humanitären Zweck zuführen. Im Internet findet man allerdings auch kritische Berichte, die besagen, dass dies zumindest bei Shiloh-Nouvelle so nicht funktioniert haben soll.
Wie dem auch sei: Vivienne-Marcheline und Knox-Léon sind zwar erst ein paar Wochen alt, aber schon sie gehören zu den Großverdienern. Ihre ersten Bilder werden um die Welt gehen und wir werden zukünftig mit Sicherheit noch viel von den Zwillingen hören.
Update 04.08.08, 01:06 Uhr:
Das Hello!-Magazin war schneller! Für alle Fans gibt es genau ein Bild, nämlich das Titelbild der aktuellen Print-Ausgabe. Dieses ist jedoch wenig spektakulär! Es befindet sich hier.
Update 04.08.08, 01:11 Uhr:
Beim People-Magazin ist die Ankündigung, dass ein erstes Bild um 01.00 Uhr unserer Zeit erscheinen soll, pünktlich verschwunden. Von dem Bild selbst ist aber noch nichts zu sehen.
Update 04.08.08, 01:17 Uhr:
Das People-Magazin hat sein Titelbild nun auch veröffentlicht. Da der Artikel aber noch nicht von der Homepage verlinkt ist, ist dieser etwas schwieriger zu finden. Das deutlich bessere Titelbild mit Vivienne-Marcheline und Knox-Léon hat das People-Magazin! Es befindet sich hier.
Update 04.08.08, 01:20 Uhr:
In den amerikanischen Celebrity-Blogs überschlagen sich die Fans mit den Kommentaren. Das kleine Bild von Shiloh-Nouvelle, die stolz ihre Schwester Vivienne-Marcheline in den Händen hält, wird überall als besonders "süß" bezeichnet.
Update 04.08.08, 01:26 Uhr:
Ich denke, es ist alles über die Bilder gesagt. Wer mehr Bilder von Vivienne-Marcheline und Knox-Léon sehen will, muss wohl eines der englischsprachigen Magazine erwerben. Meines Wissens gibt es kein deutschsprachiges Magazin, welches den Zuschlag zur Veröffentlichung erhalten hat.
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Kinderhotel Hamburg - Übernachten ohne Eltern
Markus Niesen | 23. Jun 2008 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
"Bengel und Engel" ist in erster Linie eine private Kindertagesstätte im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Gegen 18.00 Uhr eines jeden Tages verwandelt sich die Einrichtung jedoch in ein privates Kinderhotel.
Damit an dieser Stelle keine Missverständnisse aufkommen, ein kurzer Abschnitt vorweg: ein Baby- und Kinderhotel ist in der Regel ein ganz gewöhnliches Hotel, welches sich auf Familien mit Babys und Kleinkindern spezialisiert hat. Anbieter wie Babyreise haben sich auf dieses Marktsegment spezialisiert und vermitteln die schönsten Kinderhotels in Deutschland und dem Rest der Welt.
Das Kinderhotel in Hamburg-Eimsbüttel verfolgt jedoch ein ganz anderes Konzept: hier können Eltern ihre Kinder zwischen 1 und 12 Jahren in eine liebevolle Betreuung über Nacht abgeben, damit sie vollkommen beruhigt und vor allem mit gutem Gewissen ohne Kinder etwas in Hamburg unternehmen können.
Die Pädagoginnen der angeschlossenen Kindertagesstätte kümmern sich wie in einem richtigen Hotel um ihre kleinen Gäste: beim Empfang werden die Kinder an der Rezeption mit einem Fruchtcocktail begrüßt, bevor sie den anderen Gästen vorgestellt werden. Nach dem gemeinsamen Abendessen gibt es ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder ein umfangreiches Abendprogramm mit Basteln, Malen, Autorennen, Kissenschlachten oder Pyjamaparty. Gegen 21.00 Uhr steht Zähneputzen, Waschen und Schlafen gehen auf dem Programm. Eine gemeinsame Gutenacht-Geschichte beschließt den Tag.
Am nächsten Morgen steht dann gegen 08.00 Uhr das Frühstück auf dem Programm, bevor es eine Stunde später zum Check-Out geht und die Eltern den Nachwuchs nach einer erlebnisreichen Nacht wieder abholen.
Eine Standardübernachtung im ersten Kinderhotel Hamburgs, in dem Kinder ohne ihre Eltern betreut werden, kostet 55,- Euro inkl. Abendessen und Frühstück pro Kind und Nacht (Stand: Juni 2008). Eltern ersparen sich somit den Babysitter und können sich auf eigene Faust in der Stadt vergnügen.
Ich halte dieses Konzept der "Bengel und Engel"-Kindertagesstätte für richtungsweisend und absolut nachahmenswert für andere Großstädte. Denn es profitieren alle Beteiligten davon: die Kinder erleben eine spannende und aufregende Nacht ohne Eltern, die Eltern können sich ganz entspannt mal wieder als Paar erleben und dabei darauf vertrauen, dass ihr Kind in besten Händen ist, und die Kindertagesstätte schafft sich ein sehr schönes Alleinstellungsmerkmal und füllt zudem ihre Räumlichkeiten auch über Nacht noch profitabel.
Mehr zu diesem ungewöhnlichen Kinderhotel in Hamburg gibt es unter bengel-engel.de.
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Baby-Blogger nun auch Limango-Insider
Markus Niesen | 31. Mai 2008 | Sonstiges | 1 Feedback »
baby-blog.de betreibe ich mittlerweile seit etwas mehr als drei Jahren. In dieser Zeit habe ich mehr als 3.500 Websites für Eltern begutachtet und über mehr als 600 davon ein paar Zeilen geschrieben.
Wenn ich jedoch nur eine einzige Website im Eltern-Umfeld benennen sollte, die mich von Anfang an restlos überzeugt hat, so wäre dies zweifelsohne limango.de.
Limango, die Einkaufsgemeinschaft für junge Familien, habe ich hier auf dem Baby-Blog bereits zweimal vorgestellt. Mein glühender Limango-Erfahrungsbericht ist einer der meist gelesenen Artikel auf dieser Website.
Ich könnte hier auf dem Baby-Blog jede Woche ein paar Zeilen über Limango schreiben, weil immer wieder etwas Neues und Aufregendes passiert. Wer sich für Markenartikel zu Discounter-Preisen interessiert, der wird - genau wie ich - Limango einfach nur lieben.
Hier auf baby-blog.de will ich jedoch auch zukünftig neue und interessante Websites für Eltern mit Babys und Kleinkindern vorstellen. Damit hier keine Langeweile aufkommt, weil sich alles nur noch um Limango dreht, habe ich vor wenigen Minuten eine neue Website live geschaltet, die sich ausschließlich mit Limango und den vielen tollen Produktangeboten auf dieser Shopping-Plattform beschäftigt.
Mein neues "Baby" nennt sich Limango-Insider und es wird auch auf dort wieder einen Blog von mir geben (hier ist der Feed). Dieser wird bunter, persönlicher und wesentlich interaktiver als der Baby-Blog werden, da viel mehr passieren wird. Denn als Limango-Insider werfe ich einen Blick hinter die Kulissen von Limango und werde regelmäßig in Wort, Ton und Bild über die besten Schnäppchen für Eltern und deren Kinder berichten.
Ich würde mich daher riesig freuen, wenn du als Leser des Baby-Blogs mich zukünftig auch auf limango-insider.de begleiten würdest!
Zuvor allerdings noch eine allerletzte, gut gemeinte Warnung von mir:
Limango macht absolut süchtig!
Als Limango-Mitglied kannst du zukünftig zwar eine Menge Geld beim Einkauf von Produkten für dich und für deine Lieben sparen, aber die überaus günstigen Angebote auf limango.de werden vielleicht auch dich dazu verleiten, wesentlich öfter etwas einzukaufen als jemals zuvor!
Sag' hinterher nur nicht, ich hätte dich nicht gewarnt! ![]()
Wir sehen uns auf limango-insider.de!
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Manbabies
Markus Niesen | 9. Mai 2008 | Sonstiges | 3 Feedbacks »
Zum Wochenende ein Link auf eine Website, von der ich nicht weiß, ob ich sie gut oder schlecht finden soll. Es geht um Babys und deren Väter, um zu viel Zeit für mittelmäßiges Photoshopping und um eine groteske, aber irgendwie doch lustige Idee.
Doch genug der einleitenden Worte. Viel Spaß mit den Manbabies!
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teutonia mit neuem Kinderwagenkonfigurator
Markus Niesen | 25. Apr 2008 | Sonstiges | Sende Feedback »
Der Kinderwagenhersteller teutonia bietet auf seiner Homepage einen neuen Kinderwagenkonfigurator an. Dieser funktioniert ähnlich wie die bekannten Konfi-guratoren der Autohersteller:
Nachdem man sich zunächst für einen teutonia Kinderwagen entschieden hat, kann man in den nächsten Schritten das Stoffdessin, die Räder, die Tragetasche und das Dessin der Tragetasche auswählen.
Anschließend muss man sich dann nur noch durch das umfangreiche Zubehörprogramm kämpfen, um so seinen Wunschkinderwagen zu erhalten. Durch die Eingabe des eigenen Wohnortes oder einer Postleitzahl kann man dann auch gleich den nächsten teutonia-Fachhändler finden.
Die abschließend angezeigte Übersicht enthält noch einmal alle ausgewählten Optionen für den gewünschten Kinderwagen. Man kann diesen Merkzettel ausdrucken und mit zum nächsten teutonia-Händler nehmen.
Wer sich zusätzlich auf der teutonia-Website registriert hat, der kann diese und auch weitere Kinderwagen-Konfigurationen dauerhaft abspeichern und den Wunsch-Kinderwagen per E-Mail an Freunde und Verwandte schicken.
Alles in allem macht der teutonia-Kinderwagenkonfigurator bereits in diesem frühen Stadium einen ausgereiften Eindruck.
Mir persönlich fehlt nur die ständige Anzeige der unverbindlichen Preisempfehlung, damit man gleich sehen kann, welchen Einfluss die Auswahl einzelner Komponenten auf den Gesamtpreis hat. teutonia selbst scheint allerdings die Preisgestaltung komplett dem Fachhandel überlassen zu wollen, denn nicht nur im Kinderwagenkonfigurator, sondern auch auf der ganzen Website findet man keine Angaben zu den Preisen.
Dennoch hat teutonia mit dem Kinderwagenkonfigurator die Messlatte für die gesamte Branche ein ganzes Stück höher gelegt. Wer sich nun selbst einmal einen tollen Kinderwagen zusammenstellen will, der kann den teutonia-Kinderwagenkonfigurator hier einmal ausprobieren.
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'My little Baby' für Nintendo DS
Markus Niesen | 29. Feb 2008 | Sonstiges | 77 Feedbacks »
Darauf haben "große Schwestern, Babysitterinnen, Tanten, werdende Mütter und alle anderen Frauen jeden Alters" - wie Publisher dtp young entertainment so schön schreibt - mit Sicherheit schon lange gewartet:
Am 14. März 2008 erscheint mit "My little Baby" eine Simulation für Nintendo DS, in dem sich die genannte Zielgruppe "wie im richtigen Leben" um ein süßes Baby kümmern soll.
Da ich mir leider auch weiterhin diesen leicht ironischen Unterton nicht verkneifen kann, wenn ich über das Spiel schreiben will, greifen wir ab hier auf die Pressemeldung zu "My little Baby" zurück:
Wie im richtigen Leben, können sie nicht selbst über das Aussehen und Geschlecht des Kindes bestimmen, wohl aber über das Aussehen der Eltern. Wenn es dann soweit ist und die Nanny das Baby nach Hause bringt, fängt das abwechselungsreiche [sic] und manchmal auch hektische Elternleben an: Mahlzeiten kochen, Füttern, Windeln wechseln, Spielen, Einkaufen, Baden, das Baby in den Schlaf wiegen, Krabbeln und Gehen beibringen, Wörter lernen und viele andere Aufgaben warten auf die Spieler.
Die einzigartigen Features des Handhelds werden bei diesem Spiel vielfältig eingesetzt. Ihr Baby können die Spieler schnell zum Lachen bringen, indem sie es mit dem Touchpen kitzeln oder Verstecken spielen, wenn sie den DS schnell zu- und aufklappen und dann "Kuckuck" rufen. Über das eingebaute Mikrofon können die Spieler ihrem Kind das Sprechen beibringen.
Damit reiht sich "My little Baby" nahtlos in die übrigen Simulationen von dtp young entertainment ein, die so spannende Titel wie "Mein bester Freund auf vier Hufen", "Meine Tierarztpraxis – Einsatz auf dem Land" und "Mein Beautyhotel für Tiere" tragen.
Das gesamte Angebot scheint mir so eher auf vorpubertierende weibliche Teenager zu zielen. Ob Schwangere "und alle anderen Frauen jeden Alters" wirklich so viel Spaß an dieser Simulation haben werden?
Na ja, egal. My little Baby soll rund 40,- Euro kosten. Weitere Information gibt es beim Publisher.
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Schnuller-Diebstahl: Oma oder Enkelkind?
Markus Niesen | 20. Feb 2008 | Sonstiges | 1 Feedback »
Ein seltsamer Schnuller-Diebstahl wurde in diesen Tagen beim Amtsgericht Düseldorf verhandelt. Es geht um eine Doppelpackung Schnuller im Wert von 2,59 Euro, die aus einem Drogeriemarkt entwendet wurde.
Die 63-jährige Großmutter behauptet, dass ihre 2-jährige Enkelin die Packung selbst aus dem Regal genommen habe. Sie will nicht bemerkt haben, dass plötzlich ein nagelneuer Schnuller im Mund ihrer Kleinen steckte und kann auch nicht erklären, wie das zweite Exemplar unbemerkt in den Kinderwagen kam.
Eine Verkäuferin des Drogeriemarktes will aber beobachtet haben, dass die Oma die Packung von einem Warenständer in anderthalb Metern Höhe genommen hat und ihrer Enkelin in den Kinderwagen gegeben hat. Das Kind soll die Packung aufgerissen haben und sich den ersten Schnuller gleich in den Mund gesteckt haben.
Auf rp-online.de kann man die ganze Geschichte lesen und u.a. erfahren, warum das Gericht der Aussage der Verkäuferin vertraute und die Oma wegen Ladendiebstahl zu einer Strafe von 700,- Euro verurteilte.
Viel interessanter ist jedoch, was der Verteidiger der Angeklagten aus diesem Prozess macht und wie er den Prozess über den Schnuller-Diebstahl in Höhe von 2,59 Euro geschickt ausweitet!
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Anruf vom Weihnachtsmann
Markus Niesen | 20. Dez 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Die Amerikaner zahlen gerne ein paar Dollar dafür, um sich mit ihren Kindern in den völlig überfüllten Einkaufszentren vor Weihnachten in eine endlos lange Schlange zu stellen, nur um ein Bild der Kleinen mit dem Weihnachtsmann zu erhalten.
Da die zumeist ängstlichen Kinder von einem solchen Bild nicht allzu viel haben, haben findige Geschäftsleute nun eine ausgefeiltere Masche entwickelt, um den Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen: über eine neue Website können sie nun gegen eine saftige Gebühr einen Anruf vom Weihnachtsmann für den Nachwuchs arrangieren.
Hierzu füllt man einfach online ein paar Formularseiten mit den wichtigsten Daten zu den eigenen Kindern aus (Namen, Freunde, Haustiere, Eltern, Wünsche, Vorlieben, gut oder böse, etc.) und wählt einen Anrufslot. Zum gewünschten Termin ruft der Weihnachtsmann dann "höchst persönlich" bei den Kleinsten an und verwickelt sie in ein drei- bis fünfminütiges Gespräch, in dem er durchblicken lässt, dass er alles über sie weiß.
Gegen einen Aufpreis wird der Anruf auch aufgezeichnet und den Eltern später auf einer CD oder per E-Mail als MP3-Datei zur Verfügung gestellt.
Die Preise für diesen Service liegen zwischen knapp 22,- und fast 50,- US-Dollar (Stand: Dezember 2007) für einen erweiterten Anruf, der maximal 10 Minuten dauert und für bis zu drei Kinder gedacht ist.
Damit wir uns nicht falsch verstehen:
Ich persönlich halte diesen Anruf vom Weihnachtsmann für eine ganz nette Idee, die mit Sicherheit leuchtende Kinderaugen produzieren wird.
Das dämliche Rumgesülze auf der zugehörigen Website ...
Our goal is to focus simply on the spirit of Santa Claus and all that that entails - the essence of goodness and generosity which is universal to all Santa Believers.
... regt mich aber unendlich auf. Denn es geht bei einem solchen Anruf vom Weihnachtsmann nicht wirklich um glückliche Kinder, sondern nur um die vollen Taschen der glücklichen Betreiber von santaspeaking.com.
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Limango - Einkaufsgemeinschaft für junge Familien
Markus Niesen | 7. Dez 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
Online-Shops mit Baby-Ausstattung gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen und rufen bei mir nur noch ein gelangweiltes Schulterzucken hervor. Mit Limango geht nun ein weiterer Anbieter an den Start, der allerdings einen ganz anderen Weg einschlägt:
Bei Limango handelt es sich nämlich um eine Einkaufsgemeinschaft für junge Familien.
So muss man sich erst einmal bei Limango kostenlos registrieren, bevor man überhaupt das erste Produkt aus dem Angebot zu sehen bekommt. Nach dem Login wird man dann nicht - wie sonst üblich - von unzähligen Produkten erschlagen, sondern kann sich zunächst zu den gerade aktuellen Aktionsangeboten (jeweils zwei bis drei Hersteller mit mehreren Produkten) einen kurzen Videotrailer ansehen.
Die Produkte im Limango-Shop sind immer nur für eine kurze Zeit verfügbar und in der Menge begrenzt. Sie werden nach nur einer Woche durch andere Aktionsangebote ersetzt.
Hierzu haben die Limango-Betreiber mit den Herstellern exklusive Vertriebsvereinbarungen getroffen, so dass die Club-Mitglieder Zugriff auf ein Sortiment erhalten, das im Normalfall so nicht in klassischen Läden oder Online-Shops angeboten wird: Produktneueinführungen, spezielle Kollektionen für Limango-Clubmitglieder oder nicht verkaufte Lagerbestände bilden den Schwerpunkt des Angebots.
Dabei versucht Limango stets "Top-Qualität zu unschlagbar guten Preisen" anzubieten, ganz gleich, ob sich gerade Kinderbekleidung, Spielzeug, Kindermöbel oder auch einmal eine tolle Reise für die ganze Familie im Angebot befindet.
Der Limango-Online-Shop selbst ist sehr übersichtlich und glänzt mit guten Produktbildern und einer stets aktualisierten Anzeige der Verfügbarkeit.
Das Preisniveau bei Limango ist gut bis sehr gut, wobei die Aussage "bis zu 70% günstiger" aber wohl nur im Bereich Bekleidung erzielt werden kann.
Die Versandkosten belaufen sich stets auf 4,90 Euro (Stand: Mai 2008), aber Achtung: im Normalfall werden die Bestellungen erst einige Wochen nach Ende der Kampagne ausgeliefert, da Limango erst zu diesem Zeitpunkt die benötigte Menge beim Hersteller ordern kann.
Alles in allem hinterlässt Limango dennoch einen durchweg positiven Eindruck. Der Erfolg dieses Vertriebsmodells steht und fällt jedoch mit den Angeboten, die man zukünftig den Clubmitgliedern zur Verfügung stellen kann. Wenn die Betreiber hier ein gutes Händchen beweisen, dann kann sich dieses Vertriebskonzept durchaus am Markt durchsetzen.
Extra-Tipps und Update (10.03.2008):
- Auf dem Baby-Blog gibt es mittlerweile auch einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit zahlreichen Aussagen zu meinen Erfahrungen mit Limango.
- Zunächst konnte man sich nur bei Limango registrieren, wenn man von einem Mitglied geworben wurde. In der Zwischenzeit wurde das Anmeldeformular jedoch deutlich reduziert und man muss heute nur noch seinen Namen und seine E-Mail-Adresse angeben, um sich kostenlos bei Limango anzumelden
.
Update (30.05.2008):
Markus Niesen, der Verfasser obiger Zeilen, betreibt nun unter limango-insider.de eine eigene Website rund um das Thema Limango.
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Baby-CD
Markus Niesen | 29. Nov 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
Eine Baby-CD, der etwas anderen Art: aus Tonaufnahmen von fröhlichem Baby-Glucksen, Brabbeln und anderen Baby-Lauten basteln Sounddesigner und Komponisten aus Österreich eine Musik-CD, auf der das eigene Baby die Hauptrolle spielt.
Die insgesamt neun Songs ihrer CD "Träumeland" sind professionell produziert und werden mit den Sounds des eigenen Babys individuell unterlegt. Hierzu benötigen die Musiker (und das ist schwierig genug!) ca. 6 Minuten lachende, 8 Minuten plappernde und 10 Minuten erzählende Momentaufnahmen des Babys, die dann mit den bereits fertigen Musikstücken gemischt werden.
Es entstehen wunderbare Einzelstücke, die noch über viele Jahre an die netten Töne, Laute und Geräusche der Kleinsten erinnern.
Die Erstellung einer solchen Baby-CD dauert rund drei Wochen und kostet 290,- Euro (Stand: November 2007) inklusive Versand. Weitere Kopien der Baby-CD sind zu einem Preis von 12,- Euro erhältlich.
Weitere Informationen und zwei wirklich gut gemachte Hörbeispiele gibt es auf artconsense.com.
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MeinFotoBild
Markus Niesen | 26. Nov 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
Vor über zwei Jahren habe ich hier auf baby-blog.de zum ersten Mal die Wolkenmacher vorgestellt. Ellen und Knuth Hentrich stellen hübsche personalisierte Namenswolken als Türschild oder als Mobile her, die sie hauptsächlich auf Kunsthandwerkermärkten sowie Kinder- und Babymessen verkaufen.
Seit einigen Wochen ist das rührige Ehepaar nun mit einer neuen Idee am Start: MeinFotoBild.
Der zunächst etwas ungewöhnlich klingende Name ihres neuen Angebots beschreibt ziemlich exakt, um was es sich dabei handelt: eine Kombination aus Bild und Foto.
Ein FotoBild ist eine Holzplatte, aus der einzelne Großbuchstaben ausgeschnitten wurden. Diese kann man anschließend mit Fotos hinterlegen.
Für die Buchstaben haben Ellen und Knuth Hentrich einen eigenen Zeichensatz entwickelt. Dieser stellt sicher, dass möglichst viel der dahinterliegenden Bilder zu sehen ist.
Jedes MeinFotoBild ist immer ein Unikat und aus Massivholz gefertigt. Mit einer Dimension von 62 * 27 Zentimetern wiegt es 3,5 Kilogramm.
Bei der Bestellung kann man nicht nur die Hintergrundfarbe wählen, sondern sich auch eine von insgesamt fünf Rahmenfarben aussuchen. Die Preise für ein solches MeinFotoBild bewegen sich zwischen rund 45,- und 95,- Euro (Stand: November 2007) je nach Komplexität des Bildes.
Leider kann - wie bei den Wolkenmachern auch - der Online-Shop nicht so ganz die herausragende Qualität der Arbeiten der Familie Hentrich vermitteln. Man kann ihre Produkte nur so richtig schätzen, wenn man sie selbst einmal in der Hand gehalten hat. Daher ist ihr Vertriebskonzept mit dem Besuch von Babymessen wohl nach wie vor richtig.
Dennoch kann man wohl auch unbesehen ein FotoBild auf meinfotobild.de online erwerben, wenn man noch auf der Suche nach einem individuellen Geschenk für sich selbst oder für einen anderen netten Menschen ist.
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Kein Baby-Boom in Deutschland
Markus Niesen | 15. Nov 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Die Hoffnung auf einen Stopp des Geburtenrückgangs in Deutschland hat sich nicht erfüllt. Nachdem die Zahl der neugeborenen Kinder in den ersten drei Monaten dieses Jahres leicht gestiegen war, nahm sie im zweiten Quartal wieder ab. Damit steht die Halbjahresbilanz im Minus.
Rund 313.100 Kinder kamen lebend zur Welt, das sind 800 oder 0,3 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2006, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.
Was die Statistik nicht belegt, ist der Grund für das leichte Auf und Ab der Geburtenzahl. Vielfach wird angenommen, dass der Mini-Baby-Boom mit einer optimistischen Stimmung zu tun hat, die aus der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2006 und dem Wirtschaftsaufschwung entstand.
Fest steht jedenfalls, dass im April deutlich mehr Babys zur Welt kamen, nämlich 51.037, das sind 2.677 mehr als im April 2006 (48.360). Von Januar bis März waren es fast 149.300 Kinder, etwa 600 oder 0,4 Prozent mehr als in den gleichen Vorjahresmonaten.
Im Mai und Juni 2007 jedoch gingen die Geburtenzahlen wieder deutlich zurück: Im Mai waren es 56.429 und damit 3.463 weniger als im Mai 2006, im Juni 56.329 und damit 655 weniger.
Weiterhin werden deutlich mehr Jungen als Mädchen geboren: Im ersten Halbjahr 2007 kamen laut Bundesamt 161.100 Jungen und 152.000 Mädchen zur Welt.
Der Geburtenrückgang dauert nach Angaben der Statistiker bereits seit 1991 an; Ausnahmen waren allerdings die Jahre 1996 und 1997 mit steigenden Zahlen. Die Marke von 700.000 wird seit zwei Jahren unterschritten: 2005 wurden 685.795 und 2006 nur noch 672.724 Babys lebend geboren.
Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau ist, wie das Bundesamt betont, jedoch relativ konstant bei 1,3 bis 1,4. Damit die Bevölkerungszahl nicht abnimmt, müssten es aber 2,1 sein, wie Reinhold Zahn vom Statistischen Bundesamt erklärte.
Schon seit 1972 steht die Bevölkerungszahl im Minus. Daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. Im ersten Halbjahr starben rund 408.700 Menschen in Deutschland, das sind 0,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2006. Um die Einwohnerzahl zu halten, hätten 95.600 mehr Kinder geboren werden müssen. Im ersten Halbjahr 2006 hatte das Defizit bei 96.300 gelegen.
Das zu Jahresbeginn eingeführte Elterngeld hingegen wird immer gefragter – auch bei Vätern. Mittlerweile nimmt immerhin jeder zehnte Vater eine Baby-Auszeit.
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Nachtleuchtbilder
Markus Niesen | 29. Okt 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Armin Faul malt unter dem Künstlernamen Armand spektakuläre Bilder fürs Kinderzimmer. Besonders gelungen sind die Nachtleuchtbilder, die mit ungiftiger Nachtleuchtfarbe bemalt sind und daher in der Nacht so ganz anders aussehen wie am Tag.
Jedes Nachtleuchtbild wird von Armand selbst handgemalt und ist damit ein einzigartiges und unikates Werk. Da alle Bilder erst nach dem Eingang einer Bestellung gefertigt werden, kann es - abhängig von Auftragslage und gewünschter Menge - zu unterschiedlich langen Lieferzeiten kommen.
Die Preise für die Nachtleuchtbilder sind abhängig von der Größe und der Komplexität des Bildes. Sie bewegen sich zwischen 49,- und 399,- Euro (Stand: Oktober 2007). Die wertvollen Acrylbilder werden für den Versand durch Luftpolsterfolie, Styroporplatten und Pappe geschützt. Die Versandkosten sind jedoch marginal und betragen in Deutschland beispielsweise nur 1,- Euro.
Unter heliumcow.de kann man sich die Nachtleuchtbilder von Armand in Ruhe ansehen und auch gleich bestellen.
Extra-Tipp:
Wer sich für den Nachtleuchteffekt so gar nicht begeistern kann, der findet unter dem Menüpunkt "Kunstwerke" auch zahlreiche weitere Bilder fürs Kinderzimmer.
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AIKO-Wellnessprogramm
Sabine Niesen | 24. Sep 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
Familien- und Kinderhotels mit Wellnessbereichen liegen im Trend. Immer mehr Hotels erkennen dies und richten ihr Angebot auf Familien aus. Sie bieten sowohl Wellness-Programme für die Eltern als auch Kinderprogramme für die Kleinen an.
Eines dieser Familien- und Kinderhotels hat nun sogar ein spezielles Wellness-Angebot für frischgebackene Eltern entwickelt. Es nennt sich AIKO, wobei der Begriff aus dem Japanischen kommt und soviel wie "in Liebe empfangen" bedeutet.
"AIKO" wurde von Prof. Angelo Morese und Frau Lisa Furlanetto zusammengestellt. Prof. Morese ist Dozent des Laureatsstudienganges für Hebammen und Experte für Ästhetikfragen während und nach der Schwangerschaft. Frau Lisa Furlanetto ist Fachexpertin des Wellnessbereiches des Familienhotels "Cavallino Bianco", welches dieses Wellness-Program neu anbietet.
Das AIKO-Wellnessprogramm wurde für Familien entwickelt, die nach der Aufregung der Geburt bald in eine schöne, aber doch auch schwierige Phase kommen: Die Mutter ist erschöpft, der Vater fühlt sich vernachlässigt, das einst verliebte Paar ist so mit dem kleinen Baby beschäftigt, dass sie selbst oft vergessen, auch auf den Partner zu achten und die zwischenmenschliche Beziehung zu pflegen.
Das Cavallino Bianco Familienhotel bietet mit dem AIKO-Behandlungspaket, welches für die Zeit zwischen 2 und 7 Monaten nach der Geburt ausgerichtet wurde, spezielle Behandlungen für Mutter, Vater und Neugeborenes. Aber auch Behandlungen, in welchen das Paar seine Zweisamkeit wieder genießen kann, sind im AIKO-Behandlungsprogramm enthalten.
So wird die Mutter mit individuell abgestimmten Kosmetikbehandlungen wie zum Beispiel Körperpeeling, Algenpackungen zur Entwässerung, bioenergetische Massagen und Gesichtsbehandlungen verwöhnt. Außerdem beinhaltet das AIKO-Wellnessprogramm eine Gesundheitsbehandlung, die speziell auf die Gegebenheiten nach einer Geburt ausgerichtet sind: Sie beginnt mit einer ästhetischen und gesundheitlichen Untersuchung, gefolgt von Haltungs- und Kräftigungsübungen für Becken und Wirbelsäule, Wasserübungen und andere kräftigende Übungen für Damm und Unterleib.
Auch das Baby erhält sein eigenes Wellnessprogram vom AIKO-Team: es erhält Babymassagen und es werden mit ihm Wasserübungen durchgeführt, die alle Sinne stimulieren sollen.
Für das Paar beinhaltet das AIKO-Wellnessprogramm gemeinsame Haltungsübungen, Wassergymnastik, Partnermassage und ein gemeinsames Rosenbad. Gemeinsame Gesprächsrunden über die Themen Erziehung, Ernährung, Gesundheit, Impfung und andere Themen finden in einer entspannten und lockeren Atmosphäre statt.
Das AIKO-Wellnessprogramm wird im Familienhotel Cavallino Bianco angeboten, welches in Gröden in den Dolomiten liegt.
Das Gesamtpaket pro Familie und Woche kostet 1.060,- Euro (Stand: September 2007).
Weitere Informationen zum AIKO-Wellnessprogramm erhält man auf cavallino-bianco.com.
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Veredelte Erinnerungsstücke
Sabine Niesen | 30. Aug 2007 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Die Geburt eines Babys ist ein unvergessliches Erlebnis und viele Eltern heben diverse Erinnerungsstücke in einer Box auf: den ersten Schnuller, die ersten Kinderschuhe, den ersten Zahn. Am liebsten würde man doch diese ersten Erinnerungsstücke vergolden.
Nicht möglich? - Doch! Wir haben auch gestaunt, als wir im Internet die Möglichkeit gefunden haben, zum Beispiel den ersten Schnuller vergolden zu lassen. Und so ein Schnuller in Gold - das hat etwas!
Wie funktioniert das? - In einem galvanischen Bad wird das Erinnerungsstück, zum Beispiel der erste Kinderschuh oder eine Babyflasche, vorbereitet und gehärtet. Danach wird es nach Wunsch veredelt: sei es in Kupfer, in 925er Sterling-Silber oder 24-Karat Echtgoldauflage.
Ein Familienbetrieb, der sich seit 75 Jahren in der dritten Generation darauf spezialisiert hat, alle möglichen Dinge zu veredeln, verspricht mit seinen Erfahrungen in diesem Bereich perfekte Ergebnisse, wenn es darum geht, kostbare Erinnerungsstücke noch kostbarer zu machen.
Man bestellt per Internet, erhält eine Auftragsbestätigung mit der Anschrift, an die das zu veredelnde Erinnerungsstück geschickt wird. Die Bearbeitungsdauer beträgt ca. 3-4 Wochen.
Interessant ist das Gewicht nach dieser Behandlung. So wiegt zum Beispiel ein veredelter Schnuller 1,5 Kilogramm. Aus einer veredelten Latzhose wird eine kleine Statue, welche immerhin 3,2 Kilogramm wiegt.
Die Preise für die veredelten Erinnerungsstücke hängen natürlich von der Art der Veredelung (Kupfer, Silber, Gold) und von der Größe des Erinnerungsstückes ab: So kostet ein Schnuller in Kupfer veredelt 27,50 Euro, während der Preis für eine veredelte Latzhose in Kupfer 290,00 Euro beträgt (Stand: August 2007, alle Preise zuzüglich Versandkosten). Die Preise für Silber und Gold sind entsprechend höher.
Egal, ob man nun den goldenen Schnuller, die bronzene Latzhose oder den ersten silbernen Schuh selbst aufbewahren möchte oder dem Kind später zur Hochzeit schenken will ... ein solches veredeltes Erinnerungsstück fällt mit Sicherheit aus dem üblichen Rahmen heraus.
Eine tolle Idee zum Verschenken oder sich selbst schenken!
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Amazon.de mit Baby-Artikeln
Markus Niesen | 22. Aug 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »

Eine Nachricht, die vielen kleinen Online-Shop-Besitzern mit Baby-Artikeln mit Sicherheit nicht gefallen wird: amazon.de hat heimlich, still und leise in den letzten Tagen einen neuen Reiter zum umfangreichen Produktangebot hinzugefügt und verkauft nun auch Baby-Artikel.
Mit der guten Empfehlungsfunktion ("Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:"), dem bereits jetzt umfangreichen Angebot und der versandkostenfreien Lieferung bei Bestellungen ab 20,- Euro wird man sicherlich den traditionellen Online-Händlern von Baby-Artikeln einige Prozentpunkte abnehmen können.
Einen ersten Eindruck über die bereits vorhandenen Baby-Artikel erhält man über die Bestsellerliste. Nachdem man sich ein paar Produkte angeschaut hat, erhält man dank der ausgezeichneten Personalisierungsfunktion weitere Vorschläge für interessante Baby-Artikel.
Amazon hat bereits angekündigt, dass man zukünftig noch viele weitere Baby-Produkte in den Katalog aufnehmen will. Damit wird es für kleinere Einzelhändler zunehmend schwieriger werden, sich gegen den übermächtigen Gegner amazon.de zu profilieren. Es bleibt ihnen eigentlich nur noch eine Spezialisierung auf einige wenige Nischenprodukte.
Doch auch die großen Versender (Baby-Walz, Baby Butt und Jako-o) werden sich zukünftig warm anziehen müssen. Denn von der Shoppingfunktionialität her ist amazon.de nach wie vor absolut tonangebend: das Online-Einkaufserlebnis ist aufgrund der vielen sinnvollen Funktionen auf amazon.de einfach um Klassen besser als bei den Wettbewerbern.
Die neuen Baby-Artikel auf amazon.de werden sicherlich noch für viel Furore sorgen. Ich werde das Angebot ab jetzt beobachten und ab und zu einmal hier auf dem Baby-Blog auf interessante Produkte, die neu in den Katalog aufgenommen wurden, hinweisen.
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Ulrichshof - Baby und Kleinkinder Bio-Resort
Sabine Niesen | 14. Aug 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
Familienurlaub pur - das möchte das erste Bio-Kinderhotel Europas bieten.
Hier sollen sowohl die Eltern als auch die Kinder auf ihre Kosten kommen. Der Ulrichshof im Bayrischen Wald hat sich mit seinem Konzept auf Familien mit Babys und Kleinkindern spezialisiert und bietet abwechslungsreiche und gut durchdachte Erholungsprogramme für Eltern und Kinder.
Selbstverständlich bietet der Ulrichshof als Familienhotel alles, was Familien mit kleinen Kindern benötigen: vom kindergerechten Familienrestaurant mit Kinderbesteck, Lätzchen und Hochstuhl bis hin zur professionellen Kinderbetreuung ist an alles gedacht.
So werden in den Restaurants liebevolle Kindermenüs zusammengestellt, welche man sich bereits auf der Website ansehen kann.
Wenn Eltern morgens gerne länger schlafen möchten, werden die Kinder von den Betreuern ab 7:00 Uhr vom Zimmer abgeholt und das Spaßprogramm beginnt.
Der Ulrichshof verspricht 80 Stunden pro Woche Kinderbetreuung auf hohem Niveau. Es wurde ein altersgerechter Hotelkindergarten eingerichtet und ausgebildete Betreuer sorgen für ein abwechslungsreiches Programm für jeden Geschmack.
So bietet der Ulrichshof viele verschiedene Sport- und Spielaktivitäten für sowohl drinnen als auch draußen an. In einem artgerechten Lauf-Reitstall und in der Reithalle werden Kinder liebevoll mit dem Umgang mit Pferden vertraut gemacht.
Naturkundige Betreuer des Ulrichshofs machen die Kinder auf ideenreiche Art und Weise mit den Geheimnissen der Natur vertraut.
Als weitere Attraktion des Ulrichshofs gilt das Felsenerlebnisbad "Piratenwelt" mit der achzig Meter langen Riesenrutsche und einem großen Wasserfall.
Während nun die Kleinen das abwechslungreiche Spaßprogramm des Ulrichshofs genießen, können die Eltern sich im Wellnessbereich entspannen.
Das Naturkosmetik-Studio des Ulrichshofs bietet Kosmetik-Anwendungen mit Naturprodukten, Massagen und Physiotherapieanwendungen mit professionellem Personal.
Darüber hinaus bietet der Ulrichshof auch für Erwachsene verschiedene sportliche Aktivitäten an: Der Reitstall steht natürlich nicht nur den Kindern sondern auch den Eltern zur Verfügung. Das geht sogar soweit, dass Gäste das eigene Pferd mitbringen und in einer Gastbox unterstellen können.
Für die golfbegeisterten Gäste bietet der Ulrichshof nicht nur ermäßigte Preise beim nahegelegenen Golfplatz (ca. 10 Minuten mit dem Auto), sondern auch bei einer Woche Aufenthalt eine kostenlose Green Fee. Außerdem werden Kurspakete und Leihausrüstung angeboten.
Besonders gut gelungen finde ich die Seite "Ferienprogramm" auf welcher ein gesamtes Wochenprogramm abrufbar ist. Das steigert meines Erachtens die Vorfreude auf den Famlienurlaub auf dem Ulrichshof ganz enorm.
Die Ferien-Suiten sind in verschiedene Kategorien je nach den individuellen Bedürfnissen der Familien abgestimmt. Gut gelungen sind die Grundrisse der jeweiligen Suiten, ich hätte mir jedoch eine etwas detailliertere Beschreibung gewünscht.
Die Preise sind abhängig von Saison, Paket und Suite, sodass es sinnvoll ist, eine Anfrage an den Ulrichshof über die Website zu stellen. Eine Gesamtpreisliste (1.837 KB; pdf-Dokument) kann auf der Website des Ulrichshofs heruntergeladen werden.
Extra-Tipp:
Der Aufenthalt im Ulrichshof ist nicht gerade billig. Das mit 4 Sternen ausgezeichnete Bio-Resort muss bei diesen Preisen den gehobenen Ansprüchen seiner Gäste gerecht werden. Vor der Buchung empfiehlt sich ein ausführlicher Blick ins Gästebuch, in dem immer wieder auch irgendwelche Probleme des Ulrichshofs angesprochen werden.
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Kinderhotels von Babyreise
Markus Niesen | 8. Aug 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Einer der Gründe, warum es hier in der letzten Zeit etwas ruhiger geworden ist, ist babyreise.de.
Ich habe die damals noch etwas unbeholfen wirkende Website bereits vor 1,5 Jahren auf dem Baby-Blog vorgestellt, weil ich von dem Konzept restlos überzeugt war: Babyreise bietet Familienurlaub für Eltern mit Babys und Kleinkindern an. Das komplette Hotelangebot ist auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten.
Darüber hinaus haben sich Ilka Lemkemeyer und ihr Team viele Gedanken gemacht, wie sie einen Urlaub mit Baby noch angenehmer machen können. So verschickt Babyreise auf Wunsch direkt an den Urlaubsort ein "Gläschenpaket" und/oder ein "Windelpaket", so dass Eltern ihr Auto im Urlaub nicht bis unters Dach vollräumen oder schwere Koffer zum Flughafen wuchten müssen.
In den letzten Tagen hat babyreise.de einen Relaunch erfahren. Mittlerweile kann man nicht mehr nur einige wenige Hotels in Deutschland, sondern auch Apartmentanlagen, Bauernhöfe, Clubs, Familienhotels, Feriendörfer und Ferienwohnungen im europäischen Ausland buchen.
Neu hinzugekommen sind auch die zahlreichen Aktionsangebote in der rechten Spalte, bei denen Babyreise nicht nur als Vermittler, sondern sogar als Veranstalter auftritt. Von "Qi Gong in der Toskana" über "Stressbewältigung in der Familie" bis hin zu "Kinderkrankheiten natürlich behandeln" erstreckt sich ein interessantes Programm, welches man nicht überall im Internet findet.
Doch auch hinter den Kulissen hat sich viel getan: um die zahlreichen Anfragen, die die Website mittlerweile generiert, schnell und zuverlässig abwickeln zu können, arbeitet Ilka Lemkemeyer in der Zwischenzeit mit einem großen Team von mobilen Reiseverkäufern zusammen, die bundesweit und auch im benachbarten Ausland stationiert sind. So können sämtliche Anfragen innerhalb von 24 Stunden umfassend beantwortet werden, was insbesondere in der Urlaubszeit und bei Last Minute-Angeboten ganz entscheidend ist.
Wer also noch nach auf der Suche nach einem Ziel für den diesjährigen Sommerurlaub ist oder den nächsten Winterurlaub bereits planen möchte, der sollte sich die tollen Kinderhotels auf babyreise.de einmal in Ruhe anschauen!
Full Disclosure:
Der Text auf der aktuellen Homepage von babyreise.de stammt von mir. Ich habe auch die Konvertierung nach Wordpress durchgeführt und das momentan eingesetzte Wordpress-Theme erstellt.
Mit Frau Lemkemeyer bin ich weder verwandt noch verschwägert. Ich halte auch keine Anteile an ihrem Unternehmen.
Alle Links in diesem Text sind frei von Affiliate-Codes und ich verdiene auch nichts mit dieser Empfehlung.
Für die Erstellung dieses Textes bin ich in keinster Weise honoriert worden. Den obigen Text habe ich geschrieben, weil ich das Angebot von Babyreise nach wie vor für alle Leser des Baby-Blogs für ziemlich interessant halte.
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Baby mit Bart geboren
Markus Niesen | 10. Jul 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
Nach dem gestrigen Baby mit vier Beinen heute also ein Baby, welches mit einem Backenbart zur Welt kam:
In Indonesien hat eine 16-jährige Mutter bereits vor einem Monat einen Jungen zur Welt gebracht, der mit einem 5 Zentimeter langen Bart geboren wurde. Der ungewöhnliche Bartwuchs bei dem kleinen Rasya Alansya zieht zahlreiche Schaulustige an, die in das kleine Dorf im Bezirk Parigi Moutong auf der indonesischen Insel Sulawesi strömen.
Der Ansturm der Menschenmassen wurde u.a. ausgelöst, weil zeitweilig das Gerücht kursierte, der kleine Junge hätte zudem das arabische Wort für "Gott" auf seinem Ohr geschrieben gehabt.
Der 20-jährige Vater des Jungen erwähnt auch immer wieder die ungewöhnliche Plazenta des Kleinen, die in zahlreichen Rot-, Weiß- und Blautönen geschimmert haben soll. In Indonesien ist es in weiten Teilen des Landes üblich, dass die Eltern die Plazenta nach der Geburt mit nach Hause nehmen und mit einem weißen Tuch bedeckt in der Nähe des Hauseingangs vergraben.
Auf jeden Fall gilt der weithin sichtbare Bart des Babys in Indonesien als sicheres Indiz dafür, dass dieses Kind mit einer besonderen Gabe ausgestattet ist. Daher wurde den Eltern auch empfohlen, den Bart des Babys vorerst nicht abzunehmen und seine Länge täglich zu dokumentieren.
In Deutschland fand die Nachricht über das bärtige Baby kaum Reaktionen in der Presse. Zu mehr als einer Kurzmeldung hat es nicht gereicht.
In Indonesien wird natürlich ausführlich über das ungewöhnliche Baby mit Bart berichtet. Die obigen Aussagen in diesem Text stammen aus indonesischen und englischen Online-Magazinen, die ich entsprechend übersetzt habe. Ich habe online allerdings kein Foto des kleinen Rasya gefunden.
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Samsonite Bubble Reisebett
Sabine Niesen | 4. Jul 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Die Reisezeit beginnt - auch für Eltern mit Babys und Kleinkindern. Neben den Überlegungen, was fürs Baby bzw. Kleinkind in den Koffer gepackt wird, kommt sicher auch der Gedanke auf, welches Reisebett für das Kind am besten geeignet ist.
Wer sein Gepäck nicht übermäßig belasten möchte, könnte sich für das Samsonite Bubble Reisebett interessieren. Das Samsonite Bubble Reisebett hebt sich durch sein geringes Gewicht deutlich von anderen Reisebetten ab: es wiegt gerade mal 2.800 Gramm und ist durch ein pfiffiges Faltsystem leicht zu verstauen.
Eltern mit Babys und Kleinkindern müssen ohnehin wesentlich mehr Gepäck für die Reise einplanen - auch ohne Reisebett. Samsonite hat hier für Eltern mitgedacht und mit dem Samsonite Bubble ein Reisebett entwickelt, welches mit den Maßen 60 x 30 x 18 cm nur wenig Platz im Reisegepäck einnimmt. Eine Transporttasche ist im Lieferumfang inbegriffen.
Es zeichnet sich darüber hinaus durch seinen leichten Aufbau aus. Aufgebaut macht das Samsonite Bubble seinem Namen alle Ehre, denn es sieht wie eine kleine Blase aus und ist dann 96 x 82 x 60 cm groß.
Pflegeleichte Materialien sorgen nicht nur für leichte Reinigung, sondern auch für optimalen Komfort des Babys: das Obermaterial besteht aus 100% Polyester, der Innenausschlag und die Matratze aus 100% Baumwolle. Ein integrierter und abnehmbarer Mückenschutz stellt sicher, dass die Ruhe des Babys nicht durch Insekten gestört wird.
So gut wie das Samsonite Bubble durchdacht ist, es hat leider auch ein paar kleine Haken: zum einen liegt der Preis für das Samsonite Bubble Reisebett mit rund 75,- Euro (Stand: Juli 2007) an der oberen Preisgrenze der Reisebetten. Im Lieferumfang sind jedoch die Transporttasche, die Matratze und der Mückenschutz inbegriffen. Außerdem ist der Zeitraum, in welchem man das Reisebett nutzen kann, ein wenig knapp bemessen: das Samsonite Bubble Reisebett kann nur für Babys und Kleinkinder bis zum 18. Lebensmonat genutzt werden. Sobald die Babys krabbeln können, besteht aufgrund des geringen Gewichts zudem die Möglichkeit, dass sie das Samsonite Bubble auf die Seite kippen.
Für alle Eltern, die viel unterwegs sind, könnte dieses pfiffige Reisebett jedoch eine sehr komfortable Lösung sein, um den Babys die notwendige Ruhe an jedem beliebigen Ort gewähren zu können.
Das Samsonite Bubble Reisebett kann man sowohl offline als auch online erwerben. Es ist nicht schwer, einen Händler ausfindig zu machen. Wer ein wenig Englisch spricht, kann sich hier ein gut gemachtes Produktvideo anschauen, welches die Produkteigenschaften, den Aufbau und das Zubehör zum Samsonite Bubble Reisebett zeigt.
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Neulich im Eltern-Umfeld
Markus Niesen | 3. Jul 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
In den letzten Tagen gab es wieder einmal eine ganze Palette an interessanten Beiträgen für Eltern mit kleinen Kindern. Um meine Bookmarksammlung nicht allzu groß werden zu lassen, hier die spannendsten Nachrichten der vergangenen Woche:
- Elterngeld: Aufgrund des neuen Elterngelds bleiben mehr Väter als jemals zuvor zu Hause bei ihren Kindern. Doch die Mütter werden dadurch nur halbherzig entlastet. Denn die Väter übernehmen in der Regel nicht alleine Haushalt und Kindererziehung, sondern bleiben am liebsten gemeinsam mit Mami beim Nachwuchs (mehr).
- Elternzeit: Eine 36 Jahre alte Gruppenleiterin der Deutschen Bank wollte nach nur sieben Monaten in Elternzeit auf ihren alten Job zurückkehren. Doch in der Zwischenzeit hatte sich einiges an ihrem früheren Arbeitsplatz verändert. Die trauten Monate mit dem Baby kosteten die Frau ein kleines Vermögen (mehr).
- Spracherwerb: Dass Kinder unter zwei Jahren ihre Muttersprache bevorzugt durch direkte Ansprache und Interaktion mit den Eltern lernen, haben wir alle irgendwie geahnt. Amerikanische Psychologen haben nun herausgefunden, dass Mädchen und Jungen im Alter von ein bis zwei Jahren aus TV-Sendungen wie den "Teletubbies" keine neuen Worte lernen und mit diesen Fernsehprogrammen ihre Sprachkompetenzen nicht erweitern (mehr).
- Reproduktionsmedizin: Israelischen Forschern ist es erstmals gelungen, Mädchen zwischen 5 und 10 Jahren unreife Eizellen zu entnehmen, im Labor ausreifen zu lassen und einzufrieren. Kanadische Experten haben derweil an erwachsenen Frauen gezeigt, dass sich derart behandelte Eizellen wieder auftauen lassen, ohne Schaden zu nehmen. Durch die In-vitro-Maturation (IVM), bei der Eizellen im Labor ausreifen, lassen sich Eizellen auf Vorrat lagern, so dass beispielsweise auch krebskranke Mädchen später einmal Kinder bekommen können (mehr).
- Entwicklung: Im Rahmen einer Studie der Universität von Portsmouth haben Forscher herausgefunden, was Eltern sowieso schon längst von ihren Kleinsten kennen: bereits im zarten Alter von sechs Monaten "betrügen" sie ihre Umgebung. Ihre kleinen Tricks im Alltag führten zu der Überschrift "Lügen haben Baby-Beine" (mehr).
Von Zeit zu Zeit werde ich weitere Storys im Eltern-Umfeld verlinken. Für heute soll es reichen, denn ich will hier niemanden mit zu vielen kleinen Häppchen überfordern.
Drum geht und sprecht und beschäftigt Euch nun lieber mit Euren Kindern! ![]()
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Nirvana-Baby ist mittlerweile 17
Markus Niesen | 28. Jun 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Es ist mit Sicherheit eines der bekanntesten Plattencover der Musikgeschichte. Der kleine nackte Junge, der scheinbar voller Elan auf die Dollarnote am Angelhaken zuschwimmt, ist fast so bekannt wie "Abbey Road" von den Beatles, die für dieses Album über den Zebrastreifen vor ihrem Aufnahmestudio liefen.
"Nevermind" war das zweite Album der amerikanischen Grunge-Band Nirvana. Es wurde im September 1991 veröffentlicht und machte die Band aus Seattle nicht zuletzt wegen der Single-Auskopplung "Smells like Teen Spirit" quasi über Nacht weltweit bekannt.
Der kleine nackte Junge auf dem Plattencover heißt Spencer Elden und ist mittlerweile 17 Jahre alt.
Alle paar Jahre ruft ihn jemand an und zerrt ihn wieder in das Bild der Öffentlichkeit. Zum zehnjährigen Geburtstag von Nevermind willigte Spencer Elden etwa ein, noch einmal in einen Pool zu springen und sich in der gleichen Pose fotografieren zu lassen.
Im Alter von 17 Jahren erzählt er nun auf 20min.ch noch einmal die Geschichte, wie es zu diesem Plattencover kam und was die Plattenfirma im eher prüden Amerika gegen die freizügige Darstellung eines nackten Geschlechtsteils unternahm.
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Netmoms mit neuem Lokalteil
Markus Niesen | 27. Jun 2007 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
In meinem Editorial "Die Invasion der Mütter-Communities" hatte ich vor kurzem unter anderem bemängelt, dass alle bereits existierenden Mütternetzwerke keine Kontakte in unmittelbarer Nachbarschaft zu bieten haben. Damals schrieb ich:
Im Umfeld des lokalen Turnvereins, der Kirchengemeinde oder des Kindergartens wird man weitaus mehr Mütter mit kleinen Kindern treffen als in den aktuellen Versionen der Mütter-Communities.
Dies liegt an der kritischen Masse, die die deutschen Mütternetzwerke zurzeit noch nicht erreicht haben. Da es selbst in den größten Mütter-Communities nur wenige tausend Teilnehmerinnen gibt, ist es speziell in entlegeneren Gebieten extrem schwierig, Gleichgesinnte in der unmittelbaren Nachbarschaft zu finden.
Die Netmoms, das meines Erachtens zurzeit fortschrittlichste deutschsprachige Mütternetwerk, starten nun mit einem neuen Lokalteil, um diesen Kritikpunkt abzufangen: In über 52.000 Einträgen können die registrierten NetMoms gezielt nach Kita-Plätzen, Babysittern oder Freizeitangeboten in ihrer Stadt suchen. So kann nach konkreten Interessen wie "Kindergärten", "Geburtshäuser" oder "Schwimmbäder" gesucht werden.
Richtig interessant wird der neue Lokalteil allerdings erst durch die ergänzenden Hinweise der anderen NetMoms. Damit lassen sich nun nämlich Fragen wie "Welcher Kindergarten in der Nähe wird von anderen empfohlen?", "Wo kann ich zum Babyschwimmen hingehen?" oder "Wann findet der nächste Kinderflohmarkt in meiner Nähe statt?" beantworten. Die NetMoms-Mitglieder erhalten so schnell und bequem Kontakte und Adressen in ihrem Wohnort.
Über die Kommentarfunktion können die NetMoms nicht nur die einzelnen Tipps bewerten und ergänzend ihre persönlichen Erfahrungen mit den Angeboten beschreiben, sondern auch Fotos hochladen, damit andere Mütter gleich sehen können, was hier geboten wird.
Sehr schön gelöst ist auch die Möglichkeit der Anmeldung für gewerbliche Anbieter. Tagesmütter, Hebammen, Babysitter oder Kindergärten können kostenlos und ganz einfach ihre Angebote in der entsprechenden Stadt oder Region eintragen. Und durch die Integration von Google Maps wird jede Adresse automatisch auf einem übersichtlichen Stadtplanauszug angezeigt. So können Interessierte sofort sehen, wo genau sich zum Beispiel die empfohlene Kinderarztpraxis oder das am nächsten gelegene Babygeschäft befindet.
So haben die Netmoms mit dem neuen Lokalteil ein absolutes Top-Feature implementiert, welches die Teilnehmerzahlen in ungeahnte Höhe bringen sollte. Denn der Lokalteil von netmoms.de ist die neue Pflichtveranstaltung für alle kommerziellen Anbieter, die sich im Eltern-Umfeld bewegen.
Daher kommt hier mein eindringlicher Tipp für alle, die irgendwelche Produkte für Eltern verkaufen oder Dienstleistungen in diesem Umfeld erbringen:
Anmelden, eintragen und allen NetMoms ein durch und durch positives Erlebnis bieten. Der Rest kommt dann von ganz alleine.
Aber auch Eltern ohne jegliche kommerzielle Interessen sollten sich den neuen Lokalteil der Netmoms unbedingt einmal ausführlich ansehen. Vielleicht befindet sich ja irgendwo in der Nachbarschaft ein bislang ungeahntes Juwel, von dem man ohne netmoms.de nie erfahren hätte!
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Neue Postingfrequenz
Markus Niesen | 25. Jun 2007 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Ein kurzer Hinweis in eigener Sache, der sich hauptsächlich an die treuen Stammleser und Feed-Abonnenten des Baby-Blogs richtet:
Meine Frau und ich werden die Anzahl der wöchentlichen Beiträge etwas reduzieren. Statt bislang mindestens fünf Beiträgen pro Woche wird es zukünftig nur noch zwei bis drei geben.
Mit diesem Schritt wollen wir uns ein wenig mehr von unserem Familienleben zurückholen: da wir hier bereits mehr als 500 interessante Websites für Eltern von Babys und Kleinkindern vorgestellt haben, wird die Recherche zum Betreiben dieses Blogs immer aufwändiger.
Nach wie vor tauchen zwar ständig zahlreiche neue Websites im Eltern-Umfeld auf, aber diese sind oft nur mehr oder weniger gut gemachte Kopien bereits existierender (und hier bereits vorgestellter!) Websites. Da wir hier aber niemanden mit dem vierten, fünftem oder sogar sechstem Aufguss der immer wieder gleichen Idee langweilen wollen, fahren wir die Frequenz der neuen Beiträge halt etwas herunter.
Wir werden aber auch weiterhin ständig auf der Suche nach neuen und interessanten Produkten und Websites für Eltern bleiben und diese hier vorstellen. In Zukunft wird dies halt etwas weniger regelmäßig geschehen als bisher.
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Nele Lele - Baby- und Kleinkindermagazin
Sabine Niesen | 22. Jun 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
An gut sortierten Zeitungsständen findet man Magazine und Zeitschriften für so ziemlich jede Interessengruppe - aber ein Magazin für Babys und Kleinkinder - das gab es bislang noch nicht.
Seit dem 16. Mai 2007 wurde auch diese Lücke auf dem Zeitschriftenmarkt gefüllt. Nun können auch Babys und Kleinkinder regelmäßig ihr Magazin am Kiosk oder per Abonnement erwerben.
Mit Nele Lele hat die die Initiatorin Katerina Nemec eine echte Marktlücke auf dem Zeitschriftenmarkt entdeckt, denn Nele Lele richtet sich an Babys und Kleinkinder von 0 bis 4 Jahren.
Aber die können doch noch gar nicht lesen? - Stimmt! Aber sowohl Babys und Kleinkinder als auch Eltern wünschen sich doch immer wieder Abwechslung beim Bücher ansehen und vorlesen.
Die Figuren Schnups, Lala, Nele, der kleine Pet und Teupelchen begleiten Babys und Kleinkinder durch jedes Nele Lele-Heft und erzählen ihre neuesten Abenteuer, die man durchaus auch aus dem Alltag kennt. Auf jeder Seite erscheint nur ein Bild, was besonders baby- und kleinkindgerecht ist.
Als echtes Kindermagazin hat Nele Lele darüber hinaus natürlich mehr zu bieten. Auf 20 Seiten kartoniertem, abwischbarem Papier gibt es neben Geschichten und bunten Bildern auch noch Fingerspiele und Erlebnisseiten.
Das Heft ist werbefrei, beinhaltet aber eine Infoseite für Eltern, auf welcher Kinderbücher für Babys und Kleinkinder vorgestellt werden.
Ab September ist Nele Lele alle 2 Monate beim Zeitschriftenhändler für 3,90 Euro erhältlich, kann aber auch direkt beim Verlag (ohne zuzügliche Versandkosten) bestellt oder per Jahresabo für 20,- Euro bezogen werden (Stand: Juni 2007).
Die Website ist leider noch nicht ganz fertig, sodass man einige Informationen nicht abrufen kann. Aber zumindest kann man einen kurzen Einblick in das aktuelle Magazin bekommen und dort die Figuren von Nele Lele kennenlernen.
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Mama Board
Markus Niesen | 18. Jun 2007 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Ein interessantes Produkt mit einer grottenschlechten Website:
Mit dem Mama Board, einem Skateboard, welches sich an den Kinderwagen andocken lässt, verwandelt sich dieser in einen Roller.
Ein kleines Video auf der Website zeigt diese neue Art der Fortbewegung mit dem Kinderwagen, die neben dem schnelleren Vorankommen auch gleich ein kleines Fitness-Training für den schiebenden Papa oder die Mama beinhaltet.
Für sportliche, junge Väter und Mütter hatte es bislang ja nur den Stroll-Smart gegeben, um sich einigermaßen schnell und galant mit dem Kinderwagen fortzubewegen. Mit dem Mama Board steht nun eine Alternative bereit, mit der man ebenfalls Sport treiben und sich so ganz nebenbei auch noch um sein Kind kümmern kann.
Interessanterweise ist das Mama Board eine Entwicklung einer jungen, deutschen Mutter, die aus eigener Erfahrung dieses Skateboard konzipierte. Marion Mitterhofer fand mit der Babywelt Produktions- und Vertriebsgesellschaft auch gleich einen Partner, der ihr Mama Board in die Baby-Fachmärkte gebracht hat.
Eine herausragende Website scheint in deren Vertriebskonzept für das Mama Board jedoch keine Rolle zu spielen: auf mamaboard.de findet man nur ganz wenige Bilder, keine häufig gestellten Fragen, keine Bedienungs- und Montageanleitung zum Download und vor allen Dingen auch keine Preise. Die Website wirkt lieblos und schnell zusammengeschustert.
So frage ich mich beispielsweise, ob das Brett nicht im Weg ist, wenn Oma und Opa beim sonntäglichen Spaziergang ihre Enkel ein wenig durch die Gegend schieben wollen. Gibt es etwa eine Möglichkeit, um das Mama Board schnell und einfach ein- und auszuklinken?
Ich bin mir auch sicher, dass durch die unglückliche Namensgebung viele potentielle Käufer abgeschreckt werden: junge männliche Skater mit Nachwuchs werden wahrscheinlich nur zähneknirchend ein Board, auf dem dick und fett "Mama Board" steht, akzeptieren. Der trendige Vater könnte sich ja schließlich mit einem solchen Skateboard bei Freunden und Bekannten blamieren.
Dennoch halte ich das Mama Board für eine gute Idee. Mit der richtigen Vermarktungsstrategie könnte man es sicherlich schon bald öfter auf deutschen Straßen sehen.
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Babys in der Hauptrolle
Markus Niesen | 15. Jun 2007 | Sonstiges | 1 Feedback »
Zum Wochenende mal wieder drei kurze Geschichten aus aller Welt, in denen Babys und Babyzubehör die Hauptrolle spielen:
- Im Jahre 2001 hat eine Frau in der Nähe von Mönchengladbach ihr neugeborenes Baby verbrannt und die Reste anschließend durch die Toilette entsorgt. Mehr als vier Jahre später gestand die Polin, die sich illegal in Deutschland aufhielt, alles der Polizei.
Die Geschichte wäre nicht weiter spannend, wenn es nicht viele Bilder geben würde, die die nach dem Geständnis notwendige Ermittlungsarbeit der Polizei umfangreich dokumentieren. Es handelt sich hierbei um eine ungemein grausame Tat, die erst Jahre später nach aufwändigen Untersuchungen geklärt werden konnte. - In Amerika empfängt ein Babyfon Live-Bilder von der US-Raumfähre "Atlantis". Die Mutter einer zweijährigen Tochter und eines drei Monate alten Sohnes nimmt die Angelegenheit allerdings mit Humor. Sie freut sich über die spannenden Übertragungen aus dem All und beobachtet ihre Kinder zurzeit ohne das Babyfon.
Ein Videoüberwachungssystem, welches ebenfalls ungewöhliche Bilder sendete, haben wir hier bereits beschrieben. Daraufhin haben wir ein paar Tage später mit der Brondi VB-10 Videoüberwachung ein System vorgestellt, welches auch hierzulande erhältlich ist. - In Israel wurde am 06. Juni ein Baby geboren, welches damit den gleichen Geburtstag wie bereits sein Vater und sein Großvater hat.
Wer mag, kann ja mal schnell die genaue Wahrscheinlichkeit für einen solchen Fall ausrechnen.
Leider kommen Babys nach wie vor fast ausschließlich im Zusammenhang mit irgendwelchen Straftaten in die Nachrichten.
Ab und zu gibt es jedoch einige Lichtblicke und Babys geraten über ganz ungewöhnliche Zufälle in die Hauptrolle.
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Der Wiegenlieder Schatz geht an ...
Markus Niesen | 12. Jun 2007 | Sonstiges | 6 Feedbacks »
Vor etwas mehr als einer Woche haben wir hier ein kleines Gewinnspiel gestartet, bei dem es einen WiegenliederSchatz aus dem Hamburger TimonVerlag zu gewinnen gab.
Beim Einsendeschluß vor genau einer Woche waren wir dann doch etwas überrascht, da wir nur 12 Einsendungen mit den richtigen Lösungen erhalten hatten! Denn vergleichbare Gewinnspiele auf dem Baby-Blog vor über einem Jahr hatten zwischen 410 und 4.500 Einsendungen bewirkt.
Damals hatten wir uns allerdings mehr Mühe gegeben und mit einem Anmeldeformular für das Gewinnspiel gearbeitet. Damit hatten wir aber die ganzen Gewinnspieldienste auf den Plan gerufen, die Zehntausende ihrer Kunden bei uns automatisch mit ihren Robots angemeldet hatten.
Aus diesem Grund wollten wir den WiegenliederSchatz an jemanden schicken, der uns eine E-Mail mit den richtigen Lösungen schickt. Aber dies war anscheinend zu aufwändig für die Teilnehmer.
Nun ja, dadurch war es wahrscheinlich noch nie so einfach, bei einem Gewinnspiel etwas zu gewinnen. ![]()
Die glücklichen Gewinner sind also ... Anke & Dirk Schickhaus aus Berlin. An sie geht einmal der WiegenliederSchatz und einmal das zugehörige Praxisbuch mit CD.
Herzlichen Glückwunsch!
Da Gewinnspiele dieser Art aber sowohl für die Betreiber als auch für die Sponsoren der Preise eher frustierend sind, fragen wir uns nun, wie wir zukünftig mit Gegenständen umgehen sollen, die uns zum Testen überlassen worden sind oder die uns als kleines Dankeschön für eine Story auf dem Baby-Blog geschickt wurden.
Denn um auch weiterhin möglichst unabhängig berichten zu können, wollen wir die ganzen Dinge auf keinen Fall selbst behalten!
Sollen wir sie daher dem hiesigen Kindergarten überlassen oder doch eher auf eBay verkaufen und die Geldeinnahmen dann spenden?
Oder habt Ihr andere Ideen?
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Innovative Baby-Produkte
Markus Niesen | 4. Jun 2007 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Seit mehr als zwei Jahren berichten wir Woche für Woche hier auf dem Baby-Blog über innovative Baby-Produkte. Dabei durchkämmen wir das gesamte Internet, um für unsere Leser die nützlichsten Artikel im Baby-Umfeld zu finden.
Doch während wir immer nur über die Produkte berichten und - sofern möglich - einen Link auf potenzielle Bezugsquellen setzen, suchen andere ebenfalls weltweit nach interessanten Baby-Produkten und importieren diese gleich, um sie interessierten Eltern zur Verfügung zu stellen.
Heute wollen wir daher einmal zwei dieser Firmen und die von Ihnen importierten Produkte vorstellen:
- Auf dem Schweizer Markt tummelt sich die innodistribution GmbH aus Niederhasli. Neben Produkten wie dem Bumbo Babysitz und dem Hüftsitz, die wir schon auf dem Baby-Blog vorgestellt haben, befinden sich noch einige weitere interessante Entwicklungen in ihrem Angebot, die aber keine eigene Vorstellung auf dieser Website rechtfertigen würden.
Sehr schön ist beispielsweise der Baby Lift Belt, ein Tragegurt, mit dem man eine Babyschale besser durch die Gegend wuchten kann. Ebenfalls überzeugen kann der Belly Belt, mit dem Frauen während der Schwangerschaft ihre Lieblingshosen noch ein wenig länger tragen können, ohne gleich zu Umstandsmode greifen zu müssen. Doch auch der Buggypod, ein nachträglich montierbarer Beisitz, der an alle gängigen Buggys angeklemmt werden kann und diese damit zum Zweisitzer macht, und der Familiyseat, ein Toilettensitz, der mit einem kleineren Zwischenring bei der Sauberkeitserziehung helfen soll, sind durchaus interessant.
Die innodistribution GmbH hat noch einige weitere Produkte im Angebot, die für den einen oder anderen durchaus brauchbar sein könnten. Ihre Website innobaby.ch zeigt nicht nur einige Bilder, sondern nennt auch gleich die möglichen Bezugsquellen für die Produkte. Da sich das Angebot aber ausschließlich an Schweizer Kunden richtet, werden deutsche Staatsangehörige hier nicht fündig.
Update (17.06.08):
Interessenten aus der Deutschland und Österreich finden unter innobaby.at alles Wissenswerte. - Auf dem deutschen Markt agiert die IMG Baby Innovationen aus Griesheim. Diese hat zwar nur einige wenige, aber dennoch interessante Produkte im Angebot. So importiert man u.a. wohl die "Bisphenol A-freien" Bfree Babyflaschen, über deren Distributionsprobleme wir bereits vor anderthalb Jahren berichtet hatten (Schnuller und Sauger).
Sehr schön sind auch die doomoo-Produkte und hier vor allen Dingen der doomoo-Sitzsack. Im Delta Baby-Sortiment fällt mit dem Shantala Baby Bath eine Alternative zum weitverbreiteten Tummy Tub® auf, der sich noch immer als "Das Original" bezeichnet.
Leider nennt baby-innovationen.de keine Bezugsquellen, so dass man erst eine Anfrage über das Kontaktformular senden muss.
Es gibt noch einige weitere Firmen, die sich auf innovative Baby-Produkte spezialisiert haben und diese importieren. Wir werden diese bei Gelegenheit auch einmal vorstellen.
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WiegenliederSchatz zu gewinnen
Markus Niesen | 1. Jun 2007 | Sonstiges
Der Hamburger Verleger Timon Schlichenmaier hat mit seinem WiegenliederSchatz eine beeindruckende Liedersammlung erstellt. Das überaus imposante Werk haben wir bereits vor ein paar Wochen hier auf dem Baby-Blog vorgestellt: Der Wiegenlieder Schatz
Timon Schlichenmaier hat sich über unseren Bericht sehr gefreut und wollte uns ganz spontan zwei weitere Werke aus seinem Verlagsprogramm zur Rezension zur Verfügung stellen.
Diese beiden Bücher sprechen aber eher Eltern mit größeren Kindern an. Da diese nicht so ganz die Zielgruppe des Baby-Blogs sind, haben wir sein Angebot daher dankend abgelehnt.
Damit war die ganze Angelegenheit für Timon Schlichenmaier aber noch lange nicht erledigt: er möchte einem der treuen Baby-Blog Leser und Leserinnen eine Freude machen und hat uns daher ganz spontan einen WiegenliederSchatz zur Verlosung auf dem Baby-Blog angeboten.
Dieses großzügige Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen und daher wollen wir nach langer Zeit noch einmal ein kleines Gewinnspiel veranstalten.
Die Preisfrage ist ganz einfach:
Wie heißen die beiden anderen Werke aus dem Hamburger TimonVerlag, die sich eher an Eltern mit größeren Kindern richten?
Wer den WiegenliederSchatz und das dazugehörige Praxisbuch mit CD gewinnen möchte, der schreibe bitte eine E-Mail mit den Namen der beiden Bücher an info[at]baby-blog[dot]de. Wir verlosen je ein Exemplar unter allen richtigen Einsendungen.
Einsendeschluss ist Dienstag, der 05. Juni 2007, um 12.00 Uhr.
Update (12.06.2007):
Das Gewinnspiel ist mittlerweile beendet. Gewonnen haben Anke & Dirk Schickhaus aus Berlin. Herzlichen Glückwunsch.
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Editorial: Die Invasion der Mütter-Communities
Markus Niesen | 31. Mai 2007 | Sonstiges | 3 Feedbacks »
Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht wieder irgendwo ein neues Mütternetzwerk auftaucht.
Inspiriert durch den großen Erfolg einiger amerikanischer Online-Communities für Mütter verschaffen sich auch hierzulande eifrige Gründerinnen ausreichend Risikokapital, um große Kontaktplattformen entwickeln zu lassen.
Die Konzepte ähneln sich dabei oft bis ins letzte Detail:
- Die Teilnahme an den Online-Netzwerken ist für die Mütter zunächst einmal kostenlos.
- Die Beteiberinnen setzen auf Online-Werbung zur Finanzierung ihres Angebots.
- Neben den Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Müttern sollen forenähnliche Strukturen oder ein redaktioneller Teil neue Besucherinnen anlocken.
- Die "neuen" Väter werden eher stiefmütterlich behandelt.
Im Prinzip sind die Plattformen daher austauschbar:
- Keine von ihnen hat ein klares Alleinstellungsmerkmal.
- Niemand hat den Vorteil gegenüber einem stinknormalen Forum bislang vernünftig definiert.
- Es fehlt bei allen das Killerargument, welches die Besucherinnen nicht nur zur Anmeldung, sondern auch zur aktiven Teilnahme innerhalb der Community motivieren könnte.
Letztendlich gibt es im Eltern-Umfeld kaum eine Frage, die nicht schon unzählige Male durchgekaut wurde: wer auch nur halbwegs mit einer beliebigen Suchmaschine umgehen kann, der braucht nun wirklich nicht mehr den betont bemühten redaktionellen Teil einer Mütter-Community. Und die lässig in den Raum geworfenen Fragen und Antworten findet man auch bereits dutzende Male in aller epischen Breite in den bereits vorhandenen Foren der klassischen Eltern-Portale.
Bleiben also nur noch die Vernetzungsmöglichkeiten, die die neuen Mütter-Communities bieten. Doch hier es ist viel effektiver, sich im eigenen Stadtteil oder im eigenen Ort lokal nach Gleichgesinnten umzusehen, als sich online durch Hunderte von Profilen zu wühlen.
Denn mangels Masse an Teilnehmerinnen haben die neuen Mütter-Communities in den meisten Fällen im Moment noch keine Kontakte in unmittelbarer Nachbarschaft zu bieten. Aber nur diese machen wirklich Sinn! Denn wer will schon ernsthaft eine Spielgruppe mit anderen Eltern gründen, wenn sich diese im Umkreis von 50 Kilometern um den eigenen Wohnort befinden? - Im Umfeld des lokalen Turnvereins, der Kirchengemeinde oder des Kindergartens wird man weitaus mehr Mütter mit kleinen Kindern treffen als in den aktuellen Versionen der Mütter-Communities.
Zudem sind diese oft mit einer heißen Nadel gestrickt. "Den letzten beißen die Hunde", scheint in diesem Umfeld zu gelten. So startet man ganz bewusst früh mit einer Beta-Phase, ohne wirklich alle Funktionen implementiert zu haben. Wiederum andere kommen über eine Blog-Funktion nicht hinaus, auf der ausführlich die aktuelle Entwicklung diskutiert wird. Von der eigentlichen Plattform ist aber weit und breit noch nichts zu sehen.
Ich bin mir daher sicher, dass derjenige das Feld von hinten aufrollen wird, dem es als Erstes gelingt, aus der grauen Masse der bislang austauschbaren Mütter-Communities herauszuragen. Denn "die Nummer mit dem Alleinstellungsmerkmal und dem Kundennutzen" ist doch nun wirklich nicht so schwierig:
- Sagt den Müttern (und den Vätern!) klipp und klar, was sie bei Euch erwarten können!
- Arbeitet umgehend an Eurem Kundennutzen und definiert glasklar den Mehrwert, den Ihr gegenüber einem Forum bietet.
- Scheut Euch dabei auch nicht, für diesen Mehrwert ein paar Euro im Monat zu verlangen, wenn dafür ein ruhiger Treffpunkt entsteht, der nicht von elenden Werbebannern vollgekleistert ist!
Vielleicht gelingt es Euch dann ja auch, den größten Kritiker der aktuellen Mütter-Communities in Deutschland zufrieden zu stellen. ![]()
Denn Eure Ideen haben durchaus Potential. Ihr müsst es nur richtig rüberbringen!
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Babyschalenspiegel
Markus Niesen | 24. Mai 2007 | Sonstiges | 2 Feedbacks »
Ein Babyschalenspiegel ist ebenso einfach wie genial. Durch einen kurzen Blick auf die Abbildung wird unmittelbar klar, was der Spiegel leisten soll:
Alle modernen Fahrzeuge haben auf der Beifahrerseite einen Airbag. Eine Babyschale kann man nur dann auf dem Beifahrersitz anbringen, wenn sich der Airbag deaktivieren lässt. Dies ist oft nicht gewollt bzw. auch nicht immer so einfach möglich.
Daher muss das Baby während der Fahrt auf den Rücksitz. Die Babyschale wird aber immer entgegen der Fahrtrichtung montiert. Damit ist das Baby vom Fahrersitz aus kaum mehr zu sehen.
Um das Baby dennoch während der Fahrt beobachten zu können, kann man an einer Strebe der hinteren Kopfstütze einen Babyschalenspiegel befestigen. Hierzu muss sich die Kopfstütze um mindestens 5 Zentimeter hinausziehen lassen und dann immer noch sicher einrasten.
Der Babyschalenspiegel wurde vor einigen Jahren von Dieter Hilbertz, einem rüstigen Rentner, entwickelt. Seine Tochter wollte ihn mit seinem Enkelkind besuchen und beklagte sich, dass sie während der Fahrt das Kind auf dem Rücksitz nicht sehen konnte. So entwarf der Opa einen großen ovalen Spiegel, der sich leicht vom Rückspiegel des Fahrersitzes einsehen lässt.
Seinen Babyschalenspiegel kann man nur in wenigen Fachgeschäften erwerben. Man kann ihn allerdings auch zum Preis von 29,90 Euro (Stand: Mai 2007) inklusive versichertem Versand online auf babyschalenspiegel.de bestellen.
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Rasselfisch Onlineshop
Markus Niesen | 15. Mai 2007 | Sonstiges | 3 Feedbacks »
Bei Rasselfisch handelt es sich um den wohl ungewöhnlichsten Online-shop, den man sich vorstellen kann. Bei einem Besuch dieser Website muss man alles vergessen, was man anderswo bereits tausendfach gesehen hat:
- Ähnlich wie bei "Am laufenden Band" mit Rudi Carell ziehen die Produkte in einer Endlosschleife an einem vorbei und man klickt einfach auf das, was einem gefällt. Der Rasselfisch-Onlineshop kennt keine Suchfunktion!
- Bei Rasselfisch verzichtet man auf die Groß- und Kleinschreibung und schreibt - ganz konsequent - selbst die AGB komplett klein. Die handgeschriebenen Kommentare neben den Produktabbildungen sind ebenso äußerst ungewöhnlich.
- Die Rasselfisch-Betreiber haben auch keine Hemmungen ihre Interessenten und Kunden einfach zu dutzen. Die Produkttexte sind eher umgangssprachlich und sehr persönlich formuliert.
Jedem anderen Onlineshop würde man die oben genannten Punkte ankreiden. Bei Rasselfisch funktionieren sie aber ganz ausgezeichnet, denn "Auffallen, um jeden Preis" ist hier Programm.
Das Angebot von Rasselfisch konzentriert sich auf "schlichte kindersachen mit hoher qualität und gutem design". Man möchte Kinder mit qualitativ hochwertigen und schönen Produkten umgeben.
Den Link vom Baby-Blog hat sich Rasselfisch auch deshalb verdient, weil man einige Produkte führt, die auf baby-blog.de bereits vorgestellt wurden, die aber ansonsten hierzulande nur schwer erhältlich sind:
- Den Designer-Hochstuhl Mozzee "Nest" gibt es hier.
- Die Babywiege aus Pappkarton gibt es hier.
- Den Sack'n Seat Babystuhl für unterwegs gibt es hier.
- Das Sirch Sibi Max Rutschauto gibt es hier.
Darüber hinaus findet man im Rasselfisch Onlineshop unter rasselfisch.de noch zahlreiche weitere Produkte, die alle den gewissen "Kick" haben. Betreiberin Gabriele Kiefer hat zusammen mit ihrem Team einen ganz ungewöhnlichen, aber dennoch extrem sehenswerten Shop erstellt!
Unbedingt einmal anschauen!
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Babys weltweit
Markus Niesen | 11. Mai 2007 | Sonstiges | Sende Feedback »
In der Nachrichtenlage der letzten 24 Stunden spielen Babys weltweit eine Hauptrolle. Dabei ist es schon verblüffend, in welchem Zusammenhang Babys plötzlich in die Schlagzeilen geraten.
3 völlig unschuldige Babys in 3 ungewöhnlichen Meldungen aus 3 Ländern in 3 Kontinenten:
- In Tschechien beobachtete ein Vater sein Baby über eine Videoüberwachungskamera als plötzlich Bilder eines gefesselten Jungen auf dem kleinen Bildschirm des Geräts auftauchten. Es stellte sich heraus, dass eine Frau im Nachbarhaus ein baugleiches Kameramodell in Betrieb hatte, um ihren gequälten achtjährigen Sohn zu überwachen. Dieser wurde immer wieder tagelang eingesperrt und nur unregelmässig mit Nahrung versorgt. Die Tat wurde nur entdeckt, weil die beiden Baby-Kameras offensichtlich über die gleiche Frequenz ihre Videobilder sendeten. (Mehr)
- In Amerika liessen bereits im Jahre 2004 zwei überzeugte Veganer ihr sechs Wochen altes Baby verhungern. Sie hatten das Baby seit seiner Geburt nur mit Apfelsaft und Soja-Milch ernährt. Da die Eltern des Babys nicht auf die Idee kamen, es zu stillen, wurden die beiden nun zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. (Mehr)
- In Indien lassen Eltern im Bundesstaat Andhra Pradesh ein Baby mit einer Kobra spielen. Das Maul der Kobra wurde zugenäht, ihre spitzen Zähne wurden herausgebrochen. Ein Video im Internet zeigt dieses seltsame Ritual, welches nicht nur Tierschutzorganisation auf die Barrikaden bringt, sondern auch verantwortungsbewusste Eltern nur mit dem Kopf schütteln lässt. (Mehr)
Durch die Macht der Bilder wird die 3. Story wahrscheinlich das größte Aufsehen erregen.
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